www.echterehrenpreis.de   INTERKULTURELL!   BUNTNESSEL   BIOEULE   PARANEUA!   Mehr als Neuigkeiten!
 
Da wir bestellte Radaubrüder für den unseligen, über Angela Merkel verordneten Weltgipfel samt ‚Brutus-‚Jesuitismus’ als ‚Okkult-Politologie’ ertragen müssen,
sollten wir wie die heilige Hedwig von geistigen Kräften wichtiges wissen!
Und alle ‚Asterix’-Zumutungen werden durch weissmagische Kräfte Krabats Mühle auflösen müssen!
Ein unglaubliches Desaster sonst wär’s,
wenn Brutus mit Cäsar zusammenstiess?
Becksteins Mongolen-Strategeme käme für Ullikummi und Turan zum Zug!
Zu spät würden wir merken:
Es war alles Betrug!
Sollen die Weltgipfler ohne Sie und mich tagen!
Gewünscht ist Trotzki-Alptraum (www.paraneua.de/alptraum.htm und www.paraneua.de/13.htm und über den Revolutionskatechismus Naecevs (im Petersburger Gefängnis Naecevs physisches Ende), revolutionär angeleierte – (schlimmer als die ‚Protokolle’) Plagen?
Falls Naetschewski kehrt zurück als Wiedergänger:
Mitteleuropas christlich begründete Kultur samt seinen eingemeindeten Juden (vor dem uns angeordneten Holocaust und seit dem Neubeginn) mit Jonas und Johannes ist transzendent und währt länger!
Wir sollten auch einmal bei Wolfgang Kluxen und wie Buntnessel im Bücherschatz der Ur-Groß-Eltern-Generation (Buntnessel im Elternhaus Forstenried) lesen:
Es ist mehr als uns verordneter Readers Digest und andere Rockefeller-Quaker-Crowley-Zumutungen gewesen.
Und als sich Stimmung und ‚Esoterik’ änderte in den sechziger Jahren,
Giehses aufschlussreiche, über den aufgedrängten Sexismus hinausgehende Analysen da waren!
Dass mit der ‚Esoterik’ sich ändert Politik nicht ohne Grund,
war kurz vor dem Ableben der warnende Befund!
Doch, da der Mitteleuropäer nicht unbedingt ein rebellierend’ Wesen,
Polit-Strategen dunkler Provenienz in ‚Gipfel’-Kämpfe verwickeln ‚müssen’?
Ein Vaterunser ist zu wenig!
‚Weg – Wahrheit – Leben’ gilt beim echten König!
 
 (‚Asterix 33’?   Vgl. Asterix vor dem 11.9.2001: ‚I would like to throw a bomb!’)   Vgl. www.buntnessel.de/isinbuntnessel.htm für
‘Ullikummi’-Turan?
sondern um eine Rückkehr zum Alten, zum Reinen usw. usf. Dieser Sirdar
 
 
Echter Ehrenpreis, ‚Ihr Professorentee’ gegen Welt-‚Alzheimer’ angeleierte Weltidiotie für Brutus und seine Machenschaften ‚Asterix 33’?
 

 

  
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sozial ist, wer ... erkenntnisse schrieb am 22-09-2003, 09:49:23: www.buntnessel.de/sozialheute.jpg
 
 
 

 
...schafft!
Das hat Herr Stoiber samt seinen Deutschordens-Herren nicht geschafft!
Sie erraten, ich gehöre zum Heer derer, die nicht gewählt haben,
da sie den von Paraneua-Bioeule im bayrischen Oberland gehörten mürrischen Frust im Herzen tragen:
"De liag'n ja doch alle!" (=Die lügen ja doch alle!)
So werden mit und ohne Tränen weitere Ochsenkriege mit und ohne Tränen für Politiker und Menschen- samt Mythenverbrauch organisiert!?
Im Kreis Wolfratshausen ein Herr Xylander? von der SPD auf seinen Wahlplakaten ein gesichtsloses portrait hat plaziert?
Das Eingeständnis Herrn Schröders kurz vor der Wahl: Man habe viele Fehler gemacht!
War eine organisierte Wahlniederlage vor der Wahl ganz einfach gemacht!
Nun mag sich der Deutschorden seine Hände reiben?
48 % Wahlverweigerer gelang es samt Paraneua-Bioeule ihm nicht für Ochsenkriege zusammenzutreiben!

Gruß Paraneua-Bioeule!
 
 
 
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Retrospektive Untersuchung unerwünschter

 
Arzneimittelereignisse (UAE) bei Gebrauch von Digitoxin, 
die zwischen 1997 und 2000 zur stationären Aufnahme in 
der Klinik für Innere Medizin Jena führten. 
Dissertation 
Zur Erlangung des akademischen Grades 
doctor medicinea (Dr. med.) 
vorgelegt dem Rat der Medizinischen Fakultät 
der Friedrich-Schiller-Universität Jena 
von Conrad Fiebig 
Geboren am 19. 04. 1978 in Zwickau 
 
Erster Gutachter: ............................................ 
Zweiter Gutachter: ............................................ 
Dritter Gutachter: ............................................ 
Tag der öffentlichen Verteidigung: ............................................ 
 
Abkürzungsverzeichnis 
ACE-Hemmer Angiotensin Converting Enzym-Hemmer 
ADR Adverse Drug Reaction 
ALAT Alaninaminotransferase 
ASAT Aspartataminotransferase 
ASS Acetylsalicylsäure 
AV-Block atrioventrikulärer Block 
BfArM Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 
BMI Body Mass Index 
CIOMS Council for International Organizations of Medical Sciences 
DDD definierte Tagesdosen 
DIG-Studie digitalis investigation group Studie 
EuroSCaPE-Projekt European Single Case in Pharmacovigilance Exchange-Projekt 
FSU-Jena Friedrich-Schiller-Universität Jena 
.-GT Gammaglutamyltransferase 
GLDH Glutamatdehydrogenase 
HWZ Halbwertszeit 
2
 
KIM Klinik für Innere Medizin der FSU Jena 
LDS Labordatensystem 
MEDADR Medical Adverse Drug Reaction Message 
MEDWATCH Amerikanisches System zur Überwachung der Arzneimittel- 
und Medizinprodukte 
Na-K-ATPase Natrium-Kalium-Adenosintriphosphatase 
NYHA New York Heart Association 
PROVED-Studie prospective randomized study of ventricular failure and the 
Efficacy of digoxin -studie 
RADIANCE-Studie randomized assessment of [the effect of] digoxin on inhibitors of 
the angiotensin-converting enzyme -studie 
SOC System-Organ Classes (Schema) 
UAE Unerwünschte(s) Arneimittelereignis(se) 
UAW Unerwünschte Arzneimittelwirkung(en) 
VG Vergleichsgruppe 
WHO World Health Organisation 
WPW-Syndrom Wolff-Parkinson-White-Syndrom 
3
 
Inhaltsverzeichnis 
1. 
1.1.
1.2. 
2. 
2.1.
2.2.
2.3.
2.4.
2.4.1.
2.4.2. 
2.5. 
3. 
3.1.
3.1.1.
3.1.2.
3.1.3.
3.2.
3.3.
3.4.
3.6. 
3.7. 
Abkürzungsverzeichnis 2 
Zusammenfassung 6
Einleitung und Zielstellung 8
Einleitung 8 
Zielstellung 13 
Methodik 14
Projektaufbau und UAE-Erkennung 14 
Datenübertragung 14 
Qualitätssicherung 17 
Vermeidbarkeit und Klassifikationen der UAE 18 
Vermeidbarkeit der UAE 
Klassifikation der UAE 
Datenerfassung 
Ergebnisse 
Demographische Werte 
Geschlecht 
Alter 
BMI 
Symptome der UAE 
Digitalisspiegel 
Elektrolyte 
18 
19 
20 
22 
22 
22 
23 
24 
24 
25 
26 
Funktionsparameter von Leber und Nieren 27 
Therapie der UAE 28 
 
3.8.
3.9.
3.10.
3.11. 
3.12. 
4. 
4.1.
4.1.1.
4.1.2.
4.1.3.
4.2.
4.3.
4.4.
4.5.
4.6.
4.7.
4.8.
4.9.
4.10.
5. 
Vermeidbarkeit 29 
Verweildauer 30 
Kosten des Krankenhausaufenthaltes 31 
Klassifikation der UAE 31 
Digitalismedikation bei Aufnahme und Entlassung 32 
Diskussion 
Demographische Werte 
Geschlecht 
Alter 
BMI 
Symptome der UAE 
Digitalisspiegel 
Elektrolyte 
33 
33 
33 
34 
35 
37 
39 
40 
Funktionsparameter von Leber und Nieren 41 
Vermeidbarkeit 43 
Verweildauer 46 
Kosten des Krankenhausaufenthaltes 47 
Klassifikation der UAE 48 
Digitalismedikation bei Aufnahme und Entlassung 49 
Schlussfolgerung 51
Anhang 53
Literatur- und Quellenverzeichnis 59 
 
Zusammenfassung 
Seit dem Jahre 1997 wurden bzw. werden im Rahmen des Forschungsvorhabens Arzneimittelrisikoerfassung 
die Kliniken für Innere Medizin in Dresden, Rostock, Jena, Weimar 
und Greifswald auf Fälle von UAE hin überwacht. Das Ziel ist die Erfassung und Bewertung 
von unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die zu Krankenhausaufnahmen führten. 
Unterstützt wird dieses Projekt vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 
(BfArM-Fördernummer Z12.01-68502-201). Schon in Voruntersuchungen der ersten Jahre 
kristallisierte sich Digitoxin in vielen Untersuchungszentren als häufig verdächtigtes 
Medikament für das Auftreten eines UAE heraus. In Jena waren nur durch Insulin verursachte 
UAE stärker vertreten. Um Gründe für das Auftreten dieser unerwünschten Ereignisse 
herauszufinden und Unterschiede gegenüber Digitoxin einnehmenden Patienten ohne 
Intoxikation herauszuarbeiten, verglichen wir demographische Werte, Laborparameter die zu 
Änderungen der Glykosidempfindlichkeit führen können sowie weitere klinisch, pharmakologische 
Einflussgrößen einer Intoxikations- mit einer entsprechenden Vergleichsgruppe (VG). 
Letztere umfasste 1.684 Patienten die Digitoxin einnahmen aber keine UAE vorhanden 
waren. Zusätzlich wurden von uns noch relevante pharmakoökonomische Daten erfasst. 
In den vier Jahren der Datenerhebung in der Klinik für Innere Medizin in Jena fanden wir 
77 Fälle von UAE bei Einnahme Digitoxin-haltiger Präparate. Wir stellten fest, dass es sich 
bei der betroffenen Patientenpopulation mit durchschnittlich 81 Jahren  gegenüber der 10 
Jahre jüngeren VG - um Menschen im weit fortgeschrittenen Lebensalter handelte, die 
zusätzlich bei einem mittleren BMI von ca. 23 in den meisten Fällen untergewichtig waren 
(BMI der VG: 25,84). Rund 78 % der UAE-Patienten waren weiblich. 
Von den 77 Betroffenen zeigten 26 ausschließlich kardiale Symptome, 14 ausschließlich 
extrakardiale Symptome und 48 wiesen neben Herzrhythmusstörungen noch Beeinflussungen 
anderer Organsysteme auf. Bei den Herzrhythmusstörungen standen in unserer Untersuchung 
der AV-Block 1 - 3° mit 22 betroffenen Patienten (28,57 %) sowie schwere Bradyarrhythmien 
und Bradykardien bei 48,05 % der Fälle (37 Patienten) im Vordergrund. Als nicht das Herz 
betreffende UAE traten vor allem Synkopen (27,27 %), Schwindel (18,18 %) oder Übelkeit 
mit Erbrechen (22,08 %) auf. 
Bei der Aufnahme in das Krankenhaus wurden bei 78 % der Patienten ein Digitoxinspiegel 
über der empfohlenen Serumkonzentration von 25 ng/ml festgestellt. Im Durchschnitt 
ermittelten wir einen Wert von 36,96 ± 15,00 ng/ml. In der VG hatten insgesamt 13 % der 
Patienten - meist nur gering erhöhte - Digitoxinspiegel, die aber nicht zu UAE führten. 
 
Blutparameter, die Einflussgrößen auf die Wirkung des Digitoxins darstellen, wurden fast 
vollständig im Normbereich beobachtet. Elektrolytwerte, wie der Kaliumspiegel, waren nur 
bei 6 Patienten geringfügig erniedrigt und bei gerade 4 Patienten konnte zum Zeitpunkt der 
Aufnahme ein leicht erhöhter Kalziumspiegel festgestellt werden. Die Veränderungen der 
Elektrolytwerte in der VG entsprachen in ihrer Häufigkeit ca. denen der UAE-Gruppe. 
Die Leber-Enzymwerte sowie die Funktionsmarker der Niere waren in der UAE-Gruppe 
meist im Normbereich. Fanden sich Veränderungen, die eine Funktionseinschränkung vermuten 
ließen, betraf dies meist nur eines der beiden Organe, was keinen negativen Einfluss auf 
die Ausscheidung von Digitoxin und damit auf die Wirkung ausübt. In nur 3 Fällen musste 
auf Grund der Blutwerte eine kombinierte Funktionseinschränkung beider Organe vermutet 
werden, was eine mögliche Ursache der Intoxikation bei diesen Patienten darstellt. Entsprechende 
Laborwerte fanden sich bei 13 Patienten der VG, ohne das es zum Auftreten von UAE 
führte. Jedoch waren hier auch keine weiteren Risikofaktoren für Digitoxin-UAE vorhanden. 
Therapeutisch war in den meisten UAE-Fällen ein Pausieren bzw. Absetzen des Medikamentes 
ausreichend. Etwa 36 % der Patienten erhielten zusätzlich das Anionenaustauscherharz 
Cholestyramin und in 8 Fällen wurde die Anlage eines temporären Schrittmachers notwendig. 
Nach der Krankenhausentlassung bekamen nur 23 Patienten weiterhin Digitoxin verschrieben. 
Bei allen anderen Digitoxin-UAE-Patienten konnte keine Indikation für eine weitere Gabe des 
Medikamentes gesichert werden. 
Die Einteilung der Schwere der UAE erfolgte nach Hartwig et al. (1992). Alle UAE führten 
zu einer Aufnahme in das Krankenhaus und entsprachen also mindestens Schweregrad 4. In 
rund 65 % der Fälle (50 Patienten) bei denen eine mehrtägige Intensivpflege notwendig 
wurde, gehörten somit Schweregrad 5 (von 7) an. 
Die Patienten lagen im Mittel 16 Tage in der KIM-Jena und damit deutlich länger als die 
durchschnittliche Liegezeit aller Patienten der Klinik, die 9,4 Tagen beträgt. Es entstanden in 
diesen 4 Jahren allein durch die stationäre Behandlung Kosten in Höhe von ca. 432.000 .. Da 
das Auftreten des UAE bei insgesamt 61 der 77 betroffenen Patienten auf Grund verschiedener 
Ursachen als vermeidbar eingestuft werden musste, entstanden unnötige Krankenhauskosten 
in Höhe von ca. 341.000 .. 
Für die Therapie mit Digitoxin ergibt sich aus dieser Untersuchung, dass sie an das Gewicht 
des Patienten angepasst durchzuführen ist. Patienten mit niedrigem Körpergewicht bzw. 
Patienten, die unter der Therapie an Gewicht abnehmen, ist eine geringere Erhaltungsdosis im 
Bereich zwischen 0,35 - 0,05 ng/ml pro Tag zu verschreiben oder aber man führt die übliche 
Therapie mit 0,07 ng/ml weiter, allerdings mit der Einhaltung von Wochenendpausen. 
 
1. Einleitung und Zielstellung 
1.1. Einleitung 
Zu Beginn des Jahres 1997 wurde das Forschungsvorhaben Arzneimittelrisikoerfassung mit 
Unterstützung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM-Förder-
nummer Z12.01-68502-201) ins Leben gerufen. Das Ziel war die Erfassung und Bewertung 
von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW), die zu Krankenhausaufnahmen führen, 
um damit eine Erhöhung der Sicherheit in der Arzneimitteltherapie zu erreichen. Eine UAW 
ist dabei definiert als eine Reaktion, die schädlich und unbeabsichtigt ist und bei Dosen 
auftritt, die üblicherweise beim Menschen zur Prophylaxe, Diagnose und Therapie von 
Krankheit oder für die Veränderungen physiologischer Funktionen angewendet werden 
(WHO, Techn.rep.ser. 1972). Ein noch umfassenderer Begriff, der in diesem Zusammenhang 
von Bedeutung ist, ist der Terminus des unerwünschten Arzneimittelereignisses (UAE). Es 
umschließt neben den UAW im Sinne der WHO-Definition noch Ereignisse, die durch: 
-Medikamenteninteraktionen, 
-fälschlichen Medikamentengebrauch, 
-inadäquate oder falsche Therapie, 
-Non-Compliance ohne Selbstintoxikation 
hervorgerufen werden. Diese Erweiterung ist sinnvoll, da nicht selten Medikamenteninteraktionen 
und falsche Anwendungen Ursache von Wirkungen eines Medikamentes sind, die 
nicht dem therapeutischen Ziel entsprechen. Es scheint daher zweckmäßig, unter dem 
Blickwinkel einer vollständigen Auseinandersetzung mit diesem Thema, den Begriff des 
unerwünschten Arzneimittelereignisses zu verwenden, da er umfassender und klinisch 
bedeutsamer ist (Leape 1995, Bates 1995). 
In bisherigen Arbeiten wurden unter anderem die Häufigkeiten der in Jena aufgetretenen 
UAE, bezogen auf das betroffene Organsystem und auch in Bezug auf verursachende 
Medikamente ermittelt und mit entsprechenden Informationen weiterer am Projekt 
teilnehmender Pharmakovigilanzzentren in Greifswald, Dresden, Weimar und Rostock 
verglichen (Humaid 2000). Dabei zeigte sich, dass in Jena eine Vielzahl unerwünschter 
Arzneimittelereignisse auf den Digitoxingebrauch zurückzuführen war. Nur durch Insulin 
verursachte UAE waren häufiger vertreten. Auch in Dresden und Rostock war Digitoxin 
innerhalb der fünf meist verdächtigten Medikamente anzutreffen, jedoch waren in diesen 
beiden Zentren ASS vor Diclofenac und Phenprocoumon mit Abstand die drei häufigsten 
 
Medikamente. Auf Grund der großen Anzahl betroffener Patienten und in der Kenntnis der 
immensen Verschreibungszahlen des Medikamentes in Deutschland resultierte das Interesse, 
die Fälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen, bei denen Digitoxin als verdächtigtes 
Medikament angesehen wurde, genauer zu analysieren. 
Nach dem Arzneimittelverordnungs-Report 2003 zählten im Jahre 2002 Digitalisglykoside in 
der Bundesrepublik, trotz eines stetigen Rückganges in den letzten Jahren, weiterhin zu den 
sehr häufig verschriebenen Medikamenten. Seit fast einem Jahrzehnt dominieren in 
Deutschland dabei Präparate, die die Wirksubstanz Digitoxin enthalten. Im Jahr 2002 lagen 
sie mit insgesamt 195,7 Millionen verordneten definierten Tagesdosen (DDD) vor den 
Digoxinderivaten (122,8 Mio. DDD) und dem Digoxin mit 10,9 Mio. DDD (Scholz 2003). 
Die Geschichte dieser Wirkstoffgruppe ist lang. Schon seit dem 16. Jahrhundert wurden in 
Kräuterbüchern die Pflanzen Digitalis purpurea und Digitalis lanata, aus denen das Digitoxin 
bzw. Digoxin gewonnen wurde, sowie ihre Wirkungen auf den menschlichen Organismus 
erwähnt. Man schrieb ihnen damals insbesondere eine diuretische und laxierende Wirkung zu. 
Als Meilenstein auf dem Weg der Digitalisglykoside von der Pflanzendroge bis zum heute 
viel verschriebenen Medikament, gilt die Veröffentlichung des Buches An Account of the 
Foxglove, and Some of its Medical Uses. Darin beschrieb der englische Arzt und Botaniker 
William Withering im Jahre 1785 detailliert seine therapeutischen Erfahrungen nach der 
Behandlung von 179 Patienten und die dabei von ihm verwendeten digitalishaltigen Infuse 
(Haustein 1996, Weese 1936). 
Seitdem stieg das Interesse an natürlich vorkommenden Glykosiden und Schritt für Schritt 
wurde die Forschung mit diesen Substanzen und ihr Einsatz in der Medizin vorangetrieben. 
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der Pharmakologe Rudolf Böhm in Leipzig, dass die 
Wirkung von Digitalis direkt am Herzen angreift. Mitte des darauffolgenden Jahrhunderts 
wurde es möglich, die Substanz in Reinform zu gewinnen, und die chemische Struktur von 
Digoxin und Digitoxin konnte entschlüsselt werden. Die größte Anzahl an klinischen 
Untersuchungen, vor allem zu grundlegenden pharmakologischen Fragen, wie der Pharmakokinetik, 
zu Interaktionen und Nebenwirkungen, wurde in den Jahren zwischen 1970 und 
1980 durchgeführt und veröffentlicht. Aus diesem Grund mussten wir auch bei der Analyse 
entsprechender Themen häufig auf ältere Studien aus dieser Zeit zurückgreifen. 
Seit über 200 Jahren werden nun Digitalisglykoside, vor allem in der Therapie der Herzinsuffizienz, 
damals auf Grund der Symptome als Wassersucht bezeichnet, eingesetzt. Im 
Laufe der Zeit wurden dem Medikament viele positive Wirkungen zugesprochen. Zeitweise 
 
wurde es z. B. für die Behandlung der Gicht, der Gelbsucht oder bei krebsigen Geschwüren 
empfohlen. Meist erkannte man jedoch recht schnell, dass mit den Digitalispflanzen bei 
derartigen Erkrankungen keine Heilungserfolge zu erzielen waren. Unter den Erkrankungen 
des Herzens wurde es für die Therapie der akuten sowie aller Stadien der chronischen 
Herzinsuffizienz eingesetzt. Weiterhin waren die Prophylaxe der Herzinsuffizienz bei 
prädisponierten Personen, hier speziell auch vor Operationen, das Wolff-Parkinson-White-
Syndrome (WPW-Syndrom) sowie die Konversion von paroxysmalem Vorhofflimmern und 
das Altersherz lange anerkannte Indikationen (Kobza et al. 2001, Erdmann 1991, Haasis 
1982, Schwiegk 1960, Smith 1973, Weese 1936). 
Aber nur für einen kleinen Teil dieser kardialen Krankheiten, bei denen Glykoside empfohlen 
wurden, konnte ein echter Nutzen für den Patienten nachgewiesen werden. Einige dieser 
Krankheiten, wie das WPW-Syndrom, gelten in der heutigen Zeit sogar als Kontraindikationen 
für die Verordnung dieser Medikamentengruppe. 
Doch so alt wie das Medikament, ist auch das Wissen um die Risiken in der Anwendung. 
Digitalisintoxikationen, die Kochssiek et al. (1977) als eine kardiale und / oder extrakardiale 
Symptomatik ansieht, die durch eine Glykosidmedikation induziert wird und durch die 
Elimination der Droge wieder verschwindet, jedoch in schweren Fällen auch zum Tode führen 
kann, traten auch schon in der Zeit auf, als das Medikament noch in Form von Aufgüssen der 
Blätter der Digitalispflanzen verabreicht wurde oder man gar die getrockneten Blätter selber 
einnahm. Nicht selten traten Begleiterscheinungen, wie Übelkeit, Erbrechen und starke 
Verlangsamung des Pulses auf (Weese 1936). 
Diese praktischen Erfahrungen wurden im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts anhand zahlreicher 
Studien bestätigt. Obwohl bereits zu dieser Zeit eine genau dosierte Therapie 
durchgeführt werden konnte, wurde die Inzidenz von Digitalisintoxikationen stationärer 
Patienten mit ca. 6 bis 23 % angegeben (Storstein et al. 1977, Smith et al. 1984, Beller 
et al. 1971, Smith und Haber 1973). Bei ambulant digitalisierten Patienten wurden immerhin 
noch Inzidenzen bis zu 7,5 % veröffentlicht (Flasch 1982, Storstein 1981). Diesen großen 
Unterschied hinsichtlich des Auftretens von Nebenwirkungen bei ambulant und stationär 
versorgten Patienten begründeten Rietbrock und Schüren (1978) vor allem mit der Tatsache, 
dass das stationäre Krankengut nach Schweregrad der Erkrankung sowie symptomatischen 
Krankheitsauswirkungen zweifellos eine vergleichsweise negative Selektion darstellten. Und 
weiter, dass in den hohen Fallzahlen der stationären Patienten oftmals Patienten enthalten 
sind, die auf Grund einer Digitalisintoxikation in das Krankenhaus eingeliefert wurden 
(Flasch 1982). 
 
Doch worin liegen die Gründe dafür, dass die Gabe von Glykosiden auch heute noch mit 
relativ hohen Risiken für das Auftreten von Intoxikationen verbunden ist und Probleme bei 
der Anwendung mit sich bringt? Folgende Besonderheiten dieser Medikamentengruppe sind 
dafür verantwortlich zu machen: 
1. Die therapeutische Breite, das heisst, der Bereich zwischen wirksamer und toxischer 
Dosis ist gering. Schon ab dem 1,5 fachen der therapeutischen Dosis ist mit unerwünschten 
Arzneimittelereignissen bzw. Intoxikationen zu rechnen. Der empfohlene therapeutische 
Bereich von Digitoxin liegt nach fast einstimmigen Angaben der Fachliteratur bei 
10 - 25 ng/ml. Vor allem ab Werten über 30 ng/ml ist mit unerwünschten Wirkungen des 
Medikamentes zu rechnen. 
2. Die Beeinflussung der Digitalisempfindlichkeit durch Faktoren wie a) Änderung von 
Serumelektrolyten, wobei Kalium, Kalzium und Magnesium hier im Vordergrund stehen, 
b) hormonelle Einflüsse, insbesondere die Hypothyreose, c) Art und Schwere der Herzerkrankung, 
z. B. Myokardinfarkt und Koronarsklerose, d) Hypoxie, z. B. bei chronischen 
Lungenerkrankungen sowie e) das Lebensalter. Veränderungen dieser Faktoren können zur 
Folge haben, dass Intoxikationen auch schon innerhalb therapeutischer Glykosidkonzentrationen 
auftreten können. 
3. Die Beeinflussbarkeit durch pharmakokinetische Veränderungen, wie die Veränderung 
der Organfunktion von Nieren oder Leber sowie Veränderungen des Verteilungsvolumens. 
4. Die Beeinflussbarkeit durch pharmakdynamische Veränderungen (z. B. durch 
Veränderung der Anzahl von Herzglykosidrezeptoren, interindividuelle Variation der 
Herzglykosidrezeptoraffinität) 
5. Die mangelnde Spezifität von Intoxikationserscheinungen 
(Haustein 1996, Follath 1982, Erdmann 1985, Erdmann 1991, Boman 1983, Kochsiek et al. 
1977, Ruiz-Torres 1977). 
Vor allem im Hinblick auf die Nebenwirkungen einer Digitalistherapie entstand schon vor 
Jahrzehnten eine kontroverse Debatte um den therapeutischen Gebrauch der Glykoside, ob 
überhaupt und bei welchen Indikationen ihr Einsatz gerechtfertigt und sinnvoll ist. Erst die 
Durchführung mehrerer großer Studien in den Jahren 1993 bis 1997 brachte Klarheit und 
damit verstärkt Ruhe in die Diskussion. In diesem Zusammenhang sind besonders die 
PROVED-Studie (prospective randomized study of ventricular failure and the efficacy of 
digoxin-study), die RADIANCE-Studie (randomized assessment of [the effect of] digoxin on 
inhibitors of the angiotensin-converting enzyme-study) und die DIG-Studie (digitalis 
 
investigation group-study) zu erwähnen. Bei PROVED und RADIANCE aus dem Jahre 
1993 handelte es sich um zwei randomisierte, doppelblinde und plazebokontrollierte Studien, 
die die Auswirkungen eines Digoxinentzugs bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer 
Herzinsuffizienz (NYHA 2 und 3) und Sinusrhythmus analysieren. Dabei wurde in der 
PROVED-Studie Digoxin bei Patienten unter der damaligen Standardtherapie mit Diuretika 
untersucht, während in der RADIANCE-Studie die Patienten zusätzlich zu den Diuretika mit 
ACE-Hemmern behandelt wurden. In beiden Studien zeigten sich nach Absetzen des 
Glykosids eine signifikante Abnahme der körperlichen Belastbarkeit und eine Zunahme der 
klinischen Symptomatik (Uretsky et al. 1993, Packer et al. 1993). 
Die DIG-Studie (1997) mit fast 6.800 einbezogenen Patienten als umfangreichste Studie zum 
Einsatz von Herzglykosiden wurde ebenfalls randomisiert, doppelblind und plazebokontrolliert 
durchgeführt. Es wurden auch hier bevorzugt Patienten mit chronischer 
Herzinsuffizienz der NYHA Stadien 2 und 3 eingeschlossen, die bereits einen ACE-Hemmer 
sowie ein Diuretikum erhielten. Über 40 % der Patienten erhielten zusätzlich ein organisches 
Nitrat. Digoxin führte nach einer Beobachtungszeit von 52 Monaten zu keiner Abnahme der 
durch die Herzinsuffizienz bedingten Mortalität gegenüber der Placebogruppe, aber die Zahl 
der dekompensationsbedingten Krankenhauseinweisungen und die damit einhergehende 
Verschlechterung des Gesamtzustandes konnte herabgesetzt werden. Durch die Glykoside 
verbesserte sich also die Lebensqualität, nicht aber die Lebenserwartung (The Digitalis 
Investigation Group 1997, Gheorghiade und Pitt 1997, Haustein 1998). Derzeit noch nicht 
sicher geklärt ist, inwieweit die günstigen Effekte der Digitalistherapie auch bei gleichzeitiger 
Gabe von ß-Adrenozeptor-Blockern, deren Stellenwert in der Therapie der Herzinsuffizienz 
(NYHA 2 - 4) fest etabliert ist, erhalten bleiben. Auch liegen noch keine größeren randomisierten 
Studien zum Vergleich einer Herzglykosid und ßBlocker-Monotherapie vor (Hoppe 
und Erdmann 2001). 
In allen genannten Studien wurde Digoxin als Vertreter der Digitalisglykoside verabreicht. Es 
ist aber wichtig zu sagen, dass die erhaltenen Resultate - bezogen auf den Stellenwert in der 
Herzinsuffizienztherapie - auch auf Digitoxin zu übertragen sind, da sich die Substanzen zwar 
bezüglich ihrer Pharmakokinetik, nicht aber in ihrer Pharmakodynamik und damit Wirkung 
auf den Patienten unterscheiden (Bruns und Reil 1999, Hoppe und Erdmann 2001, Haustein 
1996, Haasis 1982, Belz et al. 1978, Schwiegk 1960). 
Nach oben genannten Studien und der Durchführung einer Vielzahl weiterer Untersuchungen 
gelten heute folgende Indikationen für Digitalisglykoside und somit auch für Digitoxin als 
sicher anerkannt: 
 
- symptomatische Herzinsuffizienz (vor allem NYHA 3 und 4) mit Sinusrhythmus und 
linksventrikulärer Dysfunktion bei persistierenden Symptomen unter ACE-Hemmer- und 
Diuretika Therapie (bei Patienten mit Absoluter Arrhythmie bei Vorhofflimmern auch schon 
ab NYHA 2) 
- Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern / Vorhofflattern, 
- paroxymale supraventrikuläre Tachyarrhythmien, 
- primäre (idiopathische) dilatative Kardiomyopathien sowie bestimmte Formen der 
sekundären (ätiologisch definierten) dilatativen Kardiomyopathien 
- Hypertrophe nichtobstruktive Kardiomyopathie mit tachykardem Vorhofflimmern 
(Hoppe und Erdmann 2001, Kuhn und Gietzen 1999, Eschenhagen und Scholz 2001, Weil 
und Riegger 2002, Maisch et al. 2002). 
1.2. Zielstellung 
Bei der Auswertunge aufgenommener UAE-Fälle in den Pharmakovigilanzzentren fiel auf, 
dass Digitoxin häufig als verdächtigtes Medikament angeschuldigt wurde. So wurden in Jena 
in den ersten vier Jahren der Projektlaufzeit 77 der 567 festgestellten Fälle als durch Digitoxin 
verursacht angesehen. Die große Anzahl und die Schwere der UAE machten eine genauere 
Untersuchung aller Fälle sinnvoll und notwendig. 
Die Aufgabe dieser retrospektiven Untersuchung bestand nun darin, alle betroffenen Patienten 
im Zentrum Jena zu erfassen, zu analysieren und mögliche Ursachen für das Auftreten der 
UAE herauszuarbeiten und zu bewerten. Dazu sollten einerseits die von einem unerwünschten 
Arzneimittelereignis betroffenen Patienten genau betrachtet werden. Andererseits sollten sie 
einer Vergleichsgruppe, die eine große Digitoxin einnehmende Population repräsentierte, 
gegenübergestellt werden, um vorhandene Unterschiede deutlich zu machen. Ein weiteres 
Ziel der Arbeit war es, mit Hilfe dieses gewonnenen Wissens, Vorschläge und Empfehlungen 
zu erarbeiten, um in Zukunft die Zahl der UAE unter Digitoxingebrauch zu verringern und 
somit die Therapie mit diesem Medikament sicherer zu gestalten. 
Im Focus der Analyse stand ausschließlich das Digitoxin als Vertreter der Herzglykoside, da 
für das in den neuen Bundesländern traditionell deutlich weniger genutzte Digoxin sowie die 
Digoxin-Derivate nur zwei Fälle von UAE festgestellt wurden. 
 
2. Methodik 
2.1. Projektaufbau und UAE-Erkennung 
Am Forschungsvorhaben Arzneimittelrisikoerfassung waren bzw. sind die internistischen 
Kliniken der Städte Dresden, Rostock, Greifswald, Jena und Weimar als Pharmakovigilanzzentren 
beteiligt. Alle stationären Aufnahmen dieser Kliniken wurden so vollständig wie 
möglich auf Patienten hin überprüft, bei denen eine UAE den Grund der Aufnahme darstellte. 
Dafür verantwortlich waren Mitarbeiter eines jeweils zugehörigen Instituts für Klinische 
Pharmakologie. Teilnehmende Abteilungen des Sophien- und Hufelandklinikums in Weimar, 
das als Lehrkrankenhaus der FSU-Jena fungiert, wurden auch auf Grund der räumlichen Nähe 
von den Klinischen Pharmakologen in Jena mitbetreut. Die Gesamtleitung des Projektes 
erfolgte anfangs vollständig durch das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, 
Biometrie und Epidemiologie der Universität München. Seit April 2000 wurde das Philipp 
Klee-Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Witten-Herdecke darin mit 
einbezogen. Ihm wurde vor allen Dingen die Qualitätssicherung und die pharmakologisch 
klinische Betreuung der erhobenen Daten übertragen. 
Teilnehmende Institute 
Projektleitung : 
 Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der 
Ludwig-Maximilians-Universität München 
 Philipp Klee-Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Witten-Herdecke in 
Wuppertal 
beteiligte UAE-Erfassungszentren: 
 Institut für Klinische Pharmakologie der Technischen Universität Dresden 
(von November 1996 bis Oktober 1999) 
 Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Rostock (seit November 1996) 
 Institut für Klinische Pharmakologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena 
(seit November 1996) 
 Institut für Klinische Pharmakologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 
(seit Oktober 1999) 
 Sophien- und Hufelandklinikum Weimar gGmbH, Lehrkrankenhaus der FSU Jena 
(seit Oktober 1999) 
 
In Jena erfolgte die Erfassung der UAE-Verdachtsfälle vor allem über die Befragung der auf 
den Stationen tätigen Ärzte. Diese wurden vor Beginn über die Durchführung und die Ziele 
des Projektes informiert und auch neu hinzukommende Kollegen darin fortlaufend mit einbezogen. 
Ein- und Ausschlusskriterien wurden ihnen dargestellt und der Ablauf der Meldung 
betroffener Patienten erläutert. Ausschlusskriterien waren: 
 UAE, die durch eine zytostatische Therapie bei onkologischen Patienten auftraten 
 schwere kutane Nebenwirkungen (werden über das Dokumentationszentrum für schwere 
Hautkrankheiten an der Universität Freiburg erfasst) 
 Suizide, bei denen nicht ein Medikament als entscheidend begünstigender Faktor für das 
Ereignis verantwortlich gemacht werden konnte 
 UAE des Blutes sowie der Blutprodukte (gehören zum Arbeitsbereich des Paul-Ehrlich- 
Instituts) 
Das Ziel dieser Schulungen war die Sensibilisierung der Ärzte für das Erkennen von Symptomen, 
die während der Aufnahme von Patienten in das Krankenhaus vorhanden waren und mit 
einer möglichen UAE in Zusammenhang stehen könnten. 
Sehr hilfreich bei der Erkennung von UAE sind auch Listen mit so genannten Triggerkriterien, 
die der Terminologie des CIOMS (Council for International Organizations of Medical 
Sciences) entsprechen und an alle teilnehmenden Stationen vergeben wurden. Es handelt sich 
hierbei um Verdachtsdiagnosen, die beim Auftreten bestimmter Symptomkomplexe (Trigger) 
anzunehmen sind (Anlage 1). Mit der CIOMS-Terminologie wurde ein getestetes, einheitliches 
Prozedere entwickelt, das der standardisierten sowie international gültigen Erkennung, 
Dokumentation und Reportage von UAE dient (CIOMS 1992). Sie wird in regelmäßigen 
Sitzungen des Councils an den Stand der Wissenschaft angepasst. 
Die Erfassung der UAE-verdächtigen Patienten erfolgte über die Mitarbeiter des zugehörigen 
Institutes für Klinische Pharmakologie. Sie befragten regelmäßig die Ärzte der internistischen 
Stationen nach Aufnahmen entsprechender Patienten. Waren Verdachtsfälle 
vorhanden, wurden die Akten der Patienten evaluiert, möglichst direkt im Gespräch mit dem 
Patienten noch einmal eine detaillierte Krankheits- und Medikamentenanamnese erhoben und 
deren weiterer Krankenhausaufenthalt beobachtet und dokumentiert. Alle diese UAE wurden 
nach dem System-Organ Class Schema der Adverse Reaction Terminology des WHO 
Collaborating Centre for International Drug Monitoring codiert und einem betroffenen 
Organsystem zugeordnet (Anlage 2). Die gesammelten Daten wurden in vorgefertigte 
Formulare eingetragen und später in EDV-Systeme überführt, wobei eine für dieses Projekt 
 
entwickelte Software, die standardisierte Eingabemasken enthielt, eine Datenerfassung von 
einheitlicher Qualität in allen Zentren ermöglichte. 
2.2. Datenübertragung 
Die Datenübertragung erfolgte via Intranet, an das die einzelnen Pharmakovigilanzzentren, 
das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der 
Universität München sowie das Philipp Klee-Institut in Wuppertal angeschlossen waren. Um 
dem Datenschutz zu entsprechen, wird beim Versand und bei der Bearbeitung jeder UAE-Fall 
anonymisiert und durch eine Zahl codiert. Nur in den einzelnen Zentren war es so im 
Bedarfsfalle möglich, über diesen Code die erhobenen Daten wieder einem Patientennamen 
zuordnen. Der Zugang zu allen Datenbankrechnern war durch ein Passwort geschützt, nur 
autorisierte Rufnummern konnten als Anrufer angenommen oder angewählt und ausschließlich 
verschlüsselte Daten übertragen werden. Alle übertragenen Daten entsprachen dabei den 
im Rahmen des EuroSCaPE-Projektes (European Single Case in Pharmacovigilance 
Exchange) entwickelten MEDADR (Medical Adverse Drug Reaction message) Spezifikationen. 
Die eingefügte Abbildung verdeutlicht das Zusammenspiel für die zur Zeit im Projekt 
tätigen Pharmacovigilancezentren. 
Daten-
Lokale Datenbanken 
Weiild 
(B) 
/. 
Rostock 
Jena 
mar 
Grefswaeingabe 
Intranet 
via ISDN 
EDI 
Bonn 
fArMEUROSCAPE 
Datenformat 
Wuppertal Qualitätssicherung 
EDVElektron. UAE-MeldProjektkoordination 
Empfangsbestätigung 
via E-mail nach 
Verschlüsselung 
Abb. 1 System der Datenübertragung 
 
Alle - wie oben erläutert - im Krankenhaus aufgenommenen und in das EDV-System über- 
tragenen Informationen wurden zur Qualitätskontrolle nach München und seit dem Jahre 
2000 an die Mitarbeiter in Wuppertal versandt. Nach der dortigen Überprüfung der Daten auf 
Vollständigkeit und Plausibilität erfolgte die Meldung an das BfArM. Eine detaillierte 
Beschreibung der Datenerhebung, -übermittlung und -beurteilung findet sich in der 
Dissertationsarbeit von Kuschel (2002). 
2.3. Qualitätssicherung 
Um zu gewährleisten, dass alle letztendlich erhaltenen Daten eine hohe Qualität aufweisen, 
durchliefen sie mehrere Schritte der Kontrolle. Alle Informationen über gemeldete Patienten 
mit Verdacht auf eine UAE wurden - wie oben beschrieben - von Mitarbeitern der Klinischen 
Pharmakologie erfasst. Im Rahmen der primären Kausalitätsanalyse wurden die jeweils 
eingenommenen Medikamente auf ihre möglichen Wirkungen, Nebenwirkungen und 
Wechselwirkungen mit gleichzeitig eingenommenen Medikamenten hin überprüft und mit 
den bei Patienten aufgetretenen Wirkungen verglichen. Hilfe leisteten dabei Datenbanken wie 
Drugdex und ReproRisk, die Fachinformationen der Hersteller, die Rote Liste, die Gelbe 
Liste, der IfAp INDEX sowie Fachliteratur für Pharmakologie und Toxikologie. Bei den neu 
aufgetretenen, bislang unbekannten UAE, die chronologisch und / oder symptomatisch mit 
der Einnahme eines Medikamentes eng korrelierten, wurden ebenfalls die Verdachtsfälle 
weitergeleitet. 
Zur weiteren Beurteilung des Kausalzusammenhanges zwischen aufgetretener Nebenwirkung 
und den zu dieser Zeit eingenommenen Medikamente (sekundäre Kausalitätsanalyse) wurde 
der Entscheidungsalgorithmus von Bégaud et al. aus dem Jahre 1985 angewandt (Anlage 3). 
Dabei handelt es sich um ein formalisiertes Verfahren zur schrittweisen Aufarbeitung der 
Angaben über ein unerwünschtes Ereignis. Man erhält eine Beurteilung, in der der Zusammenhang 
eines Medikamentes mit einem unerwünschten Ereignis als (I0) ausgeschlossen, 
(I1) zweifelhaft, (I2) möglich, (I3) wahrscheinlich oder (I4) sehr wahrscheinlich eingeschätzt 
wird. Jedes Medikament, das der Patient vor Beginn des Ereignisses einnahm, wurde 
diesbezüglich unabhängig beurteilt. So konnten unter gewissen Umständen mit dieser 
Methode auch mehrere, gleichzeitig eingenommene Medikamente als sehr wahrscheinlich mit 
der UAE in Zusammenhang stehend bewertet werden. 
 
2.4. Vermeidbarkeit und Klassifikationen der UAE 
2.4.1. Vermeidbarkeit der UAE 
Im Rahmen der Analyse von UAE wurden die aufgetretenen Fälle auf ihre Vermeidbarkeit 
hin untersucht. Dies geschah mit Hilfe eines speziellen Fragebogens, der aus einer umfangreichen 
Literatursuche zu diesem Thema resultierte. Insbesondere wurden dabei die Ergebnisse 
der Arbeiten von Hallas et al. (1992), Hartwig et al. (1992) und Pearson et al. (1994) 
berücksichtigt. Bei der Bearbeitung jedes einzelnen UAE-Falles wurde dieser Bogen vom 
Mitarbeiter des Institutes für Klinische Pharmakologie einheitlich mit beantwortet. Er bestand 
aus folgenden Fragen: 
1. Wurde die UAE durch ein Medikament verursacht, dessen Einnahme unnötig war? 
2. Wurde die UAE durch Medikamenteneinnahme zu einem Zeitpunkt verursacht, als die 
Einnahme bereits nicht mehr notwendig war? 
3. War das Medikament, das die UAE verursacht hat, nicht an Alter, Gewicht, Organfunktion 
sowie Art und Schwere der Erkrankung des Patienten angepasst? 
4. War das verdächtigte Medikament eindeutig ungeeignet oder kontraindiziert? 
5. Waren Dosierung, Applikationsweg, Häufigkeit der Applikation des verdächtigten 
Medikamentes eindeutig ungeeignet für Alter, Gewicht sowie Art und Schwere der 
Erkrankung der Patienten? 
6. Wurde eine notwendige Dosisanpassung renal eliminierter Substanzen bei Patienten mit 
eingeschränkter Nierenfunktion nicht durchgeführt? 
7. Wurden notwendige und geeignete Kontrolluntersuchungen nicht durchgeführt bzw. deren 
Ergebnisse nicht zur Kenntnis genommen? 
8. Hatte der Patient eine bekannte Allergie bzw. bereits früher eine UAE auf das gleiche 
Medikament? 
9. War eine bekannte und in der Fachinformation aufgeführte Medikamenteninteraktion an 
der UAE beteiligt? 
10. Wurde das verdächtigte Medikament anders als vom Arzt verordnet angewendet? 
11. Wurde die UAE durch ein Medikament verursacht, das nicht aktuell vom Arzt verordnet 
ist? 
12. Wurden notwendige und allgemein akzeptierte Präventionsmaßnahmen nicht 
durchgeführt? 
 
Wurde auch nur eine der Fragen mit  Ja beantwortet, war die UAE als vermeidbar 
anzusehen. 
2.4.2. Klassifikation der UAE 
Unerwünschte Arzneimittelereignisse lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien einteilen. 
Von klinischem Interesse sind aber vor allem die Klassifikation nach der Schwere der UAE, 
dem ursächlichen Zusammenhang zwischen Medikament und Wirkung sowie der 
pharmakologischen Reaktion. 
Die Einteilung der Schwere ist nach Hartwig et al. (1992) in 7 verschiedene Grade möglich: 
1. Es ist ein UAE aufgetreten, aber es war keine Veränderung der Behandlung mit dem 
verdächtigten Medikament notwendig. 
2. Jede UAE, die eine Unterbrechung, einen Abbruch oder eine anderweitige 
Behandlungsänderung mit dem verdächtigten Medikament notwendig macht, bei der 
aber kein Antidot und keine andere spezifische Behandlung nötig ist und der 
Krankenhausaufenthalt nicht verlängert wird. 
3. Jede UAE, die eine Unterbrechung, einen Abbruch oder eine anderweitige 
Behandlungsänderung mit dem verdächtigten Medikament notwendig macht und / 
oder ein Antidot oder andere spezifische Behandlung nötig wird. Keine 
Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes. 
4. (A) Jede UAE des Levels 3, die den Krankenhausaufenthalt um mindestens 1 Tag 
verlängert oder (B) Grund der Krankenhausaufnahme ist. 
5. Jede UAE des Levels 4, die Intensivpflege notwendig macht. 
6. Jede UAE, die zu einer dauerhaften Schädigung des Patienten führt. 
7. Jede UAE, die direkt oder indirekt zum Tode des Patienten führte. 
 
Zur Unterteilung der pharmakologischen Reaktion ist die Klassifikation nach Rawlins und 
Thompson (1991) gebräuchlich. Demnach gibt es zwei Gruppen: 
Typ A (gesteigert): Diese Reaktionen sind das Resultat einer quantitativ abnormalen, 
andererseits aber qualitativ normalen pharmakologischen Wirkung eines Medikamentes, das 
in üblichen therapeutischen Dosen gegeben wurde. Auf Grund der bekannten Pharmakologie 
des Medikamentes sind sie größtenteils vorhersagbar. Sie sind gewöhnlich dosisabhängig und 
obwohl ihre Inzidenz und Morbidität in der Bevölkerung oftmals hoch ist, ist ihre Mortalität 
allgemein gering. 
Typ B (bizarr): Diese Reaktionen sind vollständig abweichende Effekte, die nicht aus den 
bekannten pharmakologischen Wirkungen eines Medikamentes erwartet werden können, das 
in üblichen therapeutischen Dosen einem Patienten gegeben wurde und dessen Körper das 
Medikament hinsichtlich Pharmakodynamik und Pharmakokinetik auf normaler Weise 
behandelt. Sie sind gewöhnlich nicht vorhersagbar. Obwohl ihre Inzidenz und Morbidität 
meist gering sind, kann ihre Mortalität hoch sein. 
2.5. Datenerfassung 
Als erstes wurden die Daten der gesuchten UAE-Fälle unter Digitoxinbehandlung herausgefiltert 
und damit eine eigene Datenbank erstellt. Weiter mussten im Einzelfall aus den Akten 
betroffener Patienten, in die wir mit Erlaubnis der Klinikleitung Einsicht erhielten, zusätzliche 
Informationen herausgesucht werden. Für jeden Patienten wurden neben grundlegenden 
demographischen Daten vor allem Angaben bezüglich der Faktoren erhoben, die einen 
Einfluss auf die Digitalisempfindlichkeit haben können, wie z. B. bestimmte Elektrolytwerte, 
die Leberenzyme als Marker der Organfunktion und die Höhe des Serumkreatinins als 
Zeichen stärkerer Nierenschädigungen. Parameter wie die Schilddrüsenhormone, die 
Kreatininclearence und der Magnesiumspiegel, die im Krankenhaus nicht routinemäßig 
bestimmt werden und so nur relativ selten in den Akten der Patienten zu finden sind, wurden 
außer Acht gelassen, da auf Grund der Unvollständigkeit der Daten keine schlüssigen 
Ergebnisse zu erwarten gewesen wären. 
Mit Hilfe statistischer Programme, wie dem SPSS und Microsoft Excel, wurden die gesammelten 
Informationen analysiert und dargestellt. Zur Berechnung statistischer Signifikanzen 
wurden der Mann-Whitney-Test sowie der Chi-Quadrat-Test verwendet. 
 
Um Unterschiede dieser Patientenpopulation gegenüber der Digitoxin einnehmenden 
Durchschnittspopulation zu erkennen, war es notwendig, eine dementsprechende Vergleichsgruppe 
zu gewinnen. Diese sollte aus einem umfangreichen Kollektiv von Patienten bestehen, 
wobei jeder Einzelne eine Digitoxintherapie enthielt, aber keine unerwünschten Arzneimittelwirkungen 
aufgetreten waren. Weiterhin war es Voraussetzung, dass die in der UAE-Gruppe 
untersuchten Informationen auch für die Vergleichsgruppe verfügbar sein mussten. 
Mit Hilfe des Labordatensystem (LDS) des Instituts für Klinischen Chemie der Medizinischen 
Fakultät Jena, über das man Zugriff auf alle in der KIM bestimmten Laborwerte erhält, ließen 
wir die Patienten heraussuchen, bei denen zwischen August 1999 und Dezember 2000 eine 
Digitoxinspiegelbestimmung in der Klinik erfolgte, in der Annahme, dass der Großteil dieser 
Patienten auch Digitoxin als Medikament einnahm. Alle in dieser Zeit behandelten Patienten 
mit UAE unter Digitoxingebrauch, die der Computer auf Grund des Suchkriteriums auch mit 
erfasste, wurden heraussortiert. Wir erhielten ein 1.684 Personen umfassendes Kollektiv als 
Vergleichsgruppe, deren einzige Gemeinsamkeiten in der Behandlung in der KIM und der 
dortigen Digitoxinspiegelbestimmung bestand. Es waren Werte von Patienten fast aller 
Stationen der KIM enthalten. Für diese 1.684 Personen wurden dann die zur UAEPopulation 
vergleichbaren Informationen erhoben. Dies erfolgte wiederum durch die Analyse der Akten 
betroffener Patienten sowie über das LDS. Die Daten der Vergleichsgruppe wurden in 
analoger Weise zur UAE-Gruppe ausgewertet und letztendlich beide einander gegenübergestellt. 
 
3. Ergebnisse 
Bis zum 31. Dezember 2000 wurden in Jena im Rahmen des Forschungsprojektes Arzneimittelrisikoerfassung 
567 Fälle von unerwünschten Arzneimittelereignissen erfasst und 
bearbeitet. Von diesen Fällen wiederum wurde bei 77 Patienten Digitoxin als das Ereignis 
auslösende Medikament angesehen, was 13,58 % der gesamten UAE-Patientenzahl ausmacht. 
Es waren also während des Untersuchungszeitraumes von 4 Jahren im Durchschnitt jährlich 
19 bis 20 Menschen vom Auftreten dieser teilweise lebensbedrohlichen Wirkungen unter 
Digitoxingebrauch betroffen. 
3.1. Demographische Werte 
3.1.1. Geschlecht 
Bei den 77 Patienten mit unerwünschten Digitoxinwirkungen handelte es sich um 17 Männer 
(22,08 %) und 60 Frauen (77,92 %), so dass Frauen ca. 3,5-mal so häufig wie Männer 
betroffen waren. Das Geschlechterverhältnis in der Vergleichsgruppe war mit 744 männlichen 
(44,18 %) und 940 weiblichen (55,82 %) Patienten signifikant geringer in Richtung der 
Frauen verschoben (p < 0,001). Die Abb. 2 und 3 verdeutlichen das. 
56% 
i44% 
i22% 
78% 
weiblich 
männlch 
männlch 
weiblich 
Abb. 2 Geschlechterverteilung der Abb. 3 Geschlechterverteilung der 
UAE  Gruppe Vergleichsgruppe 
 
3.1.2. Alter 
Bei der Untersuchung des Alters stellten wir fest, dass Digitoxin-UAE-Fälle vor allem bei 
Menschen zwischen dem 70. und 90. Lebensjahr auftraten. Auch wenn Digitoxin hauptsächlich 
Menschen im höheren Lebensalter verschrieben wird, stellten diese Patienten doch eine 
Population im besonders fortgeschrittenen Alter dar. Im Durchschnitt hatten sie ein Alter von 
81,09 ± 6,75 Jahren. Der Median lag bei 83 Jahren. Die 60 betroffenen Frauen waren mit 
einem mittleren Alter von 81,47 ± 6,23 Jahren etwas älter als die 17 Männer mit 
79,76 ± 8,41 Jahren. 
Die gesamte Vergleichsgruppe dagegen hatte mit 72,72 ± 11,54 Jahren ein signifikant 
jüngeres Durchschnittsalter (p < 0,001). Auch hier waren die weiblichen Patienten mit 
75,50 ± 10,57 Jahren älter als die männlichen mit 69,22 ± 11,77 Jahren (Gegenüberstellung 
der Altersverteilung von UAE-Gruppe und Vergleichsgruppe siehe Abb. 4). 
Das durchschnittliche Alter aller Patienten der KIM im Jahr 2000 betrug 59,45 Jahre. 
% 35 
30 
25 
20 
15 
10 
15-19 
25-29 
3539 
4549 
55-59 
65-69 
75-79 
5-89 
99 
0 
5 
AlterinJahren 
leiUAE -Gruppe 
Vergchsgruppe 
8
-
5
9
Abb. 4 Altersverteilung der UAE- und der Vergleichsgruppe in % 
 
3.1.3. BMI 
Da einige pharmakologisch interessante Variablen in engem Zusammenhang mit dem BMI 
stehen, war es von Interesse, ob bei den Patienten eine gewisse Körperstatur vorherrschend 
war. Da das Gewicht und die Größe für sich allein keine schlüssige Aussage darüber liefern 
können, ist hierfür im wissenschaftlichen Gebrauch der Body-MassIndex, in den diese 
beiden Variablen einfließen, eine häufig genutzte Maßzahl. Für Menschen über 64 Jahre sollte 
er im Bereich zwischen 24 - 29 liegen. 
In der UAE-Gruppe fanden wir einen durchschnittlichen BMI von 23,01 ± 3,88 bei einem 
Median von 22,22. Die Werte der Frauen lagen mit 22,71 ± 3,94 noch niedriger als die der 
Männer mit 23,96 ± 3,62. Absolut hatten dabei 43 Patienten (55,84 % / 8 = m; 35 = w) einen 
BMI zwischen 16 und 23, weitere 25 Patienten (32,47 % / 8 = m; 17 = w) lagen im 
Normbereich von 24 bis 29 und nur 3 Personen (3,90 % / 1 = m; 2 = w) waren übergewichtig. 
Bei 6 Patienten (7,79 %) konnte der BMI nicht ermittelt werden, da die Größe, das Gewicht 
oder beides nicht mehr zu erheben waren. In der Vergleichsgruppe dagegen lagen die Werte 
mit einem durchschnittlichen BMI von 25,84 ± 4,71 signifikant höher (p < 0,001). Die 
weiblichen Patienten lagen mit 25,69 ± 4,98 auch hier wiederum niedriger als die männlichen 
mit 26,02 ± 4,38. 
3.2. Symptome der unerwünschten Arzneimittelereignisse 
Alle Symptome, die auftraten, waren qualitativ nicht anders, als auch in der Fachliteratur 
beschrieben. Bei 26 Patienten (33,77 %) traten ausschließlich kardiale und bei 14 Patienten 
(18,18 %) ausschließlich extrakardiale Symptome als Ausdruck der Digitoxinintoxikation auf. 
In 48 % der Fälle (37 Patienten) waren gleichzeitig Herzrhythmusstörungen und Anzeichen 
der Beeinflussung anderer Organsysteme festzustellen. Absolut wurde bei 22 Patienten 
(28,57 %) ein AV-Block ersten bis dritten Grades, bei 37 Patienten (48,05 %) Bradykardien 
und Bradyarrhythmien (mit 30 - 50 Schläge/min) und bei 22 Patienten Herzrhythmusstörungen 
unterschiedlicher Art wie z. B. ventrikuläre Extrasystolen oder Blockierungen der 
Tawara-Schenkel elektrokardiographisch festgestellt. Weiterhin waren Synkopen bei 21 der 
77 Patienten (27,27 %), Schwindelgefühl (14 Patienten / 18,18 %), Übelkeit und Zustände 
wiederholten starken Erbrechens (17 Patienten / 22,08 %) - mit z. T. erheblich exsikkierten 
Patienten - als durch Digitoxin verursacht anzusehen. In einem Fall erfolgte die Krankenhaus
 
aufnahme unter anderem auch infolge aufgetretener Farbsehstörungen (Häufigkeit der UAE 
siehe Abb. 5). 
Se hstörung 
Schw inde l 
Übe lke it/Erbrechen 
ande re HRS 
AV Block 
Synkope 
Bra dyka rdie/Bra dya rrhythm ie 
0 10203040 
Anza hl be troffe ne r Pa tie nte n 
Abb. 5 Häufigkeiten der UAE 
3.3. Digitalisspiegel 
Bei der Aufnahme in das Krankenhaus waren Serum-Digitoxinkonzentrationen von 
14,08 ng/ml bis zu einem Extremwert von 103,6 ng/ml gemessen worden. Dabei lag der 
Durchschnittswert aller 77 Patienten bei 36,96 ± 15,00 ng/ml und der Median bei 
35,75 ng/ml. Bei 77,92 % (60 Patienten) war ein Digitoxinspiegel über der Obergrenze des 
therapeutischen Bereiches von 25,00 ng/ml zu finden und noch 70,13 % (54 Patienten) wiesen 
einen Wert über 30,00 ng/ml auf. Zur genauen Verteilung der Konzentrationen siehe Abb. 6. 
In der Vergleichsgruppe fand sich demgegenüber eine durchschnittliche Serum-
Digitoxinkonzentrationen von 15,45 ± 8,54 ng/ml, bei einem Median von 15,14 ng/ml. Fast 
70 % der Patienten dieser Gruppe hatten einen Digitoxinspiegel innerhalb des therapeutischen 
Bereiches, 20 % subtherapeutische Werte und bei ca. 12 % waren - meist nur leicht - erhöhte 
Konzentrationen gemessen wurden (Abb. 7). Die Digitoxin-Serumkonzentrationen der 
Patienten mit UAE waren somit signifikant höher als die der Vergleichsgruppe (p < 0,001). 
 
105,00 
Digitoxinspiegel in ng/ml
90,00
75,00
60,00
45,00
30,00
15,00
0,00
0 1020304050607080 
Patient 
Abb. 6 Digitoxinspiegel der UAE-Gruppe mit Standardabweichung
8%5% 
l 
/ml 
/ml 
l 
20% 
67% 
< 10 ng/m10 - 25 ng26 - 30 ng>30 ng/m 
Abb. 7 Verteilung des Digitoxinspiegels in der Vergleichsgruppe 
3.4. Elektrolyte 
Die Erhebung wichtiger Blutparameter, die Einfluss auf die Digitalissensibilität nehmen 
können, ergaben folgende Resultate: 
Der Kaliumspiegel, der mit einem Normalwert von 3,6 bis 5,1 mmol/l angegeben wird, war 
bei 6 Patienten (7,79 %) unserer Gruppe während der Aufnahme in das Krankenhaus vermin-
dert. Nur 2 Patienten (2,60 %) hatten eine stärkere Absenkung auf Werte kleiner 3,0 mmol/l. 
51 Patienten (66,23 %) dagegen befanden sich innerhalb der Norm und 20 (25,97 %) darüber, 
bis hin zu einem Spitzenwerte von 7,5 mmol/l. 
 
Bei der Betrachtung des Kalziumspiegels, der zwischen 2,1  2,55 mmol/l liegen sollte, 
fanden wir in 5,19 % (4 Patienten) eine Erhöhung zum Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme. 
7 Patienten (9,09 %) hatten demgegenüber eine verminderte Konzentration, 64 (83,12 %) 
lagen im Normbereich. Bei 2 Patienten (2,60 %) konnten retrospektiv keine Kalziumspiegel 
mehr erhoben werden. 
Von den 1.684 Patienten der Vergleichsgruppe wiesen 181 (10,75 %) eine Hypokaliämie, 
164 (9,74 %) eine Hyperkaliämie auf und bei 61 Patienten (3,62 %) wurde ein erhöhter 
Kalziumspiegel festgestellt. Nur die Veränderungen des Kaliumspiegels in der UAE-Gruppe 
erwiesen sich als signifikant gegenüber denen der Vergleichsgruppe (p < 0,001).
3.5. Funktionsparameter von Leber und Nieren 
Um festzustellen, ob aktive Krankheitsprozesse der Leber während der Krankenhausaufnahme 
vorlagen, wurden wichtige Enzyme wie ASAT, ALAT, .-GT erfasst. Das für eine 
noch differenziertere Betrachtung notwendige GLDH konnte jedoch auf Grund der lückenhaften 
Datenlage nicht mit in die Auswertung einbezogen werden. 
Es wurden hierbei mit durchschnittlich 0,22 ± 0,12 µmol/l x s bei der ASAT und 
0,23 ± 0,15 µmol/l x s bei der ALAT überwiegend normale Werte registriert. In 13 bzw. 
14 Fällen waren sie, meist nur dezent, erhöht. Kombinierte Erhöhungen von ASAT, ALAT 
und .GT konnten bei insgesamt 7 Patienten festgestellt werden. 
Um einen groben Anhalt für die Funktion der Niere zu erhalten, wurden die Kreatininwerte 
aller betroffenen Patienten erhoben. Es zeigte sich eine Erhöhung bei 39 Patienten (50,65 %) 
bis auf einen Maximalwert von 413 µmol/l. Alle übrigen Patienten lagen im Normbereich. 
Durchschnittlich betrug der Kreatininwert 126,43 ± 81,53 µmol/l. 
Nur bei gleichzeitiger Einschränkung der Nieren- und Leberfunktion ist jedoch mit einer 
Kumulation von Digitoxin auf Grund einer eingeschränkten Elimination zu rechnen, da sich 
die Organe in ihrer Ausscheidung bezüglich des Medikamentes gegenseitig kompensieren 
können. Deshalb war es besonders von Interesse, bei wie vielen Patienten eine Funktionseinschränkung 
beider Organe auf Grund der Laborwerte zu vermuten gewesen wäre. Von den 
7 Patienten, bei denen eine Erhöhung der analysierten Leberenzyme festgestellt wurde, hatten 
nur drei gleichzeitig einen Kreatininwert oberhalb der Norm. Jedoch war dieser bei allen drei 
Patienten deutlich auf Werte um 200 µmol/l erhöht. 
 
Das gleichzeitige Auftreten von erhöhten Kreatininwerten und Leberfunktionsparametern 
fanden wir in der Vergleichsgruppe bei 47 Patienten. Diese Veränderungen waren aber meist 
Anzahl an Patienten 
nur sehr gering ausgeprägt. Ausschließlich 13 Patienten wiesen Erhöhungen der Funktionsparameter 
beider Organe in so deutlich Weise auf, dass eine Einschränkung der Elimination 
von Digitoxin vermuten werden konnte. 
3.6. Therapie der UAE 
Bei 18 Patienten (23,4 %) genügte ausschließlich das Pausieren bzw. bei 26 Patienten 
(33,8 %) das Absetzen des Medikamentes ohne weitere Therapie, damit sich die Beschwerden 
innerhalb von Tagen deutlich besserten. 
In ca. einem Drittel der Fälle (36,4 %) wurde zur schnelleren Elimination des Digitoxins und 
seiner Abbauprodukte zusätzlich das Anionenaustauscherharz Cholestyramin gegeben. Damit 
wird der enterohepatische Kreislauf, dem auch das Digitoxin unterliegt, unterbrochen, so dass 
die Wirksubstanz nicht erneut aufgenommen, sondern vermehrt ausgeschieden wird. 
Bei 8 Patienten (10,4 %) war es auf Grund der Bradykardien mit z.T. unter 30 Schläge/Minute 
sogar notwendig, einen temporären Herzschrittmacher einzusetzen. Nur so konnte noch eine 
für das Überleben notwendige Herzaktion sichergestellt werden. Nach Senkung des 
Digitoxin-Serumspiegels und damit dem Nachlassen der Wirkung, konnte in allen Fällen der 
Herzschrittmacher bei ausreichend eigenständigem Herzrhythmus wieder entfernt werden. 
Die Darstellung der insgesamt angewandten Therapien ist der Abb. 8 zu entnehmen. 
60 
50 
40 
30 
20 
10 
0 
pausiert abgesetzt Cholestyramin temporärer 
Schrittmacher 
8 
28 
23 
54 
Abb. 8 Therapie der UAE 
 
3.7. Vermeidbarkeit 
Ein wichtiges Kriterium, das in Untersuchungen zu unerwünschten Arzneimittelereignissen 
häufig mit beurteilt wird, ist die Frage nach der Vermeidbarkeit der aufgetretenen Ereignisse. 
Innerhalb der von uns betrachteten Patientengruppe bestand die in Abb. 9 dargestellte 
Verteilung. 
61 
16 
0 
10 
20 
30 
40 
50 
60 
70 
niAnzahl der Patienten 
vermeidbar cht vermeidbar 
Abb. 9 Vermeidbarkeit des Auftretens der UAE 
Es konnten demnach mit 79,22 % (61 Patienten) der größte Teil aller unerwünschten 
Arzneimittelereignisse unter Digitoxingebrauch als vermeidbar angesehen werden. Für eine 
derartige Einstufung ursächlich waren vor allen Dingen die zu meist unnötige Einnahme des 
Medikamentes sowie die in einigen wenigen Fällen ungeeignete Dosierung, bezogen auf das 
Alter und Gewicht des Patienten. 
Bei den 16 Patienten (20,78 %), deren UAE als nicht vermeidbar eingestuft wurde, war die 
Verordnung von Digitoxin bei gegebener Indikation notwendig und sie erhielten vor und auch 
nach der Behandlung des UAE in der Klinik das Medikament in einer Erhaltungsdosis von 
0,07 mg/d. 
 
3.8. Verweildauer 
Im Durchschnitt konnten die Patienten mit UAE nach 16 Tagen (15,65 ± 9,13 d) wieder aus 
der Klinik entlassen werden. Die Spanne lag hierbei zwischen 1 und 48 Tagen. Absolut 
mussten 22 Patienten bis zu 10 Tagen, 38 Patienten zwischen 11 und 20 Tagen, 11 Patienten 
zwischen 21 und 30 Tagen und 6 Patienten über 30 Tage im Krankenhaus verbringen 
(siehe Abb. 10). 
Die Dauer des Aufenthaltes wird vor allem durch den langen Zeitraum des Absinkens des 
erhöhten Digitoxin-Serumspiegels auf Werte innerhalb des Normbereichs bestimmt, da die 
Halbwertszeit von Digitoxin 6 bis 8 Tage beträgt. Relativ kurze stationäre Aufenthalte hatten 
vor allem Patienten, bei denen die UAE schnell erkannt wurde und auch nur leichte 
Beschwerden, z. B. in Form rezidivierenden Erbrechens, vorhanden waren, die sich schnell 
besserten. 
Notwendig werdende intensivtherapeutische Behandlungen und nicht vorhersehbare 
Komplikationen, wie Thrombosen, Lungen- oder Harnwegsentzündungen, waren wiederum 
Ursache für besonders lange Liegezeiten im Krankenhaus. Die durchschnittliche 
Verweildauer aller Patienten in der KIM betrug demgegenüber im Jahr 2000 nur 9,4 Tage. 
3% 5% 14% 
49% 
29% 
1-10 Tage 
11-20 Tage 
21-30 Tage 
31-40 Tage 
41-50 Tage 
Abb. 10 Verteilung der Verweildauer der UAE-Patienten in % 
 
3.9. Kosten des Krankenhausaufenthaltes 
Von großem Interesse für das Gesundheitssystem sind natürlich auch die Kosten, die für die 
Behandlung von UAE aufgebracht werden müssen. Im Vordergrund steht hier der finanzielle 
Aufwand, der durch die stationäre Behandlung entsteht. 
Bis auf wenige Ausnahmen lagen alle Patienten mit UAE unter Digitoxingebrauch auf den 
kardiologischen Stationen der KIM. Die Kosten für einen Aufenthalt im Krankenhaus setzen 
sich zum Zeitpunkt der Erhebung der Daten aus dem Abteilungspflegesatz und dem Basispflegesatz 
der jeweiligen Abteilung zusammen. Im Jahre 2000 war der Abteilungspflegesatz 
auf diesen Stationen auf einen Betrag von 529 DM (270,47 .) und 554 DM (283,26 .) pro 
Tag festgesetzt. Wir arbeiteten deshalb mit einem durchschnittlichen Wert von 542 DM 
(277,12 .). Der Basispflegesatz hatte in dieser Zeit eine Höhe von ca. 142 DM (72,60 .) 
täglich. Zusammen erhielt man bei einer Aufenthaltsdauer von durchschnittlich 16 Tagen eine 
Summe von ca. 10.944 DM (5.595,58 .) pro Patient. Bei 77 aufgetretenen UAE ergibt sich 
somit ein Betrag von ca. 843.000 DM (432.019 .), der für die Behandlung von UAE im 
Gebrauch von Digitoxin in der Zeit von Januar 1997 bis Dezember 2000 aufgebracht werden 
musste. Da bei insgesamt 61 Patienten die UAE als vermeidbar eingestuft wurde, können 
dementsprechend ca. 668.000 DM (341.330 .) als vermeidbare Kosten angesehen 
werden. 
3.10. Klassifikation der UAE 
Die Einteilung der Schwere der UAE erfolgte nach der Klassifikation von Hartwig et al. 
(1992). Da definitionsgemäß das Forschungsvorhaben Arzneimittelrisikoerfassung ausschließlich 
UAE erfasst, die zur Aufnahme ins Krankenhaus führen, entsprachen jedoch alle 
aufgenommenen Fälle auf Grund der Einteilungskriterien mindestens dem Schweregrad 4. 
Von den 77 Patienten, die auf Grund einer UAE nach Gebrauch von Digitoxin in das 
Krankenhaus aufgenommen wurden, konnten 27 Patienten (35,06 %) dem Schweregrad 4 
zugerechnet werden. 50 Patienten (64,94 %), bei denen eine mehrtägige Intensivpflege 
notwendig wurde, ordneten wir dem Schweregrad 5 zu. Für keinen der Patienten konnte 
gesichert nachgewiesen werden, dass die UAE Ursache einer bleibenden Schädigung war 
oder sogar zum Tode geführt hätte, was den Stufen 6 bzw. 7 nach Hartwig et al. (1992) 
entspräche. 
 
Die Klassifikation von Rawlins und Thompson (1991) bewertet die pharmakologische 
Reaktion einer UAE. Obwohl heute die Entstehungsmechanismen von Digitalisintoxikationen 
noch nicht für alle Symptome vollständig geklärt sind, wird für die bei uns aufgetretenen 
UAE eine qualitativ normale, quantitativ jedoch abnormale Reaktion angenommen. Es 
handelt sich also um eine zu starke Wirkung oder eine Wirkung an unerwünschtem Ort. 
Dementsprechend gehören alle aufgenommenen, durch Digitoxin hervorgerufenen UAE am 
ehesten dem Typ A nach Rawlins und Thompson an. 
3.11. Digitalismedikation bei Aufnahme und Entlassung 
Ein wichtiger Punkt bei der Datenerhebung auf der Grundlage der Patientenakten war die 
Auswertung der Digitoxintherapie aller Patienten vor und nach Behandlung im Krankenhaus, 
um die Notwendigkeit der Gabe von Digitoxin zu bewerten. Bei der Aufnahme bekamen - bis 
auf 4 Patienten - die übliche Digitoxinerhaltungsdosis von einmal 0,07 mg täglich. Es wurden 
Präparate verschiedener Hersteller verschrieben, wobei jedoch ihre Wirkung als äquivalent 
anzusehen ist. Ein Patient bekam 0,05 mg/d, ein anderer 3-mal 0,07 mg/d, ein weiterer Patient 
1 ½-mal 0,07 mg/d und ein Vierter 1-mal 0,07 mg/d, allerdings mit Wochen-endpausen. Es 
konnte keine Einnahme erhöhter Dosen im Rahmen einer Selbstmedikation eruiert werden. 
In Betrachtung der Medikation mit Digitoxin bei der Krankenhausentlassung, fanden wir, dass 
nur ein kleiner Teil (23 Patienten / 29,87 %) weiterhin das Medikament verschrieben bekam. 
Bei den übrigen entlassenen Patienten konnte das Medikament ohne nachteilige Folgen abgesetzt 
werden oder sie wurden auf andere Therapieschemata eingestellt. 
Von den insgesamt 1.684 Patienten der Vergleichsgruppe wurde das Medikament bei 
152 Patienten (9,03 %) nach dem Krankenhausaufenthalt nicht mehr weiterverordnet. 
 
4. Diskussion 
4.1. Demographische Werte 
4.1.1. Geschlecht 
Bei Untersuchungen von Digitalisintoxikationen wurde immer wieder festgestellt, dass 
Frauen häufiger von einem derartigen unerwünschten Ereignis betroffen sind als Männer 
(Roever et al. 2000, Warren et al. 1994, Kernan et al. 1994, Boman 1983, Storstein et al. 
1977, Beller et al. 1971). In unserer Patientengruppe hatten die Frauen mit 60 (78 %) aufgenommenen 
Patientinnen eine doch deutliche Dominanz gegenüber den Männern mit nur 17 
(22 %) betroffenen Personen. In der Vergleichsgruppe dagegen war mit 55,82 % weiblichen 
und 44,18 % männlichen Patienten das Verhältnis deutlich ausgeglichener. Welche Ursachen 
könnten dieser besonderen Verteilung in der UAE-Gruppe zu Grunde liegen? 
Hinsichtlich der Auftretenshäufigkeit der Herzinsuffizienz und der Tachyarrhythmia absoluta 
bei Vorhofflimmern, als häufigste Indikationen für die Verordnungen von Digitoxin, sind in 
der Literatur nahezu identische Inzidenzen bezogen auf das Geschlecht zu finden. Die 
Herzinsuffizienz tritt sogar geringfügig häufiger bei Männern auf (Bruns und Reil 1999). Die 
Ursache, warum regelmäßig Frauen häufiger von Digitoxinintoxikationen betroffen sind, ist 
demnach nicht in einer geschlechterspezifischen unterschiedlichen Inzidenz dieser 
Krankheiten zu suchen. 
Andererseits ist es bekannt, dass beide Erkrankungen eine ansteigende Inzidenz, insbesondere 
ab ca. dem 60. Lebensjahr, aufweisen. Da betroffene Patienten unter Therapie noch Jahre mit 
der Krankheit leben können, ist so eine steigende Prävalenz der Herzinsuffizienz sowie der 
Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern in der Bevölkerung höheren Lebensalters zu 
finden (Bruns und Reil 1999, Trappe 1999). 
Jedoch ist in der Gruppe der 80-Jährigen, wie sie unsere Patientenpopulation mit UAE im 
Durchschnitt darstellt, unter anderem auf Grund des zweiten Weltkrieges einen starke 
Verschiebung der Geschlechtsverteilung innerhalb der Bevölkerung zu Gunsten der Frauen 
vorhanden. Laut statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2000 in Deutschland 
353.212 Frauen im Alter zwischen 80 - 81 Jahren, denen aber nur 153.491 Männer gegenüberstanden. 
Es fehlt somit ein Großteil, vor allem der männlichen Bevölkerung, in der 
Altersgruppe, in der die Herzglykoside besonders häufig verordnet werden. 
 
Somit ist sicherlich diese Ungleichmäßigkeit in der Alterspyramide als Hauptgrund für das 
unterschiedlich häufige Auftreten von Digitalisintoxikationen bei beiden Geschlechtern in 
unserer Untersuchung anzusehen. 
Man muss aber sagen, dass eine tiefgreifendere Analyse der erhobenen Daten in Bezug auf 
diese Problematik nur möglich ist, wenn wichtige Vergleichszahlen, wie z. B. geschlechtsbezogene 
Verschreibungshäufigkeiten von Digitoxin für Deutschland, Thüringen oder den 
Großraum Jena, der das Einzugsgebiet der KIM-Jena darstellt, erhältlich wären. 
Erste Datenerhebungen werden dazu mit Hilfe der Verordnungszahlen aus den Apothekenrechenzentren 
der einzelnen Regionen im Projekt der Erfassung unerwünschter Arzneimittelereignisse 
vorgenommen. 
4.1.2. Alter 
In der Gruppe von Patienten mit UAE stellten wir ein Durchschnittsalter von 
81,09 ± 6,75 Jahren fest. Die Vergleichsgruppe war demgegenüber mit 72,72 ± 11,54 Jahren 
ca. 10 Jahre jünger. 
Bei bisherigen medikamentenunspezifischen Untersuchungen zum Auftreten von UAE stellte 
sich heraus, dass sowohl auf stationärer, als auch ambulanter Ebene vor allem ältere 
Menschen betroffen sind (Schneeweis et al. 2002). Obwohl es noch nicht endgültig geklärt 
scheint, ob das Alter an sich ein unabhängiger Risikofaktor für das Entstehen von UAE 
darstellt, spielt es bei der Entstehung derartiger Reaktionen in vieler Hinsicht eine Rolle. Auf 
der einen Seite wird durch das gehäufte Auftreten von Krankheiten im Alter die Einnahme 
von Medikamenten erst notwendig. Auf der anderen Seite stellen die Polypragmasie sowie 
schwer zu beurteilende Veränderungen altersabhängiger pharmakologischer Variablen 
besondere Risikofaktoren für das Auftreten von UAE dar (Borchelt 1995). Ein besonderes 
Augenmerk ist dabei auf die Beeinflussungen der Pharmakokinetik und Pharmakodynamik zu 
richten. Sie können zum einen durch die Veränderungen der Resorption, der Verteilung sowie 
der Elimination von Medikamenten, zum anderen über eine Beeinflussung der Interaktion von 
Pharmakon und Rezeptor zu schwer vorhersehbaren Problemen führen (Turnheim 1998). Da 
bei älteren Menschen häufig das chronologische Alter in stärkerem Maße vom biologischen 
Alter abweicht als bei jüngeren Erwachsenen, ist hier im Bezug auf oben genannte 
Veränderungen zusätzlich noch mit größeren interindividuellen Variationen zu rechnen 
(Wilson und Hanson 1980). 
 
Auch bei Digitoxin, das auf Grund der Indikationen zum Großteil Patienten über 60 Jahren 
verschrieben wird, unterliegt die Pharmakokinetik altersabhängigen Veränderungen. 
Während die Resorption davon praktisch nicht betroffen ist, kann das Verteilungsvolumen 
und die Elimination der Substanz in beträchtlicher Weise beeinflusst werden. In welcher Form 
diese auf die Serumkonzentration des Digitoxins Einfluss nehmen und welche körperlichen 
Veränderungen dabei eine Rolle spielen, wird an den entsprechenden Stellen im Rahmen der 
Diskussion des BMI bzw. in der Diskussion aufgenommener Funktionsparameter von Leber 
und Nieren dargestellt. 
In der Literatur sind bisher nur wenige Hinweise zu Veränderungen der Pharmakodynamik 
von Herzglykosiden im Alter veröffentlicht, so dass noch sehr wenig über Wirkung des 
Medikamentes im hohen Alter bekannt ist. Turnheim (1998) beschreibt dazu einen möglichen 
Anstieg der Sensitivität des Na-K-ATPase Systems. Zudem besitzt die Anzahl der Herzglykosidrezeptoren 
sowie die Affinität der Rezeptoren zum Herzglykosidmolekül neben einer 
außerordentlichen Variationsbreite eine gewisse Abhängigkeit vom Alter, jedoch sind 
krankheitsbedingte Veränderungen dabei wesentlich ausschlaggebender (Erdmann et al. 1985, 
Erdmann 1991). Es ist also auch hier von Patient zu Patient mit Unterschieden in der Wirkung 
zu rechnen, besonders wenn Vorerkrankungen wie z. B. eine koronare Herzerkrankung, 
vorhanden sind. Ob bei einem Teil unserer Patienten diese Variationen die Ursache der 
Digitoxinintoxikation darstellen, bleibt nur zu vermuten. Um eine genaue Aussage darüber 
treffen zu können, müssten tiefgreifendere pharmakodynamische Untersuchungen 
durchgeführt werden. 
4.1.3. BMI 
Im Zusammenhang mit der Digitoxintherapie muss berücksichtigt werden, dass die Hauptverteilungsräume 
der Glykoside nach ihrer Aufnahme in den Körper normalerweise der 
Skelettmuskel, das Myokard, die Nieren und die Leber sind (Belz 2001, Peters 1982). Absolut 
gesehen befindet sich mit ca. 65 % der Gesamtdosis die Hauptmenge des Digitoxins in der 
Skelettmuskulatur (Buechl 1988). Das Fettgewebe speichert Digitoxin nicht in nennenswertem 
Ausmaß (Larbig und Haasis 1978). Normale biologische Veränderungen beim alten 
Menschen bedingen häufig eine Abnahme der Skelettmuskelmasse um bis zu 40 %, was zu 
einer Verminderung des Verteilungsraumes und damit erhöhtem Serumspiegeln führen kann 
(Erdmann 1991). Aus diesem Grunde wird seit langem in Lehrbüchern der Klinischen 
 
Pharmakologie als auch in den Fachinformationen Digitoxin produzierender Firmen eine 
Dosisreduktion ab ca. dem 60 Lebensjahr um bis zu 50 % empfohlen (Eschenhagen und 
Scholz 2001, Fachinformation zu Digimerck® und Digitoxin AWD 0,07®). 
Um festzustellen, ob eventuell bei unseren Patienten ein derartig geringer Anteil der 
Skelettmuskelmasse für das Auftreten der UAE verantwortlich zu machen ist, bestimmten wir 
die Größe und das Gewicht der betroffenen Personen, um daraus den BMI zu ermitteln. 
Niedrige Werte bei einer so alten Patientengruppe wie unserer, würden einen Hinweis auf 
einen verringerten Verteilungsraum geben. 
Entsprechend den Vermutungen wiesen die von einer Digitoxin-UAE betroffenen Patienten 
mit 23,01 ± 3,88 einen für ihre Altersgruppe geringen BMI auf. Die Frauen lagen dabei mit 
22,71 ± 3,94 niedriger als die Männer mit 23,96 ± 3,62. Demgegenüber gibt das statistische 
Bundesamt den mittleren BMI der über 75-jährigen Bevölkerung in Deutschland im Jahre 
1999 mit 25,1 an. Bei Männern wurden auch hier mit 25,6 höhere Mittelwerte als bei Frauen 
(24,7) festgestellt (Statistisches Bundesamt 2000). Bei der Untersuchung der Vergleichsgruppe 
(Patienten mit Digitoxintherapie ohne UAE) wurden ebenfalls deutlich höhere BMI-
Durchschnittswerte ermittelt (gesamt: 25,84 ± 4,71; weiblich: 25,69 ± 4,98; männlich: 
26,02 ± 4,38). 
Von der Tatsache ausgehend, dass der BMI der UAE-Gruppe niedriger war als in der Vergleichsgruppe 
und in der entsprechenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland insgesamt zu 
dieser Zeit, lässt sich schließen, dass bei den Patienten mit UAE zum Großteil eine reduzierte 
Körpermasse vorhanden war. 
In der Vergangenheit wurde in klinischen Studien wiederholt die Notwendigkeit einer 
gewichtsadaptierten Dosierung von Digitoxin untersucht. Schneider und Ruiz-Torres zeigten 
schon 1976 für Digitoxin, Digoxin und Digoxin-Derivate, dass bei gleichbleibender Dosis, die 
Herzglykosid-Serumkonzentration - und somit die Wirkung - vom Körpergewicht des 
Patienten abhängig ist. Entsprechende Ergebnisse wurden auch von Koenig et al. (1987), die 
das Körpergewicht als unabhängige Variable mit einem statistisch signifikanten Einfluss auf 
die Digitoxin-Serumkonzentration ermittelten sowie Lukas (1973), Peters et al. (1974), 
Larbig (1975) und Gjerdrum (1973) veröffentlicht. Für die Therapie ergibt sich daraus, dass 
eine Digitoxingabe an das Körpergewicht des Patienten angepasst durchzuführen ist. Speziell 
bei über viele Jahre andauernden Digitoxinverordnungen sollte darauf geachtet werden. 
Kommt es in dieser Zeit zu einer Reduktion des Gewichtes infolge von Umbauvorgängen mit 
Reduktion der Skelettmuskelmasse, sollte die Erhaltungsdosis in entsprechender Weise 
 
verändert werden. Geschieht dies nicht, kann es zu steigenden Glykosidspiegeln und 
konsekutiv zu Intoxikationserscheinungen kommen. 
Für fast alle unsere UAE-Patienten gilt letztendlich, dass sie eine zu hohe Dosis Digitoxin 
bezogen auf ihren BMI verordnet bekamen. Ob dies gleich zu Beginn der Therapie der Fall 
war oder ob diese Überdosierung erst durch Gewichtsabnahme der Patienten unter der 
Therapie im Laufe vieler Jahre zustande kam, kann im Nachhinein nur vermutet werden. 
Jedoch führte es in jeder Hinsicht bei kontinuierlicher Einnahme des Medikamentes zu einem 
Anstieg des Digitoxin-Serumspiegels, bis je nach individueller Empfindlichkeit 
Intoxikationssymptome auftraten. 
4.2. Symptome 
Welche unerwünschten Wirkungen ein überhöhter oder bei verstärkter Empfindlichkeit 
gegenüber Glykosiden, auch ein im therapeutischen Bereich liegender Digitalisspiegel auf den 
Menschen haben kann, ist seit langer Zeit bekannt. Da die Wirkstoffe der Digitalispflanzen zu 
Beginn der therapeutischen Anwendung in Form getrockneter Blätter oder als Aufgüsse 
verabreicht wurden und somit eine angepasste Dosierung kaum möglich war, traten in dieser 
Zeit nicht selten Vergiftungserscheinungen auf. Auch Withering beschrieb 1785 in seinem 
Werk über die medizinische Anwendbarkeit der Digitalispflanze, dass bei hochdosiertem 
wiederholten Gebrauch vor allem gastrointestinale Nebenwirkungen, wie Appetitlosigkeit, 
Übelkeit und Erbrechen, aber auch kardiale Symptome in Form von Herzrhythmusstörungen 
auftreten können (Von Capeller et al. 1959). 
Darüber hinaus sind weitere unerwünschte Wirkungen der Herzglykoside vor allem am 
zentralen Nervensystem zu beobachten. Sie sind meist nur relativ unspezifisch und können 
z. B. in Form von Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen und Störungen der 
Farbdiskriminierung auftreten. Sehr selten beschrieben sind demgegenüber allergische und 
Estrogen-ähnliche Reaktionen des Medikamentes (Haustein 1996). 
Nach Eschenhagen und Scholz (2001) gibt es keine bestimmte Reihenfolge, in der die 
toxischen Glykosidwirkungen auftreten, d. h. welche Organe zuerst betroffen sind. So werden 
in über 50 % der Fälle Herzrhythmusstörungen manifest, ohne dass vorher gastrointestinale 
oder neurotoxische Erscheinungen vorhanden sind. 
Mit welcher Häufigkeit die bekannten unerwünschten Wirkungen bei Gebrauch von Digitoxin 
zu beobachten sind, wurde regelmäßig im Rahmen der Analyse von Digitoxinintoxikationen 
 
mit untersucht. Es zeigte sich in diesen Untersuchungen, dass in den meisten Fällen kardiale 
Rhythmusstörungen, und hier besonders der AV- Block 1 - 3°, das bradykarde Vorhofflimmern 
und neu aufgetretene ventrikuläre Extrasystolen die häufigsten Symptome der 
Intoxikation darstellten. Daneben kommt es zu gastrointestinalen Nebenwirkungen in Form 
von Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe. Bei vielen dieser Fälle wurden toxische Wirkungen an 
mehreren Organen gleichzeitig beobachtet (Storstein et al. 1977, Kochsiek et al. 1977, Boman 
1983, Warren et al. 1994, Kernan et al. 1994, von Capeller 1959). 
Die Daten, die wir in dieser Hinsicht in unserer Untersuchung ermittelten, entsprachen zum 
großen Teil diesen Veröffentlichungen. Auch bei unseren Patienten waren die unerwünschten 
Wirkungen des Medikamentes auf das Herz mit 63 betroffenen Patienten (81,82 %) 
dominierend. Von diesen wiederum waren bei 26 Patienten (33,77 %) ausschließlich kardiale 
Symptome Ursache der Krankenhausaufnahme und die restlichen 37 Patienten (48,05 %) 
boten gleichzeitig noch Intoxikationszeichen anderer Organsysteme, z. B. am Gastrointestinaltrakt 
oder ZNS. Bei insgesamt nur 14 Patienten (18,18 %) wurde keine kardiale 
Beteiligung festgestellt. 
Auch die Formen der Herzrhythmusstörungen manifestierten sich in typischer, oben beschriebener 
Weise. So stand bei uns ebenfalls der AV-Block 1 - 3° mit 22 betroffenen Patienten 
(28,57 %) sowie schwere Bradyarrhythmien und Bradykardien in 48,05 % der Fälle (37 Patienten) 
im Vordergrund. 
Synkopen, die bei fast einem Drittel aller Fälle den Aufnahmegrund darstellten sowie eine 
Schwindelsymptomatik, die von 14 Patienten beschrieben wurde, müssen im Nachhinein am 
wahrscheinlichsten als Folge der durch Digitoxin verursachten Herzrhythmusstörungen in 
Folge z. B. einer stark verminderten Herzfrequenz bei AV-Block 3° zu werten sein. Es ist 
andererseits auch eine direkte zentrale Wirkung des Digitoxins zu diskutieren, da Synkopen 
ohne veränderten Herzrhythmus ebenfalls auftraten. 
Als ein weiteres häufiges, unerwünschtes Arzneimittelereignis trat bei 17 Patienten Übelkeit 
oder Erbrechen auf, was vor allem durch den Einfluss des Digitoxins auf die Area postrema 
des Mesencephalons zu erklären ist. 
Nur in der Häufigkeit des Auftretens von Störungen des Farbsehens bzw. anderer 
Sehstörungen als UAE stellten wir deutliche Abweichungen gegenüber bekannten Veröffentlichungen 
fest (Horst et al. 1988, Dunker et al. 1983, Closson 1983). Nur in einem Fall 
(1,30 %) konnte in unserer Untersuchung das in der Literatur häufig beschriebene 
Gelbsehen festgestellt werden. Andere Arbeiten beschreiben hier eine Auftretenshäufigkeit 
von 10 % und mehr (Storstein et al. 1977). Die Ursachen dafür sind sehr wahrscheinlich darin 
 
zu finden, dass auf Grund der retrospektiven Durchführung unserer Datenerhebung die 
Patienten nicht wie in genannten Studien einer speziellen ophthalmologischen Untersuchung 
unterzogen werden konnten und somit nur für den Patienten subjektiv wahrnehmbare 
Sehveränderungen festgestellt wurden. 
Bei der retrospektiven Analyse der Vergleichsgruppe ergab sich, dass diese Patienten mit 
Digitoxin nicht über Nebenwirkungen klagten. 
4.3. Digitalisspiegel 
Der empfohlene therapeutische Bereich des Serum-Digitoxinspiegels liegt zwischen 10 und 
25 bzw. 30 ng/ml, wobei der Bereich zwischen 25 und 30 ng/ml schon als subtoxischer 
Bereich bezeichnet werden kann (Kolenda et al. 1981). Insbesondere ab Werten über 30 ng/ml 
ist verstärkt mit unerwünschten Wirkungen des Medikamentes zu rechnen (Hoppe und 
Erdmann 2001, Kolenda et al. 1981, Eschenhagen und Scholz 2001). 
Wir stellten bei unseren UAE-Patienten mit einem durchschnittlichen Digitoxin-Serumspiegel 
von 36,96 ± 15,00 ng/ml bei einem Median von 35,75 ng/ml größtenteils Werte deutlich oberhalb 
der empfohlenen Norm fest. In der Vergleichsgruppe ermittelten wir dagegen weitgehend 
Werte innerhalb des therapeutischen Bereiches (Durchschnitt: 15,45 ± 8,54 ng/ml; 
Median: 15,14 ng/ml). 
Zu erhöhten Digitoxin-Serumspiegeln kann es zum einen durch Einnahme zu hoher absoluter 
Dosen kommen. Schon die Einnahme der 1,5 fachen Menge der therapeutischen Erhaltungsdosen 
kann, wenn auch erst im Laufe von Wochen, UAE bzw. Intoxikationen hervorrufen 
(Schwiegk 1960, Haustein 1996). Zum anderen birgt die Veränderung pharmakokinetischer 
Variablen ein weiteres Risikopotential für das Auftreten von toxischen Digitoxin-
Serumspiegeln (z. B. Verringerung der Elimination). 
Obwohl bis auf wenige Ausnahmen alle UAE-Patienten die im medizinischen Standard 
gebräuchliche Dosis von 0,07 mg/d einnahmen, wurde in den meisten Fällen ein erhöhter 
Serum-Digitoxinspiegel festgestellt. Entweder waren also diese Dosen absolut gesehen 
(bei normaler Resorption, Verteilung und Elimination) für den jeweiligen Patienten zu hoch 
oder es sind Veränderungen pharmakokinetischer Einflussgrößen als Ursache des erhöhten 
Digitoxinspiegels anzusehen. Beide Möglichkeiten werden an entsprechender Stelle in der 
Diskussion des BMI und der Funktionsparameter von Leber und Nieren speziell betrachtet. 
 
4.4. Elektrolyte 
Wie schon in der Einleitung beschrieben, können Veränderungen der Elektrolytwerte eine 
Beeinflussung der Digitalisempfindlichkeit nach sich ziehen. Für uns standen natürlich die 
Faktoren im Vordergrund, die die Wirkung des Digitoxins bei gleichbleibenden therapeutischen 
Serumkonzentrationen verstärken können. Das sind vor allem die Hyperkalzämie, 
Hypomagnesämie, Hypo- sowie auch Hyperkaliämie. Über welche Mechanismen diese 
Elektrolytveränderungen die Wirkung des Digitoxins beeinflussen, ist bisher nur teilweise 
geklärt. 
Kaliumkonzentrationen unterhalb bekannter Normwerte können z. B. die Affinität von 
Digitoxin zum membrangebundenen Na-K-ATPase-System erhöhen, erhöhte Kaliumspiegel 
hingegen erniedrigen. So steigt z. B. bei einer Abnahme des Kaliumspiegels von 3,5 mmol/l 
auf 3,0 mmol/l die Empfindlichkeit gegenüber Digoxin um 50 % an. Auch für Digitoxin ist 
mit dementsprechenden Veränderungen zu rechnen (Haustein 1996). Auf diese Weise 
verstärken Hypokaliämien nicht nur die positiv inotrope Wirkung der Herzglykoside, sondern 
auch die Zunahme der heterotopen Reizbildung. Hyperkaliämien wirken wiederum über eine 
Hemmung der Erregungsüberleitung proarrhythmisch. Durch einen vermehrten Kalzium-
Ionen Einstrom in die Zelle und einer somit erhöhten Gefahr für das verstärkte Auftreten 
Herzglykosid induzierter Automatismen kann eine Hyperkalzämie die Therapie mit Digitoxin 
negativ beeinflussen. Auf welche Weise der Magnesiummangel das Risiko für eine Digitalisintoxikation 
erhöht, ist heute noch nicht endgültig geklärt (Eschenhagen und Scholz 2001, 
Haustein 1996, Young et al. 1991). 
Im Laufe einer Therapie mit Digitoxin ist also konsequent auf beeinflussende Elektrolytwerte 
zu achten, d. h. sie sind regelmäßig zu überprüfen und im Falle einer möglichen erhöhten 
Empfindlichkeit auf das Medikament ist gegebenenfalls die Glykosidgabe zu unterbrechen. 
Bei 26 UAE-Fällen konnten Veränderungen eines Elektrolytwertes, der eine gesteigerte 
Digitalisempfindlichkeit bewirken kann, festgestellt werden. 2 Patienten hatten eine 
Hyperkalzämie, 6 eine Hypokaliämie und 19 Patienten wiesen Kaliumwerte oberhalb des 
empfohlenen Bereiches auf. Bei 2 Patienten wurde eine Veränderung zweier Elektrolytwerte 
gleichzeitig festgestellt. In einem Falle eine Hyperkalzämie in Verbindung mit einer Hypokaliämie 
und in einem weiteren in Verbindung mit einer Hyperkaliämie. 
Bei den meisten dieser insgesamt 29 Patienten waren die Abweichungen der Elektrolytwerte 
von der Norm nur sehr gering. Bis auf 5 Fälle hatten alle z. T. stark erhöhte Digitoxinspiegel. 
 
Welchen Einfluss nun die festgestellten Elektrolytveränderungen auf das Entstehen der 
Intoxikationserscheinungen hatten, ist retrospektiv nicht mehr sicher feststellbar. Auf Grund 
der meist aber nur leichtgradigen Abweichung der Elektrolytwerte von der Norm und dem 
regelmäßigen Vorhandensein weiterer schwerwiegender Risikofaktoren, wie z. B. dem 
erhöhten Digitoxinspiegel, dem hohen Alter und dem niedrigen BMI, kann man ihn aber wohl 
eher als gering einstufen. Jedoch lässt sich nicht sicher ausschließen, dass die veränderten 
Werte eventuell gerade den noch notwendigen Anstoß gaben, um Intoxikationserscheinungen 
auftreten zu lassen. 
In der Vergleichsgruppe hatten jeweils ca. 10 % eine Hypo- bzw. Hyperkaliämie und rund 
4 % wiesen einen erhöhten Kalziumspiegel auf. Bei keinem dieser Fälle war es jedoch zum 
Auftreten einer UAE gekommen, was verdeutlicht, dass diese Elektrolytveränderungen, die 
nachweislich eine Erhöhung der Digitalissensibilität bewirken, meist erst im Zusammenspiel 
mit anderen Risikofaktoren - wie z. B. einem erhöhten Glykosidspiegel - auftreten müssen, 
um ein unerwünschtes Ereignis auszulösen. 
4.5. Funktionsparameter von Leber und Nieren 
Digitoxin wird größtenteils über die Leber metabolisiert und unterliegt einem enterohepatischen 
Kreislauf. Es wird bei einer Eliminationshalbwertszeit von 6 bis 8 Tagen zu 
einem kleineren Teil unverändert über Stuhl und Urin ausgeschieden. Etwa 8 % des 
Gesamtdigitoxins werden in der Leber zu Digoxin hydroxyliert, der größere Anteil wird zu 
Digitoxigenin nach schrittweiser Abspaltung der Digitoxosen abgebaut, anschließend zu 3a-
Digitoxigenin epimerisiert und nach abschließender Sulfatierung oder Glukoronidierung über 
die Niere ausgeschieden. Störungen der Nierenfunktion haben kaum Einfluss auf die 
Eliminationskinetik von Digitoxin, da im Bedarfsfalle seine Metabolite vermehrt über die 
Leber mit dem Kot abgesetzt werden können. Es besteht somit die Möglichkeit der 
extrarenalen Kompensation. (Haustein 1996, Vöhringer und Rietbrock 1979, Lukas 1973) 
Dementsprechend gibt die festgestellte Erhöhung des Kreatininspiegels bei 36 Patienten ohne 
gleichzeitig pathologische Leberwerte keinen Anlass zu dem Verdacht, dass hier evtl. eine 
Nierenfunktionseinschränkung für das Auftreten der Intoxikation verantwortlich ist. 
Im Falle von Funktionsstörungen der Leber gilt allgemein, dass relativ starke Einflüsse auf 
die Leber einwirken müssen, um eine für die Arzneimitteltherapie ins Gewicht fallende 
 
Einschränkung der metabolischen Kapazität zu bewirken, da das Organ einen Überschuss 
dieser für den Metabolismus wichtigen Enzyme besitzt (Zilly 1979). 
Über den Einfluss einer Lebererkrankung auf die Pharmakokinetik von Digitoxin liegen in der 
Literatur auch bis heute nur relativ wenige und teilweise voneinander abweichende Daten vor. 
Grundlegende Untersuchungen zu diesem Thema stammen vor allem aus den siebziger und 
achtziger Jahren, da besonders zu dieser Zeit große Anstrengungen in der Forschung 
hinsichtlich der Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Herzglykosiden unternommen 
wurden, die neue Erkenntnisse erbrachten. 
Bei Patienten mit Leberzirrhose beobachtete Lukas (1973) eine Verlängerung der Halbwertszeit 
um ca. 20 %. Weitere Untersuchungen an Patienten, die unter schweren Erkrankungen 
der Leber, wie z. B. einer dekompensierten Leberzirrhose (Zilly 1979) oder chronisch 
aggressiver Hepatitis (Storstein und Amlie 1979) litten, zeigten wiederum, dass sich die 
Elimination von Digitoxin in diesen Fällen nicht wesentlich von der gesunder Versuchspersonen 
unterschied oder sogar beschleunigt war, sofern keine zusätzliche Niereninsuffizienz 
vorlag. Ähnliche Ergebnisse wurden auch durch Lahrtz et al. (1969), Zilly et al. (1976) und 
Peters et al.(1978) veröffentlicht. Als Ursachen der unverminderten Elimination fand man 
eine erhöhte renale Ausscheidung von Digitoxin und seinen Metaboliten. Zusätzlich wurde 
bei diesen Patienten eine erniedrigte Proteinbindung von Digitoxin und Metaboliten mit einer 
Erhöhung des freien, nicht an Plasmaeiweiße gebundenen Anteils von Digitoxin festgestellt. 
Zudem fand man, dass auf Grund eines vorhandenen Aszites das Verteilungsvolumen 
vergrößert war. Der Serumspiegel des Digitoxins blieb somit im Normbereich (Kolenda et al. 
1981). Es konnten also in den meisten Untersuchungen für alleinige Erkrankungen der Leber 
keine Serumspiegelerhöhungen in toxische Bereiche festgestellt werden. 
Somit ist auch die bei 4 unserer Patienten gefundene gleichzeitige Erhöhunge aller aufgenommenen 
Leberenzyme, bei normalem Kreatininspiegel, kein sicherer Anhalt bei der Suche 
nach den Ursachen der Digitoxinintoxikation. 
Problematisch ist jedoch die Therapie mit Digitoxin bei dem gleichzeitigen Auftreten einer 
Einschränkung der Leber- und Nierenfunktion. In diesem Fall sollte damit gerechnet werden, 
dass eine Verlängerung der Halbwertszeit zu einer Kumulation des Medikamentes führt (Zilly 
et al. 1976, Kolenda et al. 1981) und die Digitoxingabe wegen des hohen Intoxikationsrisikos 
durch andere Therapien zu ersetzen ist. Diese Kombination musste auf Grund der Laborwerte 
bei 3 unserer Patienten vermutet werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass hier die 
Verminderung der Elimination zu den bei ihnen aufgetretenen erhöhten Digitoxinspiegeln und 
UAE führte. 
 
Auch in der Vergleichsgruppe wiesen 13 Patienten deutliche Erhöhungen der Funktionsparameter 
beider Organe auf. Allerdings stellten wir hier in allen Fällen einen Serum-
Digitoxinspiegel innerhalb der Norm fest und es war auch nicht zum Auftreten von UAE 
gekommen. Ob hier die Eliminationsfähigkeit beider Organe für Digitoxin noch ausreichte 
oder ob sich der Digitoxinspiegel gerade im Ansteigen befand lässt sich im nachhinein nicht 
mehr sicher sagen. Sicherlich wirkte sich hier jedoch positiv aus, dass bei diesen Patienten 
keine weiteren Risikofaktoren bestanden, die das Auftreten von Digitoxinintoxikationen 
begünstigen (z. B. niedriger BMI, hohes Alter). 
4.6. Vermeidbarkeit 
Im Rahmen des Forschungsprojektes Arzneimittelrisikoerfassung wurde jeder aufgenommene 
Fall einer UAE anhand eines im Kapitel Methodik dargestellten Fragenkataloges 
bezüglich seiner Vermeidbarkeit eingeschätzt. Es zeigte sich dabei, dass in fast 80 % der Fälle 
(61 Patienten) das Auftreten des UAE als vermeidbar eingestuft werden konnte. Leider wurde 
in allen größeren bisher publizierten Untersuchungen, die sich speziell mit aufgetretenen 
Digitoxinintoxikationen beschäftigten, nie deren Vermeidbarkeit mit beurteilt, was eine 
Bewertung unserer erhobenen Zahlen erschwert (Roever et al. 2000, Kernan et al. 1994, 
Warren et al. 1994, Boman 1983, Storstein et al. 1977, Beller et al. 1971, Von Capeller et al. 
1959). 
Göttler et al. (1997) führten demgegenüber eine internationale Meta-Analyse von 14 Studien 
aus der Zeit zwischen 1976 bis 1996 durch, die sich mit UAE verschiedener Medikamente 
und deren Vermeidbarkeit beschäftigte. Sie ermittelten, dass zwischen 20  54 % (Median 
30,7 %) der UAE, die zu Krankenhausaufnahmen führten, vermeidbar gewesen wären. 
Dartnell et al. (1996) berichtet in seiner Arbeit sogar über einen Anteil möglicherweise 
vermeidbarer UAE von ca. 60 %. 
Es wird deutlich, dass in unserer Untersuchung bei der einzelnen Betrachtung von Digitoxin-
UAE ein wesentlich größerer Teil der aufgetretenen Fälle als vermeidbar eingestuft werden 
konnten, als in oben genannten Studien, die die Betrachtung von UAE verschiedener 
Medikamente zum Thema hatten. 
Die Gründe dafür sind neben den Unterschieden im Studienaufbau und der Methodik 
(verschiedene Definitionen von UAE bzw. UAW, differierende Kriterien in der Beurteilung 
der Vermeidbarkeit, Durchführung der Studien in verschiedenen Ländern mit 
 
unterschiedlichen Verordnungsgewohnheiten usw.), hauptsächlich in medikamentenspezifischen 
Besonderheiten von Digitoxin zu finden. Denn bei keinem anderen Medikament 
mussten in unserer Untersuchung die aufgetretenen UAE so häufig auf Grund der unnötigen 
Einnahme der Substanz zum Zeitpunkt des Auftretens des Ereignisses als vermeidbar 
eingestuft werden, wie es im Fall von Digitoxin war. Die Einnahme wurde dabei als nicht 
notwendig angesehen, wenn das Absetzen des Medikamentes nicht zu einem erneuten 
Auftreten der ursprünglichen Krankheitssymptomatik bzw. zu einer Symptomverstärkung 
führte. 
Allerdings ist die nicht indizierte Digitalisierung von Patienten schon seit Jahrzehnten ein 
bekanntes, immer wieder kritisiertes Problem. Es wurde wiederholt mit Hilfe von Auslassversuchen 
oder, wie bei Carlson et al. (1985), über die Kontrolle der Verschreibungsindikationen 
untersucht. Zudem wurde das Gefahrenpotential für Intoxikationen dargestellt und die 
unkritische Verordnung dieser Medikamentengruppe beanstandet. 
Scholz schrieb 1995 dazu, dass gerade Patienten die eine unnötige prophylaktische Digitalisierung 
erhalten, in der Hoffnung, die Entstehung einer Herzinsuffizienz zu verzögern, ein 
besonders großes Risiko für Intoxikationen haben, da bei ihnen die Insuffizienzsymptome 
fehlen, nach deren Verschwinden das Ausmaß der Herzglykosidwirkung beurteilt werden 
muss. 
Schüren und Rietbrock (1982) trafen die Aussage, dass die Digitalisierung als eine der 
nebenwirkungsreichsten Arzneimitteltherapien im Falle nicht notwendiger Verordnungen 
keinen Nutzen, sondern nur Gefahren sowie immense Kosten für das Gesundheitssystem mit 
sich bringt. Mit diesem Verhalten und den daraus entstehenden Arzneimittelkosten und 
Folgekosten für die Behandlung von Glykosidintoxikationen gelangt man schnell an die 
Grenzen der therapeutischen Fahrlässigkeit. 
Dass trotz sinkender Herzglykosidverschreibungszahlen auch heute noch eine große Zahl von 
Patienten unnötig digitalisiert wird, zeigen die von uns erhobenen Daten. 
Nicht indizierte Digitalisverschreibungen in der Vergangenheit ließen sich häufig damit 
begründen, dass viele vermuteten, aber keine gesicherten und in Studien geprüften Indikationen 
für die Verschreibung von Herzglykosiden vorlagen und so Patienten unnötigerweise 
Digitoxin verschrieben bekamen. Wie bereits oben erwähnt, wurde nun aber in den letzten 10 
Jahren mit Hilfe einer großen Anzahl von klinischen Untersuchungen Klarheit geschaffen, bei 
welchen Erkrankungen Glykoside einen positiven Effekt aufweisen. Auch wurden 
Digitalispräparate gegenüber anderen, inzwischen neu entwickelten Substanzen 
(z. B. ACE-Hemmer) getestet. 
 
Warum Digitoxin dennoch so häufig und ohne gesicherte Indikation verschrieben wird, ist 
sicherlich in eingeschliffenen Verordnungsgewohnheiten und ungenügender Verbreitung des 
derzeit bekannten Wissenstandes begründet. Intensivere Weiterbildungen wären hier 
notwendig. 
Ein weiterer viel diskutierter Punkt bei der Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwirkungen 
bei Gebrauch von Digitoxin ist die Frage, welche Bedeutung der Bestimmung der 
Serum-Glykosidkonzentration für die Diagnostik einer Digitalisintoxikation zukommt. Der 
Grund für die Kontroverse ist die Tatsache, dass es bei den gemessenen Serumkonzentrationen 
der Herzglykoside einen relativ breiten Überlappungsbereich gibt, in dem eine 
Intoxikation vorhanden sein kann, aber nicht sein muss. Dementsprechend können vor allem 
schon in oberen Regionen des empfohlenen therapeutischen Bereiches Digitalisintoxikationen 
auftreten. Die Ursachen für diesen Überlappungsbereich sind insbesondere in einer 
unterschiedlichen Digitalisempfindlichkeit der Patienten zu finden. Da sich anhand des 
Digitalisspiegels allein somit keine sichere Aussage treffen lässt, ob eine Intoxikation vorliegt 
oder nicht, zogen Ingelfinger und Goldman (1976) daraus den Schluss, dass die Bestimmung 
des Digitalisspiegels für die Therapie bzw. die Diagnostik einer Intoxikation bedeutungslos 
sei. 
Demgegenüber untersuchten Koch-Weser et al. schon 1974 den Einfluss der Glykosidspiegelmessung 
auf die Häufigkeit des Auftretens von Digitalisintoxikationen und konnten 
nachweisen, dass sich mit Hilfe dieser Messungen die Intoxikationsrate deutlich (von 13,9 % 
auf 5,9 %) senken ließ. Auf Grund ihrer Ergebnisse folgerten sie in Ihrer Arbeit weiter, dass 
eine engere Korrelation zwischen Serumkonzentration und klinischer Glykosidwirkung als 
zwischen der Dosis des Präparates und dem Effekt vorhanden sei. 
Nach Untersuchungen über den Wert und die Indikation der Herzglykosidspiegel-
Bestimmung und im Hinblick auf bisherige Studien schlussfolgerte Larbig (1982), dass die 
klinische Relevanz der Glykosidspiegelbestimmung als quantitativ wichtige Orientierungshilfe 
für die Digitalistherapie anzusehen ist. 
Auch wenn sie alleine oftmals keine sichere Aussage über das Vorhandensein einer 
Intoxikation machen kann, ist sie vor allem in Kombination mit der klinischen Symptomatik 
und neben diagnostischen Untersuchungen, wie dem EKG, auch weiterhin ein unverzichtbares 
Hilfsmittel. 
Bei einer Patientenpopulation wie unserer, mit hohem Alter und niedrigem BMI sollten auf 
Grund des erhöhten Intoxikationsrisikos, regelmäßige Glykosidspiegelbestimmungen 
 
durchgeführt werden. So können ansteigende Digitoxinspiegel erkannt und darauf 
eingegangen werden. 
4.7. Verweildauer 
Die in unsere Untersuchung eingeschlossenen Patienten hatten eine durchschnittliche 
Liegezeit von 15,65 ± 9,13 Tagen in der Klinik für Innere Medizin in Jena. In Vergleich dazu 
betrug die durchschnittliche Verweildauer aller Patienten der KIM im Jahr 2000 9,4 Tage. Die 
Behandlung eines durch Digitoxin verursachten UAE ist demnach zeit- und kostenaufwendiger. 
Die Anzahl der Tage, die die Patienten auf Station verbrachten, es handelte sich dabei in 
fast allen Fällen um die kardiologischen Stationen der KIM, variierte von 1 bis zu 48 Tagen. 
Besonders kurze Liegezeiten hatten Patienten, bei denen sich die Symptome auf Grund nicht 
oder nur gering erhöhter Digitoxinspiegel schnell besserten, keine zusätzlichen 
behandlungsbedürftigen Krankheiten vorhanden waren oder sie auf Grund anderer 
festgestellter Erkrankungen verlegt werden mussten. Ursachen für eine lange Verweildauer 
waren vor allem: 
1. Eine zeitaufwendige Diagnostik, wie sie zur Abklärung von Symptomen notwendig wird, 
die bei unseren Patienten häufig Ursache der Krankenhausaufnahme waren, z. B. Synkopen, 
2. Stark erhöhte Digitoxinspiegel, die auf Grund der Halbwertszeit (HWZ) des Medikamentes 
eine gewisse Zeit zum Abklingen benötigen, wobei Bøhmer und Røseth (1998) zudem über 
eine Verlängerung der HWZ bei sehr alten Menschen berichten, 
3. Komplikationen und Folgeerkrankungen in Form nosokomialer Infektionen der Lunge, des 
Gastrointestinaltraktes und der ableitenden Harnwege 
4. Eine häufig vorhandene Multimorbidität der Patienten, die die Behandlung weiterer 
vorhandener Krankheiten sowie nicht selten neu entdeckter Krankheiten notwendig machte. 
Bisherige Untersuchungen über das Auftreten von Digitalisintoxikationen beschäftigten sich 
auf Grund der klinischen Relevanz vor allen Dingen mit den Ursachen und den Auswirkungen 
der Vergiftungserscheinung. Die Dauer der Behandlung wurde meist nicht mit erhoben 
und beurteilt. Es sind daher speziell für UAE nach Gebrauch von Digitoxin kaum 
Vergleichswerte vorhanden. Jedoch wurde in Studien, die das Auftreten von unerwünschten 
Arzneimittelereignissen verschiedener Medikamente untersuchten, häufig die Verweildauer 
mit erfasst. Die oben genannte Meta-Analyse von Göttler et al. (1997) ermittelte eine durchschnittliche 
Liegezeit von 9,6 ± 2,5 Tagen bei einem Median von 8,7 Tagen. 
 
Es sind demnach Digitoxin-UAE im Vergleich gegenüber UAE anderer Medikamente 
deutlich zeit- und damit kostenaufwendiger. Die Gründe entsprechen sicherlich vor allem 
Punkt 1. und 4. der oben genannten Ursachen für eine lange Liegezeit. 
Bei der retrospektiven Betrachtung der Krankenhausaufenthalte betroffener UAE-Patienten in 
Jena fanden wir, dass anhand der Laborwerte meist schnell die Ursache der aufgetretenen 
Symptomatik erkannt wurde. Jedoch verlängerte sich regelmäßig die Aufenthaltsdauer von 
Patienten auf Grund zusätzlich neu entdeckter Erkrankungen (z. B. Hyperthyreose, Herzklappenerkrankungen) 
bzw. im Krankenhaus neu entstandener Krankheiten (z. B. gastrointestinale- 
sowie pulmonale Infektionen), da auch hier eine weiterführende Diagnostik und 
Therapie notwendig wurde. 
Die Liegezeit der Vergleichsgruppe wurde nicht mit erfasst, da diese Patienten aus den 
verschiedensten Gründen in der KIM-Jena behandelt wurden und somit eine Vergleich nicht 
sinnvoll wäre. 
4.8. Kosten des Krankenhausaufenthaltes 
In der heutigen Zeit spielen die durch medizinische Behandlungen entstehenden Kosten eine 
immer größere Rolle. Über die zentrale Abrechnungsstelle des Klinikums der FSU Jena 
erhielten wir alle diesbezüglich für unsere Patienten notwendigen Daten. 
Nach Dietrich (1999) kann man die bei einem Krankenhausaufenthalt entstehenden Kosten 
differenzieren in die direkten Kosten, die alle stationären Kosten sowie Rehabilitation oder 
weitere notwendige Pflege umfassen, sowie die indirekten Kosten, die durch Minderung der 
Erwerbsfähigkeit, Umschulungen, Wohnungsumbauten usw. entstehen. Als dritten Faktor 
nannte Dietrich noch die intangiblen Kosten. Sie umfassen alle nicht monetär messbaren 
Beeinflussungen von körperlichen, mentalen, psychischen und sozialen Funktionen. Unsere 
Berechnungen ermitteln ausschließlich die direkten Kosten, da die indirekten Kosten auf 
Grund fehlender Informationen sowie der großen Variation innerhalb der Patientengruppe 
nicht genauer dargestellt werden konnten. 
Um die Kosten eines unerwünschten Arzneimittelereignisses, das zur Krankenhausaufnahme 
führte, zu bestimmen, werden in der Literatur vornehmlich zwei Möglichkeiten der 
Berechnung vorgeschlagen. Zum einen die indirekte Berechnung der Behandlungskosten, bei 
der man die durchschnittliche Verweildauer mit den abteilungsabhängigen Krankenhauskosten 
pro Tag multipliziert (Moore et al. 1995, Göttler et al. 1997, Pearson et al. 1994, 
 
Hallas et al. 1993). Zum anderen die aufwendigere direkte Ermittlung der Kosten mit Hilfe 
individueller Patientendaten, wie sie von Lin und Lin (1993) sowie Prince et al. (1992) 
angewandt wurde. 
Wir entschieden uns für die indirekte Bestimmung der entstandenen Krankenhauskosten, da 
sie die Qualitätskriterien wie Messbarkeit, Sachdienlichkeit und Zugänglichkeit erfüllt. 
Zudem wäre die direkte Bestimmung in unserer retrospektiven Untersuchung an Hand von 
Patientenakten nicht vollständig möglich gewesen. 
Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 16 Tagen ergaben sich pro UAEPatient 
Kosten in Höhe von ca. 10.944 DM (5.595,58 .) was bei 77 betroffenen Patienten in der Zeit 
von Januar 1997 bis Dezember 2000 eine Summe von 843.000 DM (432.019 .) ausmacht. 
Besonders beachtenswert ist dabei der Betrag von ca. 668.000 DM (341.330 .). Dieser Teil 
der Gesamtsumme musste für die Behandlung der insgesamt 61 vermeidbaren UAEFälle in 
diesen drei Jahren aufgebracht werden. Da bei dem größten Teil dieser Patienten das 
unerwünschte Arzneimittelereignis auf Grund der nicht oder nicht mehr notwendigen Gabe 
von Digitoxin als vermeidbar eingeschätzt wurde, entstanden somit aus finanzieller Sicht auf 
doppelte Weise unnötige Kosten. 
4.9. Klassifikation der UAE 
Um UAE wissenschaftlich auszuwerten und vergleichen zu können, wurden Klassifikationen 
nach verschiedenen Gesichtspunkten entwickelt. Gebräuchlich sind dabei die Einteilung der 
Schwere der UAE nach Hartwig et al. (1992) sowie die Beurteilung der pharmakologischen 
Reaktion, wie es Rawlins und Thompson (1991) beschrieben. 
Die Untersuchung der Schwere der UAE-Fälle erbrachte, dass bei 50 der 77 Patienten 
(64,94 %) eine intensivtherapeutische Überwachung notwendig wurde. Sie mussten somit 
dem Schweregrad 5 nach der Einteilung von Hartwig et al. (1992) zugerechnet werden. Die 
restlichen 27 Patienten konnten sofort oder nach sehr kurzer Beobachtungszeit auf eine 
Normalstation verlegt werden. Es war also keine intensivmedizinische Betreuung notwendig, 
was dem Schweregrad 4 entspricht. 
Aus diesen Zahlen wird ersichtlich, dass UAE, die nach Gebrauch von Digitoxin auftreten 
und eine Krankenhauseinweisung notwendig machen, oftmals so schwerwiegend sind, dass 
ein ITS-Aufenthalt notwendig wird und nur durch schnelle und richtige Therapie das Über
 
leben des betroffenen Menschen zu sichern ist. Bei richtiger und rechtzeitiger Behandlung ist 
meist eine Wiederherstellung der Gesundheit ohne bleibende Schäden möglich. 
Bei der Betrachtung des Zusammenhanges zwischen pharmakologischer Reaktion und 
Auftreten der UAE konnte festgestellt werden, dass es sich bei allen Fällen, soweit derzeit 
bekannt, um qualitativ normale Interaktionen des Medikamentes mit entsprechenden 
Erfolgsorganen handelte. Besonders auf Grund des deutlich erhöhten Digitoxinspiegels war 
allerdings eine Reaktion weit über die gewünschte Stärke hinaus aufgetreten. Somit 
entsprachen alle Patienten dem Typ A nach Rawlins und Thompson (1991). 
Problematisch bei dieser Beurteilung ist, dass noch nicht für alle UAE, die im Rahmen einer 
Digitoxinintoxikation auftreten, die pharmakologischen Mechanismen der Entstehung 
aufgeklärt sind. Bekannt ist die Ursache unter anderem für die Wirkungen am Herz, am Auge 
und teilweise auch am Magen-Darm-Trakt. Es handelt sich dabei um bekannte Interaktionen 
zwischen Glykosid und der membranständigen Na-K-ATPase, die zu einem Effekt führen. 
Dieser kommt wiederum im Falle einer Intoxikation zu stark und / oder an nicht erwünschtem 
Ort zur Geltung. Beispielsweise wird als Mechanismus der bekannten Farbsehstörungen eine 
Hemmung retinaler Na-K-ATPase Kanäle angesehen (Horst et al. 1988). Für die 
unerwünschten Wirkungen am Magen-Darm-Trakt wiederum, wird neben einer direkten 
lokalen Wirkung an den jeweiligen Darmabschnitten eine zusätzliche Beeinflussung über die 
Area postrema verantwortlich gemacht (Haustein 1996). 
4.10. Digitalismedikation bei Aufnahme und Entlassung 
Mit Ausnahme von 4 UAE-Patienten, von denen jeweils zwei eine höhere bzw. eine geringere 
Dosis einnahmen, traten alle restlichen 73 festgestellten UAE unter der üblichen Digitoxinerhaltungstherapie 
von 0,07 mg/d auf. Es konnte in keinem Fall eine Einnahme erhöhter Dosen 
auf Grund einer Selbstmedikation oder eines Suizidversuches festgestellt werden. 
Nach der Behandlung im Krankenhaus wurde jedoch nur bei 23 Patienten (29,87 %) die 
Therapie mit Glykosiden auch weiterhin fortgesetzt. Bei den übrigen Patienten konnte das 
Medikament ohne nachteilige Folgen abgesetzt werden. Demnach hatte ein Großteil der 
Patienten das UAE im Rahmen einer eigentlich nicht notwendigen medikamentösen Therapie 
mit Digitoxin. 
 
Schon seit vielen Jahren weisen Untersuchungen immer wieder auf die große Anzahl unnötig 
verschriebener Digitalisglykoside hin. Es zeigte sich, dass bei 48 bis 86 % der Patienten, die 
Herzglykoside erhielten, die Absetzung dieser Medikamente nicht zu einem erneuten 
Auftreten von Herzinsuffizienzzeichen oder anderer nachteiliger Folgen führte (Erdmann 
1991, Follath 1982, Häcki et al. 1982, Johnston und McDevitt 1979, Hull und Mackintosh 
1977, Kochsiek et al. 1977). Der Hauptgrund dieser beachtlichen Überverordnung ist 
sicherlich in der ungenügend definierten Indikationsstellung, die lange Zeit für Digitalisglykoside 
bestand, zu finden. Obwohl schon seit Jahrzehnten im Gebrauch, wurden erst ab dem 
Jahre 1997, nach der Durchführung mehrerer großer klinischer Studien, genaue Indikationen 
bekannt, bei welchen Erkrankungen der Einsatz von Herzglykosiden einen Benefit für den 
Patienten mit sich bringt. Somit fielen vor allem Indikationen wie dem Altersherz oder der 
Prophylaxe der Herzinsuffizienz keine Bedeutung mehr zu, die vorher häufiger Grund für 
Verschreibungen waren. 
Die Tatsache, dass sich trotz der heute genau festgelegten Indikationen für die Verordnung 
des Digitoxins in unserer Untersuchungsgruppe noch sehr viele Patienten befanden, die 
unnötigerweise das Medikament bekamen, lässt vermuten, dass diese Indikationen bisher 
nicht ausreichend bekannt sind und das Medikament noch nach veralteten Leitlinien verordnet 
wird. Auch scheint nicht genügend verbreitet, dass die Notwendigkeit der Gabe vor allem bei 
längerer Anwendung in regelmäßigen Abständen überprüft werden sollte. 
Gegenüber der UAE-Gruppe wurde in der Vergleichsgruppe nur bei ca. 10 % der Patienten 
das Medikament nach dem Krankenhausaufenthalt nicht weiterverordnet. Da diese Patienten 
aber auf Grund verschiedenster Krankheiten in der KIM-Jena medizinisch versorgt wurden, 
lag bei ihnen sicherlich die weitere Gabe des Medikamentes auch nicht so stark im Focus der 
behandelnden Ärzte, wie bei den Patienten, die eine UAE bei Gebrauch von Digitoxin erlitten 
hatten. 
Eine unkritische Anwendung von Herzglykosiden bringt nicht nur ein erhöhtes Risiko für das 
Auftreten von Digitalisintoxikationen mit sich, sondern ist letztlich auch mit immensen 
Kosten für das Gesundheitssystem verbunden. 
 
5. Schlussfolgerung 
Betrachtet man die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland in den letzten Jahrzehnten, fällt 
vor allen Dingen eine Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesamtpopulation auf. 
Prognosen des Statistischen Bundesamtes besagen, dass bis zum Jahre 2050 die Hälfte der 
Bevölkerung älter als 48 Jahre und immerhin noch ein Drittel 60 Jahre oder älter sein wird 
(Statistisches Bundesamt - Pressekonferenz 2003). 
Aus medizinischer Sicht sind es wiederum vor allem ältere Menschen, bei denen eine 
medikamentöse Therapie mit verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Medikamenten 
notwendig wird. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass bei Patienten im 
fortgeschrittenen Lebensalter eine erhöhte Inzidenz von UAE gegenüber Jüngeren zu finden 
ist (Schneeweiss et al. 2002). 
Aus diesem Grund besteht seit einiger Zeit ein deutlich verstärktes Interesse daran, zum einen 
mehr über Häufigkeiten und Ursachen von UAE zu erfahren, zum anderen Untersuchungen 
darüber durchzuführen, welchen Einfluss das Alter bzw. damit im Zusammenhang stehende 
physiologische Besonderheiten auf die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten 
haben. 
In unseren Untersuchungen zeigte sich, dass Intoxikationen bei dem Gebrauch von Digitoxin 
kein seltenes Krankheitsbild im Alltag einer internistischen Klinik darstellen. Betroffen waren 
dabei insbesondere Patienten mit sehr hohem Lebensalter, bei denen zusätzlich ein auffällig 
geringes Körpergewicht vorhanden war. Bei der Abnahme von Körpergewicht im Alter ist 
häufig die Skelettmuskulatur in besonderem Maße davon betroffen. Da sie einen der 
Hauptverteilungsräume für Digitoxin darstellt, kann es so zu kontinuierlichen Überdosierungen 
und zu Intoxikationserscheinungen kommen. 
Es ist also notwendig, Patienten mit niedrigem Körpergewicht bzw. Patienten, die unter der 
Therapie an Gewicht abnehmen, eine geringere Erhaltungsdosis im Bereich zwischen 
0,035 - 0,05 mg pro Tag zu verschreiben oder aber die übliche Therapie mit 0,07 mg/d bei 
Einhaltung von Wochenendpausen weiterzuführen. 
Weiterhin stellten wir fest, dass sich während des Krankenhausaufenthaltes für einen großen 
Teil der Patienten mit Digitoxinintoxikation keine gesicherte Indikation für eine Gabe von 
Digitoxin finden ließ, somit Patienten das Medikament zum Aufnahmezeitpunkt unnötigerweise 
verschrieben bekamen und diese UAE vermeidbar gewesen wären. 
 
Für Digitoxin, als ein sehr nebenwirkungsreiches und in seiner Wirkung durch viele Faktoren 
beeinflussbares Medikament, ist es besonders wichtig, dass es nur bei streng gestellter bzw. 
bei langjähriger Anwendung auch regelmäßig kontrollierter Indikation verordnet wird. 
Vor allem bei Risikogruppen, wie z. B. alten Menschen mit geringem Körpergewicht oder 
Patienten mit eingeschränkter Funktion von Leber und Niere, sollte die Therapie dabei 
regelmäßig mit Hilfe von Serum-Digitoxinspiegelbestimmungen und der Elektrokardiographie 
überwacht werden. Hierbei sollte auch besonders sensibel auf Symptome einer 
Intoxikation geachtet werden. 
Auch für die Medikamentengruppe der Herzglykoside, die schon seit Jahrzehnten im 
klinischen Alltag angewendet werden, könnten Fortbildungsveranstaltungen hilfreich sein, um 
weiterhin vorhandenen Problemen verstärkt Beachtung zu schenken. Eine nützliche 
Informationsquelle stellt hier auch das Internet dar, über das man auf viele aktuelle Veröffentlichungen, 
wie z. B. die Leitlinien für die Therapie der chronischen Herzinsuffizienz, die von 
der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie  Herz- und Kreislaufforschung herausgegeben 
wurden, schnellen Zugriff erhält. 
Das Ziel einer medikamentösen Behandlung muss es sein, einen größt möglichen 
Therapieerfolg bei geringst möglichem Risiko für den Patienten zu erreichen. 
 
Anhang 
Anlage 1: Triggerdiagnosen 
Kardiovaskuläre Reaktionen: unklare Synkope, VH- und Kammerflimmern, Blockbildung, 
RR-Abfall / Anstieg 
Akute gastrointestinale Reaktionen: Teerstuhl, Bluterbrechen, Abdominalschmerzen, 
Übelkeit, Erbrechen 
Blutbildungsstörung, Störung der Blutgerinnung: Purpura, Hämatome, Hämaturie, 
Leukozytopenie, Panzytopenie, Anämie, Thrombozytopenie 
Allergische Reaktionen: Bronchospasmen, Laryngospasmen, Dyspnoe, Lungenödem, 
Hautveränderungen (Rötungen, Schwellung, Juckreiz, Blasenbildung) 
Nierenfunktionsstörung, Nephropatien: Oligourie / Anurie, Hypoproteinämie 
Leberfunktionsstörung/ - Parenchymschaden: Ikterus 
ZNS-Symptomatik und psychische Reaktionen: Hypokinesien, Dyskinesien, motorische 
Unruhe, Rigor, Verwirrtheit, Halluzination, Parasthesien, Krämpfe 
Stoffwechselstörungen: Hypoglykämien, Hyperglykämien 
Sonstige Reaktionen: Tinnitus, Gesichtsfeldeinschränkungen, Geschmacksstörungen, 
Myopathien 
 
Anlage 2: System-Organ Classes (SOC) and Codes 
Entsprechend der WHO Adverse Reaction Terminology (ART) 
Haut und Hautanhangsgebildestörung 
Organsystemklasse 
0100 
Code 
Muskel- und Skelettsystemstörungen 0200 
Bindegewebsveränderungen 0300 
Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems 0410 
Störungen des vegetativen Nervensystems 0420 
Sehstörungen 0431 
Hör- und Gleichgewichtsstörungen 0432 
Andere Sinnesstörungen 0433 
Psychiatrische Störungen 0500 
Störungen des Verdauungstraktes 0600 
Leber- und Gallenveränderungen 0700 
Stoffwechselstörungen 0800 
Endokrine Störungen 0900 
Störungen des Herz- Kreislaufsystems, allgemein 1010 
 
Fortsetzung der Anlage 2: 
Störungen an Myo-, Endo-, Perikard, Herzklappen 1020 
Herzrhythmusstörungen 1030 
Gefäßveränderungen (außer Herz) 1040 
Störungen des Respirationstrakts 1100 
Veränderungen des roten Blutbildes 1210 
Veränderungen des weißen Blutbildes 1220 
Thrombozytenveränderungen, Gerinnungsstörungen 1230 
Störungen an Nieren und ableitenden Harnwegen 1300 
Fertilitätsstörung des Mannes 1410 
Fertilitätsstörung der Frau 1420 
Fötale Veränderungen 1500 
Veränderungen beim Neugeborenen und Kleinkindern 1600 
Generalisierte Störungen 1810 
Veränderungen der Applikationsstelle 1820 
Tumorerkrankungen 1700 
 
Anlage 3: Entscheidungskriterien zur Ermittlung der intrinsischen Risikobeurteilung 
zum Entstehen eines UAE durch ein bestimmtes Medikament (nach Bégaud et al. 1985) 
Einteilung eines UAE nach chronologischen Kriterien 
Beziehung zum Beginn einer Reaktion 
(Zeitintervall nach Exposition) 
Wahrscheinlich möglich auszuschließen 
(Re)exposition (R+) (R0) (R-) (R+) (R0) (R-) 
Zeitverlauf 
wahrscheinlich C3 C3 C1 C3 C2 C1 C0 
unbestimmt C3 C2 C1 C3 C1 C1 C0 
unwahrscheinlich 
C1 C1 C1 C1 C1 C1 C0 
Erläuterung: Das Zeitintervall von der Medikamenteneinnahme bis zum Auftreten des 
UAE, der Verlauf nach Absetzen des Arzneimittels und das Ergebnis der Reexposition sind 
die drei Kriterien zur chronologischen Beurteilung des UAE. Sie ergeben in Kombination 
eine vierstimmige Bewertung (C) des Zusammenhanges zwischen der Arzneimitteleinnahme 
und dem Auftreten eines UAE. 
C0 = Zeitlicher Zusammenhang auszuschließen; (R+) = Reexposition (R) ist positiv 
C1 = Zeitlicher Zusammenhang zweifelhaft; (R-) = Reexposition (R) ist negativ 
C2 = Zeitlicher Zusammenhang möglich; (R0) = Reexposition (R) ist nicht erfolgt 
C3 = Zeitlicher Zusammenhang wahrscheinlich 
 
Fortsetzung der Anlage 3: 
Einteilung eines UAE nach Symptomen 
Symptome deuten auf die 
ursächliche Rolle des 
Arzneimittels oder von 
Risikofaktoren hin 
andere Fälle 
Andere Erklärung des 
UAE als durch 
Medikament 
Zuverlässige und spezifische Labortests 
(L+) (LØ) (L) 
(L+) (LØ) (L) 
NONE (keine Ursache) 
nach Durchführung 
einer geeigneten Suche 
zum Ausschluss 
alternativer Ursachen 
S3 S3 S1 S3 S2 S1 
POSSIBLE 
(mögliche Ursache) 
keine andere Erklärung 
möglich oder vorhanden 
als arzneimittelbedingt 
S3 S2 S1 S3 S1 S1 
Erläuterung: Die symptomatischen Kriterien berücksichtigen die Symptome selbst, wie 
auch klinische und paraklinische Befunde. Sie berücksichtigen gesicherte Risikofaktoren 
und, wenn gegeben, das Ergebnis spezifischer Labortests (L) (+ 0 positiv; - = negativ; 
Ø = nicht durchführbar). 
S1 = zweifelhafte Symptomatologie; S2 = mögliche Symptomatologie; 
S3 = wahrscheinliche Symtomatologie 
 
Fortsetzung der Anlage 3: 
Abschließende Beurteilung 
Symptomatologie 
Chronologische Abfolge 
S1 S2 S3 
C0 I0 I0 I0 
C1 I1 I1 I2 
C2 I1 I2 I3 
C3 I3 I3 I4 
Erläuterung: Die Kombination der chronologischen und der symptomatischen 
Maßzahlen ergibt eine zusammenfassende, abschließende Beurteilung in fünf Stufen (I0  
I4), die die Bedeutung eines Arzneimittels für die Entstehung von UAE charakterisieren. 
I0 = unwahrscheinlich; I1 = zweifelhaft; I2 = möglich; I3 = wahrscheinlich; 
I4 = sehr wahrscheinlich 
 
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Ehrenwörtliche Erklärung 
Hiermit erkläre ich, Conrad Fiebig, geboren am 19.04.1978 in Zwickau, dass mir die 
Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena 
bekannt ist, 
ich die Dissertation selbst angefertigt habe und alle von mir benutzten Hilfsmittel, 
persönlichen Mitteilungen und Quellen in meiner Arbeit angegeben sind, 
mich folgende Person bei der Auswahl und Auswertung des Materials sowie bei der 
Herstellung des Manuskripts unterstützt hat: Frau PD Dr. rer. nat. M. Hippius, 
die Hilfe eines Promotionsberaters nicht in Anspruch genommen wurde und daß Dritte weder 
unmittelbar noch mittelbar geldwerte Leistungen von mir für Arbeiten erhalten haben, die im 
Zusammenhang mit dem Inhalt der vorgelegten Dissertation stehen, 
dass ich die Dissertation noch nicht als Prüfungsarbeit für eine staatliche oder andere 
wissenschaftliche Prüfung eingereicht habe und 
dass ich die gleiche, eine in wesentlichen Teilen ähnlichen oder eine andere Abhandlung nicht 
bei einer anderen Hochschule als Dissertation eingereicht habe. 
Jena, den 21. 12. 2003 Conrad Fiebig, Verfasser 
 
Lebenslauf 
Name: Conrad Fiebig 
Geburtsdatum/-ort: 19. 04. 1978 in Zwickau 
Familienstand: ledig 
Schulbildung: 
1984 - 6/1996 Oberschule / Gymnasium in Zwickau - Abschluss: Abitur 
Pflichtdienste: 
7/1996  9/1997 Zivildienst im Senioren- und Pflegeheim 
Haus Stadtblick in Zwickau 
Studium: 
10/1997  
voraussichtlich 5/2004 Studium der Humanmedizin an der 
Friedrich-Schiller-Universität Jena 
9/1999 Ärztliche Vorprüfung 
9/2000 Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung 
10/2002 Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung 
12/2001  12/2003 Arbeit als Doktorand im Institut für Klinische Pharmakologie 
des Klinikums der FSU Jena 
70
 
Danksagung 
Für die Überlassung des Themas sowie für die konstruktive Kritik und hilfreichen Ratschläge 
zu jeder Zeit möchte ich mich bei Frau PD Dr. rer. nat. M. Hippius herzlich bedanken. 
Weiterhin möchte ich Herrn H. Schröter vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik 
sowie Herrn Dr. R. Vollandt vom Institut für Medizinische Statistik, 
Informatik und Dokumentation danken, die mit ihren fachlichen Anregungen und 
Hilfestellungen die Entstehung dieser Arbeit förderten. 
Ein ganz lieber Dank gilt meiner Familie, ohne die dieses Studium nicht möglich gewesen 
wäre und die mir in allen Lebensbereichen helfend zur Seite stehen. 
Meiner Freundin Martina danke ich nicht zuletzt für ihre vielseitige Hilfe, aber auch die 
gelegentlich notwendige Ablenkung. 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
im jahre 1775 entdeckte der englische arzt william withering (birmingham) die digitalis-pflanze für die behandlung von herzkrankheiten. eines tages analysierte er die kräutermischung, die ihm ein kräuterweiblein, mrs. hutton, zur behandlung von wassersuchtkranken verkauft hatte. er fand ungefähr 20 verswchiedene pflanzenbestandteile, unter ihnen den roten fingerhut (BLV Bestimmungsbuch, Heilpflanzen, Schauenberg/Paris, S.123!)
merke laut beipackzettel von digoxin (bioeule in forstenried vor kurzem nach zufälligem Fund in einer Obstschale leider erst studierte ihn!) johanniskraut mildert eine zu forsche Dosierung?
Das hätte ich gerne eher gewusst! Digitalisbeine bei alten Menschen (bei meiner verstorbenen Mutter?) sind ein schlimmer Frust!
Auch würde ich gerne studieren,
ob die Kräutermischung von Mrs. Hutton ausgleichende Wirkung hätte und nicht würde – wie Digoxin?
Schwerkranke vor allem! – vexieren?
 
 
 
Buntnessel verzichtet heute, 2. Juni 2007, freiwillig auf das teure, überversicherte Ostsee-Gipfeltreffen!
Denn, ganz anders könnt’ man Segel reffen:
‚Brüder, reicht die Hand zum Bunde!
Diese schöne Freundschaftsstunde
Führ uns hin zu lichten Höhn!
Laßt, was irdisch ist, entfliehen,
unsrer Freundschaft Harmonien
dauern ewig, fest und schön!
Preis und Dank dem Weltenmeister,
der die Herzen, der die Geister
für ein ewig Wirken schuf!
Licht und Recht und Tugend schaffen
Durch der Wahrheit heil’ge bWaffen,
sei uns göttlicher Beruf.
Ihr, auf diesem Stern die Besten,
Menschen all im Ost und Westen,
wie im Süden und im Nord!
Wahrheit suchen, Tugend üben,
Gott und Menschen herzlich lieben,
das sei unser Losungswort!
 
Weise u. Satz: Wolfgang Amadeus Mozart, Worte: Joh.Gottfr. Hientsch
(‚Es tönen die Lieder II, 7. Auflage 1959, Verlag Merseburger Berlin, Buntnessel erstand es vor kurzem in Heidelberg!)
GEIST SIEGT KREUZ! "Unfehlbarkeitsdogma"-Wort-Kabbalah: Ein gemarterter Papst trägt das ... "11" und "23" dienen gewollter Wellenbewegung für einen bösen ...
www.beepworld.de/members61/pabi11/ - 67k - Im Cache - Ähnliche Seiten
 
 
 
www.buntnessel.de/heidelberg3und23.doc Die Bibliothek im Vatikan hat 3 Jahre geschlossen?
Wahrscheinlich ist hier kurz zu schliessen:
Dass man entweder Bücher oder Menschen beurlaubt zur Vermeidung von Zugewinnst an etwaigem, unerwünschtem, angelesnen Wissen?
 
Besser als die Beckstein-Mongolen-Strategeme:
Die uns über ‚Sicherheit’ die Freiheit nähme!
Lassen wir uns gar nicht provozieren!
Gar kein Kuckuck, auch kein Kopftuch – soll uns wie gewünscht? genieren!
Dies ist meine stille Revolution,
denn die lauten führ’n zu Diktatur und Hohn!
Ob wir einen Sozialismus christlich schaffen?
Will der feudale Sozialismus alles raffen?
Wer sich seiner Kultur nur allzu willig lässt entäussern,
wird die Beute von ‚Türken und Tartaren’ werden müssen’! Golowin, Paracelsus!
 
‚Und wir sind ja nunmehr in unseren Betrachtungen so weit fortgeschritten, dass wir gesehen haben, welch zweischneidiges, scharfes Schwert dieses Ich des Menschen ist. …’ Rudolf Steiner, Die Apokalypse des Johannes, Achter Vortrag, Nürnberg, 25.Juni 1908, ISBN 3-7274-6720-7, S. 156 ff.
Den Steiner Rudolf weidet man inoffiziell jetzt heimlich aus, Diabolos neu redigiert und karikiert! gibt ihn heraus!) Bevor gefälscht er völlig wird, gar schnell Nach-Christen und alle Menschen auf dem Pilgerweg (status viatoris - Josef Pieper) - sollt' ihn nachhause tragen! Von Volkskunst - und auch Religion getilgt sind bald die Spuren - In Limburg atmet Yoga-Christentum ein Bischof aus und ein, den Garaus macht man so dem Wahrheitsweg - Ein andrer leiert vom Koran die Suren! Solch Renegaten fahren oft nicht schlecht, ein Mohammed kam mit dem Leben gut zurecht! Hier kennt man nicht Gewissensqual, dem Volk gewährt man keine Wahl! Man reduziert's zum Kollektiv, zum Affen, Gebt Spiel und Brot - Ihr seht, der alte Cäsar ist nicht tot, das hirnlos Fernsehvolk gar raffiniert verführt, gar gierig soll es gaffen! Und wird nie satt - wie sollt' es auch? Die Unersättlichkeit wird ein gepflegter Brauch, mit Sysiphos uns zu verführen, da soll die Gier uns schikanieren - Kommt uns der Ekel und der Lebensüberdruß, gewährt uns ein freundlich Mensch nicht etwa einen tröstend' Kuß - Nein, rät man uns, trinkt aus dem Fluß, der Lethe heißt, der wirkt letal! Brauchst jammern auch nicht mehr im Jammertal, würd's sehr in Limburg in dem Tal der Lahn den Hirten? Kamphaus stören, "der Menschen Zahl" Roland Rösler, Hess.Landtag, ist ihm zu viel und "Jammern kann er nicht mehr hören!" (Zitat: Der Sonntag, Sommer 2000) Die Auferstehung? Sprecht! Ist sie noch oppertun? Der Imperialismus hat mit "Übervölkerung" genug zu tun! So und noch schlimmer geht das teuflisch "Negativ Suggestiv-Verfahren! Nein, sage ich, Sie und ich, wir lassen nicht so mit uns verfahren! Auch wenn man uns stolpern lassen wollte, in den 60-Jahren, mit Marcuse, Läpples Bultmann-Katechismus, Brecht bis zum Überdruß - und unzähl'gen and'ren Fallen und Gefahren! Wer hat seit altersher solch Fallen denn gestellt? Das war doch stets der "Fürst der Welt"! Von Eifersucht, Neid, Mißgunst, schwer geplagt, hat ihm der niederträchtig Mensch von je behagt! "Sag Deinem Gotte ab," so hat dem Hiob seine Frau gesagt, Doch Hiob, der vom Schicksal ward' geplagt, der sagte seinem Gott nicht ab! War die Bilanz des Schicksals auch nicht vorteilhaft, des Menschen Lebensrechnung geht in seinem Herzen auf, Politstrategen würden sagen, Hiob zahlt doch drauf!? Sie haben vergessen Die Jakobsleiter, den blauen Himmel, den uns der Phönix erweitert! Auferstehungstage wird es als Sonntage nicht nur für das geplagte Volk der Russen geben, Auferstehung wird es für alle geben, die aus ihrem Herzen leben! (Leicht verändert und erweitert! Angeregt durch R.Steiner: Die Philosophie d.Freiheit und: Christus und die menschliche Seele, ders.) Fürs Internet überarbeitet: 23.8.2000
 
 
 
 
 
 
 
 
 
www.buntnessel.de/krabatvaterunser.htm heute hier zu lesen: www.beepworld.de/cgi-bin/hp/gaestebuch.pl?userid=3462856   Word-Programm und Upload verwegert? ‚Datenschutzbericht’?   Gleich ein Vaterunser!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Folge meines zerhackten Word-Programms? ="Diese Seite ist
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border="0"></a>    
 
 
 
 
eMail:
 
Paraneua-Bioeule schrieb dies am 23.05.2003 um 9.59
Kommentar:
36) die gute nachricht seite faz. s.3 oben? aus Kein 23.05.03 - 9:31
eMail: Keine URL:
http://www.bioeule.de/


Nachricht:
Zynismen sind längst nicht mehr beschränkt auf Satiriker und ihre Werke!
Zynismus ist die Antwort der jesuitisch-islamisch-amerikanischen Zeitungs-Crew in "dünner Luft" politisch-okkult inszeniert aufgrund schwarzmagisch entlehnter Stärke?
Es gibt (journalistische Meldung unlängst!) dagegen fragwürdige Medizinen von "Lehmännern",
die ihre "Theologien" bald bis in unsrer Universitäten verlängern!?
Die "theosophisch"-jesuitisch (Methode vollrath-Heindel?)versuchsweise angeleierten Fälschungen der Steiner-Werke
dient dazu, unserem kaputten Land weiter zu nehmen seine spirituelle Stärke!
Dafür reicht man uns weiter Linsengericht:
Falun-Dafa oder Materialismen West?
Iss, mein Kind und brenn' dich nicht! (vgl. GA 123, Rudolf Steiner: Logenpolitik Ost-West!)
Der Islamismus dient als Katalysator wie Wetter-Politik:
"Regen-" und ‚Wassermacher’ auch ‚Erdbebenmacher’ lenken unser Geschick?
Mein Spam-Vorsatz um Fünf Uhr früh noch schläft:
Bestellter "Petrus" hindert nicht den Hahn, der kräht!
Die Bioeul' den Nostradamus schätzt:
Doch inszenierte Fälschung leider wird auch hier längst vorgesetzt! Die Halsbräun', heisst's hätt' seine kleine Familie dahingerafft?
Der Fernseher auf Nostradamus-Lügen gafft?
Schwarzmagisch heisst's, sei er im Dienste Salomons gewesen?
Es reiten Andre auf den Hexenbesen!
Die Kälte heisst's, uns den Verstand beschneidet?
Das Bienenvolk in Kälte an Desorientierung leidet?
Drum schürt den Ofen, liebe Leut!
Das Herz sich über Wärme freut!
Die Bioeul', sie nützt den Odermenning:
Heil aller Welt und Auch Verstrahlungsschutz heisst hier die Kennung!
Die Kräuter längst politisch sind:
Die Bioeul' sah in dem Kräuterregal im Limburg-Graben 66 idell ein grosses Zugewinnst!
Verdient hab' ich an DM wenig:
Doch fühlt' ich mich vorm Kräuter-Regal grad wie ein König!
Ein Ort der Kraft, wo homöopathisch
die Kräutleins Gottes Kraft gespeichert hatten's!
Brauch nicht mal Gläsleins unbedingt!
Isländisch Flechte Halsbräun' nimmt?
Es heisst, seit Tschernobyl sei sie verstrahlt?
Die Bioeul' mehr andres quält!
Als Tschernobyl uns ward verhängt:
Da hat mich freudige Erwartung doch bedrängt!
Ich nehm' die Kräuter wie sie wachsen - auch in "verstrahlter" Natur!
Sie zeigen auch misshandelt! - Gottes Spur!

Gruß Bioeule-www.paraneua.de/jupiter.htm!

Gründlich gehackt: Es passt, scheint's nicht, was hier gesagt?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 INTERKULTURELL BUNTNESSEL   BIOEULE   PARANEUA !
 
 
 
 
www.buntnessel.de/buntnesselgegensoziofaschismusschwarzrot.htm
Buntnessels politische Kräuter! Immer nur hereinspaziert!
www.buntnessel.de/politischekraeuter.htm
(Links lieber selbst ins Adressenfeld eingeben, sonst werden sie im Netz verhunzt!)
 
Gesund mit Heilkräutern? Eine sympathische Aussicht, auch wenn Sie sich nicht ‚Bioeule’ nennen!
Doch leider laut Tierversuch manch ungiftig Heilkraut giftig ist,
wenn man in tausendfacher Konzentration zu oft man’s isst!
Vielleicht, wenn wir uns alle dumm bald lassen machen,
weltweite Gesundheitsindustrie kann sich die Hände reiben und auch lachen!
Was Wirkung hat, kann doch – zu unbedenklich angewandt – warum nicht? – auch schaden!
Drum hier herein, ins Kräuterforum politischer Kräuter, will ich ein Sie laden!
Wir informieren uns ja unermüdlich,
damit wir parasitärer Gesundheitsindustrie werden wie andren Krebsgeschwulsten schädlich!
Die Engel mit Zornesschalen giessen Unheil aus (Emil Schlegel, Offenbarung des Johannes!)!
Profitgier denkt sich rinderwahnsinnig? zusätzliche Übel aus!
Dazu man uns im Alter noch entwässert,
damit sich alterseinsichtig keinesfalls für unser Denken etwas bessert!
Wenn Sie davon noch beinlahm werden,
Gesundheits-Industrie spritzt Heparin aus Schweinedarm aus dem Bestand von überwachten Herden!
Man will auf keinen Fall Sie irgendwie gefährden!?
Dies ist die neue Lebensqualität?
-         Tabletten fressen früh bis spät?
Im Krankenhaus bedeckt am Ende man Sie mit ‚nem weissen Tuch:
So kriegen von Verwandten Sie dann auch Besuch?
Ein Andrer schlägt für Sie dann zu ihr Buch?
 
Von Engeln war die Rede vorm Konzil im alten Münchner Gottesdienst (ab 1953?),
die ihre Seele in den Himmel tragen?
Wer wird durch Lesen solcher Botschaften und Gebete seine Lieben noch begleiten, wenn auch klagend?
Ach, gib’ uns Gott, doch wieder einen eignen Tod!
Modernes Sterben bringt uns Kälte und viel Not!
 
www.buntnessel.de/geschwulstrosmarin3.htm
www.buntnessel.de/geschwulstwalnussblaetter.htm Tumoglin ?
Am besten wär’ es sicherlich,
Sie machten Ihre Tabletten selbst sich:
Die Hülle gibt’s in Apotheken:
Ein bisschen Reiben wär’ vonnöten!
Dann wissen wir, was drinnen ist!
Manch einem eine Teeparty lieber ist?
Ein bisschen Mühe so und so freilich kostet’s!
Und ganz egal, wenn jemand aus Ihrer Umgebung die Nase rümpft:
‚So was Komisches!’?
Vielleicht manch Bestellarbeiter für Erhöhung des
Weltwirtschafts-Bruttosozialprodukts schimpft?
Die Pflanzen sind die besten Homöopathen (Rudolf Steiner!)
Phytotherapie – gekonnt! – wär’ nicht Ihr Schaden!
So hat, wer informiert ist, seinen eignen Bioladen!
Da brauchen Sie und ich aus Würzburg nicht mal ‚Universelles Leben’,
kommerziell Organisierte leider oft parterre nur streben!
Damit bläst man gewollt’ das Lebenslicht alternativer, ehrlicher Bestrebungen aus:
Statt individuellem Leben wird dann ‚universelles’ draus!
Ich halt’ es mit dem Stephanus:
Unehrlicher Tempel bringt Verdruss!
Der Mensch ist Gottes heilger Tempel:
So trägt er seines Gottes Stempel!
Und wo der Kummer Bosheit sieht:
Die Bosheit zeigt den Mensch nur karrikiert!
Da ist das Muster halt verzerrt!
Was mir beim russischen Maler Jawlenski so gefällt:
Das Antlitz des Menschen wird zur Welt!
 
 
 
 
 
 
 
Erbengemeinschaft – Scherbengemeinschaft ?
www.buntnessel.de/keinjudaslohn.htm
www..buntnessel.de/engelmitderzornesschalefrauenchiemsee7.jpg
 
Soll das Welt-Bruttosozialprodukt auf Kosten auch Ihrer Gesundheit
erhöht werden (vgl. ‚Gesundheits-Nachrichten’ 2006, Nr.?)?
Oder sind Sie bereit, sich nach etwas mühsameren Alternativen umzusehen,
die Ihnen wahrscheinlich mehr Lebensqualität ermöglichen?
http://209.85.135.104/search?q=cache:ZKRR9r5pOnEJ:www.wissenschaft-unzensiert.de/med3_27.htm+johanna+budwig+1953&hl=de
Trinken wir zunächst ein Tässchen ‚Wiesentee’ (Melisse, Lemonmyrte-mussnicht sein, Rotkleeblüten, Heublumenblüten, Brunnenkresse, Tulsi kann ersetzt werden durch Basilikum, Bockshornkleesamen, Löwenzahnblätter, Kamille, Gänseblümchen – Zinnkraut - nach Pfarrer Kneipp, Künzle, Willfort und Treben?) miteinander?
Auf Ihr Wohl, liebe Besucher dieser Seiten!
 
www.bioeule.de/bockigkeitkoennteihrelebensqualitaeterhoehen.htm
www.bioeule.de/krankheitsabwehrbiologisch3.htm
www.bioeule.de/okubaka3.htm
Gruß Bioeule!
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<title>INTERKULTURELL BUNTNESSEL BIOEULE PARANEUA</title>
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 <o:Author>Jakobi</o:Author>
 <o:Template>Normal</o:Template>
 <o:LastAuthor>Jakobi</o:LastAuthor> 
Ich schreib mich mit ‚c’, Ihr Hacker!
Nett gemachte ‚endifs’, nicht wahr? Ich hab’ nicht drum gebeten, Gruß Buntnessel!
 
www.buntnessel.de/buntnesselmiesbach.htm
www.buntnessel.de/buntnesselforstenried.htm
www.buntnessel.de/keinjudaslohn.htm
http://209.85.135.104/search?q=cache:_lGvv3ONFmsJ:www.gaestebuch24.de/gbphp/phpbook01/gastbuch.php%3Fgb%3Dzgb1162673978%26start%3D1+buntnessel+germering&hl=de
www.gaestebuch24.de/gbphp/phpbook01/gastbuch.php?gb=zgb1162673978&start=1
 
Hätte meiner armen Mutter Johanniskraut gegen Digoxin geholfen (Digitalisbeine, etc.?)?
Sollten Die Ärzte einmal ihre geriatrisch/gerontologischen Fähigkeiten ihrer Verschreibungs-
Praxis überprüfen?
http://209.85.135.104/search?q=cache:zce_qP8dw98J:www.bio-gaertner.de/Articles/V.GesundeErnaehrung-GesundesLeben/InhaltsstoffeObstGemuese/InhaltsstoffeK-M.html+digoxin+johanniskraut&hl=de
 
 
 
 
 
 
 
 
PARANEUA – BIOEULE - BUNTNESSEL
Seit Juni 2000 Nachfolge des Ladenschaufensters in Limburg, Grabenstr. 66 (1997 – 2000): Hier im Internet als Plattform für individuelle Stellungnahmen!
Subjektiv-Subversiv
Rechtgläubig-Gutgläubig
Blauäugig-Unregelmässig
Unbotmässig-Aufsässig
Ständig wechselnd-manchmal rätselnd
Blind für des Kaisers neue Kleider jammernd oft-
manchmal auch heiter.
News    Politik    Kirche     Familie    Archiv    Gästebuch
 
 
www.buntnessel.de/zinkhafer.htm gegen Lungenentzündung?
 
Viel tausend Lichter!   www.buntnessel.de/vieltausendlichter23.htm 
Statt Manipulationen am Text des Weihnachtsevangeliums nach Lukas eine
Interpretation, die weniger nach ‚Prädestination’s-Patchwork-Islam aussieht:
"Die Offenbarung der geistigen Welten aus den Höhen und ihr Spiegelbild aus den Menschenherzen heraus bringt den Menschen Frieden, die auf der Erde aus sich heraus den wahrhaft guten Willen im Laufe der Erdenentwickelung entfalten wollen." Rudolf Steiner
 
 
 
Kein Engel mit einer ‚Gnadenschal’!
Ein zahnloses Christentum wär’ auch nicht meine Wahl’!
Es geht hier um das Inferno durch Ausgiessung des Zorns im Tal! (Offenbarung des Johannes!)
‚Windows-Installer’ u.ä.m. als Vorhängeschloss vor dem Datei-Upload von der Sicherungsplatte zumutet)
Statt weitere ‚Eudokia’-Diskussionen zu führen,
könnte das Lesen in einer protestantischen Kinderbibel (Karl Witte, 1949, S. 90)
Nutzen bringen, ohne durch mögliche, ältere (?), Bibel-Handschriften sich zu lassen verstören:
‚Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!’
Was sagt das ‚esoterische Christentum’ ? (Rudolf Steiner: Das Esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit, 23 Vorträge, gehalten 1911 bis 1912 in verschiedenen SStädten mit einem Vorwort von Marie Steiner, 1962, S. 249):
‚Lust und Freude sollen so auf uns wirken in den Feieraugenblicken des Lebens, in den einsamen Stunden, dass wir sie als Gnade empfinden, als Gnade der Allgewalten der Welt, die uns aufnehmen wollen, die uns gleichsam in sich einbetten wollen.’
Aus einer anderen Vortragsreihe aus dem Gedächtnis zitiert:
‚Weihnachten ist eine Göttertat, um den Menschen vor einem weiteren Versinken in den Materialismus zu bewahren. Die Menschen sind hier gleichsam Zuschauer!’
Nehmen wir dieses Geschenk doch an!
Was gilt dann für den Welt-‚Frieden’? (Welt-‚Freude’!):
‚Keine Religion auf der Erde ist höher zu stellen als die Wahrheit!’
(Aus dem Gedächtnis zitiert: Die Mission einzelner Volksseelen, Rudolf Steiner, ISBN 3-7274-6131-4)
Für ‚Rosenkranzgebete’ keine politischen Siege entscheiden!
Ein Tilmann Riemenschneider und Veit Stoß (Rosenkranzmadonna, Nürnberg: ‚Der schönste Gruß’!)
Hatten viel zu leiden!
Es ist der Tod Kaiser Barbarossas (Anhänger des Sonnen-Mysteriums und seiner Christus-Mission waren immer gefährdet!) auch immer noch nicht geklärt:
Ein Richard Löwenherz hat in politisch-okkulten Zusammenhängen vielleicht auch nicht ganz saubere Querverbindungen erwählt!?
Selbst ein Ignatius musste beim Papst in Ungnade fallen,
als er Heiden-Missionen wie Raimundus Lullus führen wollte nach eignem Ermessen und Gefallen!
Ein Cesare Borghia und Papst Alexander abgrundtiefe Bosheit entfalteten!
Immer wieder schwarzmagische Ullikummi-Strategien gegen Jupiter walteten!
Aber Ea stürzte Ullikummi von den Schultern des Traumriesen:
Ea, Ea, zu Bethlehem höhere Mächte die richtigen Wege wiesen!
Kluge Jungfrauen selbst mit den Lampen Ihm entgegenzieh’n:
Vor Ihm müssen böse Geister zähneknirschend flieh’n!
Ex deo nascimur – In Christo morimur – Per spiritum sanctum reviviscimus!
‘Es ist ein Ros (Tau!) entsprungen!
…   Wie uns die Alten sungen: Von Jesse kam die Art!
www.buntnessel.de/Bioeule.htm
Vielleicht auch einfachTormentill, Storchenschnabel (Künzle), Odermenning, Eichenrinde u. andere einheimische Kräuter?   Gruß an Unbekannt, Ihre Bioeule!
Statt Manipulationen am Text des Weihnachtsevangeliums nach Lukas eine
Interpretation, die weniger nach ‚Prädestination’s-Patchwork-Islam aussieht:
"Die Offenbarung der geistigen Welten aus den Höhen und ihr Spiegelbild aus den Menschenherzen heraus bringt den Menschen Frieden, die auf der Erde aus sich heraus den wahrhaft guten Willen im Laufe der Erdenentwickelung entfalten wollen." Rudolf Steiner



 
 
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The Work of Secret Societies in the World
The Atom as Coagulated Electricity
A lecture by
Rudolf Steiner
Berlin, December 23, 1904
GA 93
The lecture presented here is also known as: Evolution and Involution as they are Interpreted by Occult Societies: Berlin, 23rd December 1904.
The significance of occult knowledge in promoting conscious prolongation of life, immortality. The universal law of the development of consciousness. The task of our epoch to permeate the mineral
world with human spirit. Spiritualised natural kingdoms as future soul-content of man, resting on the law of evolution and involution. Future penetration of man's spirit into the atom. Relationship of the atom, thought and electricity. The destruction of the fifth Root Race through the War of All against All. The significance of forms in connection with future stages of development. Their correspondence with the Higher Degrees of Freemasonry. The fifth Sub Race as epoch of pure intellect, as epoch of egoism and its necessary defeat.
This e.Text edition is provided through the wonderful work of:
Various e.Text Transcribers
 
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The Work of Secret Societies in the World
The Atom as Coagulated Electricity
IN a series of lectures I have been speaking about occult schools and their ramifications and I think it right today to bring this whole course of lectures to a close before we pass on to a different subject next time. A week from now I shall speak about the meaning of the days connected in the Church Calendar with the Christmas Festival — the less important New Year's Festival and the extremely important Feast of the Epiphany. The lecture today, therefore, will be more in the nature of a conclusion.
The question might be asked: What is the deeper significance of secretsocieties and of their aims in world-evolution? To such a question my answer would be that they have a real connection with the way in which beings in the world evolve and make progress.
As you know, different kinds of exercises are necessary for self-development, and such exercises are actually available. You have heard of Hatha-Yoga, Rajah-Yoga, and other exercises of different kinds, by means of which societies and brotherhoods connected with occult science have initiated their members. Somebody may say: All this, surely, could be attained without these secretsocieties. But I can tell you — and in the course of the lecture you will realise it — that the world cannot do without such societies. To put it bluntly, it is quite unjustifiable to speak in public in the style of the manifesto of the Freemasons which I read to you a fortnight ago. That is only one example. Men cannot reach what is usually known as immortality unless they are to some extent familiar with the occult sciences. The fruits of occult science do, of course, find their way out into the world along many channels. A great deal of occult knowledge exists in the various religions and all those who participate deeply and sincerely in the life of a religious community have some share in this knowledge and are preparing themselves for the attainment of immortality in the real sense. But to reach the knowledge of immortality in full consciousness, as a concretely real experience, to have the feeling that one belongs in very truth to the spiritual world — that is a very different matter. All of you have lived many times; but not all of you are conscious that you have lived through these many lives. This consciousness, however, will gradually arise and without it man's life is lived out with incomplete consciousness. It has never been the aim of occult science to inculcate into men a dim feeling of survival but to impart a clear, fully conscious knowledge of on-flowing life in the spiritual world.
There is a certain law which governs the progressive development of consciousness in all future stages of life. It is this: Nothing that a human being does not himself accomplish for the attainment of this consciousness, contributes towards its development. There is a maxim — on the face of it rather perplexing — that whatever is achieved in the way of development of consciousness in the world does something to further the evolution of the consciousness of every single being, even if such a being has not actually worked at the development of his own consciousness.
And now try to think of an example of really objective human action. — An architect builds a house; he does not build this house for himself, but undertakes the task of building it for reasons which he believes to be entirely impersonal. You know well that the reasons are very seldom impersonal. There are many people who, to all appearances, are not working for themselves; and yet in reality are. A lawyer, for example, is to all intents and purposes working for his clients. Part of his work may well be selfless, but the real question is one of earning his living. Whatever men do in business merely for the sake of their own livelihood, to the extent that their business only serves that end, just so much is lost in the way of spiritual gain. On the other hand, everything that is performed without regard to self, that is connected with the interests of another, helps to intensify and to strengthen our consciousness in the future struggles for existence. — I hope that this is clear.
And now think of the Freemasons. When they were true to their original, fundamental principles, they gave this injunction to their members: The buildings you erect are to contribute nothing at all to your own means of subsistence. What has still survived of the good old Freemasonry takes the form nowadays of charitable institutions and foundations. And although the Lodges have lost their living roots in the ancient wisdom, and the occult knowledge once in their possession, these charitable institutions are evidences of a humanitarianism which, while it is empty of real substance, still persists and is cultivated as tradition. Selfless activity is, in very truth, something that has belonged to Freemasonry. Freemasonry did indeed urge its members to work in the service of humanity, to work in the world objectively and selflessly.
We are living now in the epoch of evolution that may be called the mineral epoch; and our task is to permeate this mineral world through and through with the spirit within us. Think of what this means. — You are building a house. You fetch the stones from a quarry and hew them into the shapes required by the building, and so on. What are you inculcating into this raw material obtained from the mineral kingdom? You are inculcating human spirit into the raw material. If you construct a machine, you have laid the spirit that is part of you, into that machine; the actual machine does, of course, perish and become dust; not a trace of it will survive. But what you have done, what you have achieved, passes into the very atoms and does not vanish without a trace. Every atom bears a trace of your spirit and will carry this trace with it. Whether an atom has at some time been in a machine, or has not been in a machine, is not a matter of indifference. The atom itself has undergone change as a result of having once been in a machine, and this change that you have wrought in the atom will never again be lost to it. Moreover, through your having changed the atom, through the fact that you have united the spirit in you with the mineral world, a permanent stamp has been made upon the general consciousness of mankind; just so much consciousness goes with you into the other world. Occult science well knows in what way the human being can perform selfless actions and how greatly his consciousness will be enhanced by them. Certain men, who have been deeply imbued with this knowledge, have been so selfless that they have taken steps to prevent even their names from going down to posterity! An example of this is the work entitled Theologica Deutsch. Nobody knows who wrote it. On the outside there are only the words: The man from Frankfurt. He, therefore, was one who took care that his very name should be unknown. He worked in such a way that he merely added something to the objective world without asking for honour or for the preservation of his name. And here let it be said that the Masters, as a rule, are not personages known in history; they sometimes are embodied in historical personalities — when it is necessary; but in a certain respect this is a sacrifice on their part. The level of their consciousness is incompatible with work for themselves, and preservation of a name does, after all, involve this. It is difficult thoroughly to understand this rule but it will now be clear to you why the aim of the Freemasons is to work in the world in such a way that their deeds are hidden in social organizations or charitable institutions. For selfless deeds are the real foundations of immortality. In the outer world we see the reflex of such deeds. They need not necessarily be of great account. If someone gives a coin to a poor man, this may be an unselfish deed; but only to the extent that it was absolutely selfless does it find its way to the sphere of immortality — and very few deeds are selfless to this degree. An act of charity may be extremely egoistical when, for instance, it gives rise to a comforting feeling. Charity very often springs from selfish motives. If a poor man living among us has no meat at Christmas and we feel bound to give him some in order that we may feel justified in eating our own Christmas dinner — that, after all, is egoism. In the Middle Ages it would have been impossible to say who had built many of the cathedrals or painted many of the pictures. It is only in our epoch of civilisation that people have begun to attach such value to the human name; in earlier epochs, more spiritual than our own, the individual name was of less importance. Spirituality in those days was directed to reality; whereas our epoch adheres to the delusion of thinking that what is a mere concern of the moment should be preserved.
I have said this in order to indicate the principle by which these secretsocieties were guided. The members of such societies were at pains to efface themselves altogether as personalities, and to allow what they did to produce its own effects. And this brings us to the heart of the matter. The fact that some particular thing is kept secret is of far less importance than that everyone should keep secret his own share in the work; thereby he secures for himself immortality. The rule is therefore clear and unambiguous: As much as you yourself lay into the world, that much consciousness the world will give back to you. The measure of what you yourself place into the world is the measure of the consciousness that the world will give back to you. This is connected with great and mighty laws of world-existence. Each one of you has a soul, each one of you has a spirit. This soul and [this] spirit are called upon to climb one day to the highest stages of perfection. But the soul and the spirit were already there before your physical body existed; they were present before your first physical incarnation. You existed in physical incarnation in the early Lemurian, Hyperborean and Polarian epochs. Before then, however, you were only beings of soul. But as beings of soul you were part of the world soul; as beings of pure spirit you were part of the universal world spirit. The world spirit and the world soul spread out around you then as nature spreads out around you today. Just as the mineral world, the plant world and the animal world are around you now, so were the worlds of soul and of spirit once around you. And what was then outside you, is now your soul; you have taken into yourselves, made inward, what to begin with was outside and around you. What is now your innermost being was once part of an external world. This has become your soul. The spirit, too, once spread out around you. And what is now around you will become your inner life. You will take into yourselves what is now the mineral kingdom and it will become part of your inner being; similarly the plant kingdom. What surrounds you in nature will become your inner being.
You will understand now how this is connected with the first example given. You build a church for others, not for yourself. You can in very truth take into yourselves a world of majesty, beauty and splendour if you experience this world as such. To do something for the higher self does not partake of egoism because it is not done only for the self; the higher self will be united with all the others, so that what is done for the higher self is at the same time done for all. — This is the truth that was known to the Freemasons. When the Freemason was working with his fellow-builders, he knew: In future times the mineral world will be spiritualized; to build means nothing else than to spiritualize the mineral world. He knew that the edifice would one day become the content of his soul.
God once gave us the nature that surrounds us in the kingdoms of the minerals, plants and animals. We take nature into ourselves. That nature exists is none of our doing; all we can do is to make nature part of our own being. But what we ourselves prepare and make ready in the world — that is what will constitute our future existence.
We actually see the mineral world, as such; what we do with the mineral world, that we shall ourselves become in future times. What we do with the plant world, with the animal world and with men, that too, we shall surely become. If you found a charitable institution or have contributed something to its foundation, what you have contributed will become an integral part of you. If a man does nothing with what he can in this way [to] draw into his soul from outside, then his soul remains empty. It must therefore be possible for mankind to spiritualise — as far as this can be achieved — the four kingdoms of nature, of which man is one. To bring spirit into the whole external world — that has been the task of the secretsocieties of every age.
It will not be difficult for you to understand the following — Think of a child who is learning to read and write. To begin with, all the accessories are around him; the teacher is there, the books are there, and so forth, but nothing is yet within the child. Work continues until what was once outside the child has been instilled into him and he is able to read. And so too is it with nature. In times to come we shall have within us what is now spread out around us. As souls we spring from the world soul and when this world soul was around us we drew it into ourselves. So too the spirit; and so too it will be with nature. We take nature into ourselves from outside and nature will be within us as a power. That is the great thought at the basis of these secretsocieties.
All progress is the result of involution and evolution. Involution is the in-taking, evolution the yield, the out-giving. All states and conditions of world-existence alternate between these two processes, When you see, hear, smell or taste, you breathe nature into yourselves. The act of sight does not pass away without leaving a trace behind. The eye itself perishes, the object seen — that too perishes; but what you have experienced in the act of sight, remains. It will not be difficult for you to realise that in certain epochs it is necessary to make such things understood. We are going forward to an age when, as I indicated recently, men will understand what the atom is, in reality. It will be realised — by the public mind too — that the atom is nothing but coagulated electricity. — The thought itself is composed of the same substance. Before the end of the fifth epoch of culture, science will have reached the stage where man will be able to penetrate into the atom itself. When the similarity of substance between the thought and the atom is once comprehended, the way to get hold of the forces contained in the atom will soon be discovered and then nothing will be inaccessible to certain methods of working. — A man standing here, let us say, will be able by pressing a button concealed in his pocket, to explode some object at a great distance — say in Hamburg! Just as by setting up a wave-movement here and causing it to take a particular form at some other place, wireless telegraphy is possible, so what I have just indicated will be within man's power when the occult truth that thought and atom consist of the same substance is put into practical application.
It is impossible to conceive what might happen in such circumstances if mankind has not, by then, reached selflessness. The attainment of selflessness alone will enable humanity to be kept from the brink of destruction. The downfall of our present epoch will be caused by lack of morality. The Lemurian epoch was destroyed by fire, the Atlantean by water; our epoch and its civilisation will be destroyed by the War of All against All, by evil. Human beings will destroy each other in mutual strife. And the terrible thing — more desperately tragic than other catastrophes — will be that the blame will lie with human beings themselves.
A tiny handful of men will make good and thus insure their survival in the sixth epoch of civilisation. This tiny handful will have attained selflessness. The others will develop every imaginable skill and subtlety in the manipulation and use of the physical forces of nature, but without the essential degree of selflessness.
In the seventh epoch of civilisation, this War of All against All will break out in the most terrible form. Great and mighty forces will be let loose by the discoveries, turning the whole earth-globe into a kind of [self-functioning] live electric mass. In a way that cannot be discussed, the tiny handful will be protected and preserved.
And now you will be able to picture, more clearly than was possible when I spoke of the things before, why the “good and proper form” as it has been called, must be sought, and in what sense Freemasonry was aware of its duty to build an edifice dedicated to selfless ends. It is easier to become one of the tiny handful of men who ensure for themselves a place in the life of the future by using the good old forms than by having to struggle out of chaos. People nowadays may be inclined to jeer at “empty forms,” as they say … but those forms have nevertheless a deep meaning and purpose; they are in line with the structure of our period of evolution, and when all is said and done they are connected with necessary stages in the development of human nature and of the human soul. Just think of it. We are living in the fifth period of the fifth great epoch; we have still to live through two more periods of this great epoch. Then will follow the seven periods of the sixth great epoch and then the seven periods of the seventh great epoch. This makes sixteen stages of evolution in the future. Humanity has still to climb these sixteen stages. A man who can experience something of the conditions of existence there possible, is to a certain degree initiated. There is a correspondence between the degrees of initiation and the secret of the epochs still to come. In the life of our planet there are seven great epochs, and each of these seven has seven sub-periods — forty-nine conditions, therefore, in all.
Thus there are definite stages for the investigation of the secrets of future phases of evolution. The high Degrees of Freemasonry originally had no other aim or purpose than to be an expression, each one of them, of a future stage of the evolution of humanity. Thus we have in Freemasonry something that has been both good and beautiful. A man who attained one Degree knew how he must work his way into the future; he could be a kind of pioneer. He knew too that one who reaches a higher Degree can accomplish greater things. This arrangement according to Degrees can well be made, for it corresponds with the facts. If, therefore, it were possible to inculcate a new content together with a new knowledge into these forms, much good would accrue, for Freemasonry would then be imbued with real spirit once again. Content and form, however belong to the whole. The state of affairs today is that the Degrees are there but nobody has worked through them in the real sense! In spite of this, however, they are not there without a purpose.
The fifth epoch of culture is a purely intellectual age, an age of egoism. The intellect is egoistical in the highest degree and it is the hallmark of our time. And so we must make our way upwards through intellect to spirituality before we can picture the spirituality that was once actively at work.
The essential secret, therefore, is this: The human being must know how to keep silence about the paths along which his “ I ” unfolds, and to regard his deeds, not his personal “ I ” as the criterion. The real heart of the secret lies in his deeds and in the overcoming of the “ I ” through deed. The “ I ” must remain concealed, within the deed! Elimination of the interests of the personal “ I ” from the on-streaming flow of human karma — this belongs to the First Degree. Whatever individual karma the “ I ” incurs in the process, is thereby wiped out. Nation, race, sex, position, religion ... all these work upon human egoism. Only when man has overcome them will he be free of egoism. The astral body of every nation, every race, every epoch, has a definite colour ... You will always find a colour which is fundamental in the astral body of a human being who is [a] member of one of these classifications. This specific colour must be eliminated. Anthroposophical spiritual science works to level out the colours of the astral bodies of its adherents. They must be of like colour — alike, that is to say, in respect of the basic colour. This basic colour gives rise to a certain substance called Kundalini which holds together, within the human being, the forces which lead eventually to the spirit. This leveling-out process will bring war and bloodshed in its train — war in the shape of economic strife among nations, pressure for expansion, suppression in every form, strife in the sphere of investment and profit, industrial undertakings, and so forth. And by adopting certain measures it will increasingly be possible to handle vast masses of people by sheer force; the individual will acquire greater and greater power over certain masses of the people. For the course of evolution is leading, not towards greater democracy, but towards oligarchy of the brutal kind, in that the power of the single individual will immeasurably increase. If morals are not ennobled, this will lead to brutality in every possible form. This state of things will come, just as the great water-catastrophe came to the Atlanteans.

 
 
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Last Modified: 10-Nov-2006
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Statt Manipulationen am Text des Lukas-Evangeliums zu ‚Menschen seiner Gnade’
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"Die Offenbarung der geistigen Welten aus den Höhen und ihr Spiegelbild aus den Menschenherzen heraus bringt den Menschen Frieden, die auf der Erde aus sich heraus den wahrhaft guten Willen im Laufe der Erdenentwickelung entfalten wollen." Rudolf Steiner
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Rudolf Steiner: „…die Schweiz sagt auch das, was man gesagt haben will!“
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NATUR UND MEDIZIN 3/99




TIPP FÜR FERIENREISENDE

Dr. med. Veronica
Carstens


Heute möchte ich Ihnen wieder einen guten Tip geben, der Ihnen vielleicht in der Sommer-Reisezeit gute Dienste leisten kann. Es handelt sich um das Medikament OKOUBAKA, das erst relativ spät in die Liste der homöopathischen Medikamente aufgenommen wurde.

Wilimar Schwabe, Leiter der homöopathischen Firma Schwabe (Vorgängerin der DHU, Deutsche Homöopathische Union) hat mir 1980 von seiner Entdeckung dieser bemerkenswerten Pflanze erzählt. Er bereiste damals unermüdlich alle Erdteile auf der Suche nach neuen Heilpflanzen - so auch Westafrika, wo ihm in einer Region folgende Geschichte erzählt wurde.

Es kam dort immer wieder zu schweren Stammeskämpfen. Wenn die Gegner erschöpft waren, versuchte man mit einem Friedensmahl die Angelegenheit zu beenden. Der eingeladene Häuptling kam dabei jedoch manchmal in eine schwierige Zwickmühle. Lehnte er die Einladung ab, kam das einer Kriegserklärung gleich, nahm er sie an, musste er damit rechnen,


beim Festmahl vergiftet zu werden. Er löste das Problem meist sehr erfolgreich dadurch, das er die pulverisierte Rinde eines Urwaldbaumes mitnahm und diese vor und nach dem Festmahl einnahm. Kein noch so schweres Gift hatte dann eine schädigende Wirkung auf ihn.

In Deutschland ist es seither als homöopathisch potenziertes Medikament erhältlich und hat sich immer dann bewährt, wenn Magen und Darm nach einer Mahlzeit streikten, das Essen zu schwer, die Zusammensetzung unbekömmlich war oder aus Zutaten, die man beim Auswärtsessen oder besonders in anderen Ländern nicht kennt, “Revolutionen“ im Bauch auslösten. Besonders beim Reisen in andere Kontinente sollte Okoubaka D2 oder D3 in keinem Gepäck fehlen.

Von Jahr zu Jahr wächst die Bedeutung dieses Medikamentes. Warum? Weil heute fast allen Nahrungsmitteln chemische Substanzen beigefügt und unsere Grund-nahrungsmittel wie Getreide, Obst und Gemüse mehr oder weniger stark gespritzt werden.

Vor vielen Jahren machte ich selbst eine für mich ganz ungewöhnliche Erfahrung, als ich auf einer Wanderung nach dem Genuss eines im Gras liegenden Apfels plötzlich zusammenbrach - für mich etwas ganz Neues, denn dazu habe ich nie geneigt. Verschiedene homöopathische Mittel waren ohne jegliche Wirkung - bis mir das vorsorglich angeschaffte neue Medikament Okoubaka einfiel. Wenige Minuten nach der Einnahme war der Spuk vorbei. Es erschien mir wie ein Wunder!
Heute verordne ich Okoubaka routinemäßig, wenn bestimmte Krankheiten zwangsläufig schwere Medikamente erfordern, die mit Nebenwirkungen behaftet sind. Um diese möglichst weitgehend zu vermeiden, kombiniere ich die Einnähme mit Okoubaka Dl, D2 oder D3.

Okoubaka ist ein wahres Juwel, vergessen Sie es nie.






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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen;
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

Beiträge gesamt: 293 | Mitglied seit: Aug. 2002 | Erstellt: 9:14 pm am Jan. 16, 2003 | IP
Hamas-Israel-Balfour-Jesuitismus?
Als brave Verbraucherin bezahl ich die Firma Microsoft samt ihren Jesuiten und Salesianern,
die mich schon öfters dummdreist versuchten zu verwarnen!
Als interessantes allergisches Syndrom
findet man wenig Akzeptanz für gewisse Anfragen bei der Stichwort-Politik schon!
"Polen-Gnosis-Jesuiten"
sich im Netz Kontroll-Organe gedanken-verbindend verbitten?
Auch der aktuelle Tanz im Chor,
kommt in auffälliger Verbindung hier vor?
Auch Evolas Traditionen
könnten elitäre Gruppen mit Snobismen voll entlohnen?
Viel zu gut ist Gutes für das ganz gewöhnlich Volk?
Massen-Kultur gibt's längst doch für den Pulk?
Kulturabbau und Chaos-Philososophie
drängt man gewöhnlichen Sterblichen auf -und wie!
Doch "man" selbst gönnt gern sich etwas Gutes? Längst schon abgezweigt wurd', was insgeheim war ein als "gut" Befundenes!
Was halt stört bei anthroposophischer Beute:
Die "heruntergekommene "Gottheit, die "jesuitische" Christus-Feinde nie erfreute!
Könnte man sie nur dem Herzen abgewöhnen!
Ob man Zuflucht deshalb muss zur Herzverpflanzung nehmen?
Oder könnt' man zukunftsträchtig überspringen Jetztzeit,
um für der Mongolen TAO unsren ICHTOS kollektiv mit DAFAS gleich bezwingen?
Ob beim neuen enervierenden Streit:
Katholisch Umschau Transsubstantiationen abbaut noch heut?
Leider geht auch dies nur kollektiv? Oh Mutabor-Metanoia! Euer Segen hängt bei den Kulturzerstörern schief!
Nicht nur der Irak wir jetzt entwurzelt!
Iggsdrasil! Wer fällt sie, dass sie purzelt?
Syrien wird leiser jetzt vernichtet,
dass ja nicht mehr die Magie in Weiss von Aleppo aus wird neu errichtet?
"Seltsame Geschichten" samt Voodoo die Salesianer mit 'ner Akzeptanz bescheiden (Kath. Umschau!)
Unsozialen Erkenntnisabbau weltweit muss der Mensch erleiden!?
Ausserdem das Geld wird knapp?
Auch die des Stoibers Schnellstreck' zockt hier unsozial uns ab!
Doch er sagt ja, dass wer Arbeit schafft, sei sozial, auch Freud' gibt's durch Kraft?
Mein auf Steiners fussend Slogan anders lautet:
Sozial ist, wer Erkenntnisse schafft,
damit schädlich' Geheimniskrämerei man outet!
www.paraneua.de/sozialheute.jpg
Gute Geister, die man anthroposophisch rief!
Was ist wichtige Zukunftsarbeit? Zwischen Ost und West die Sendung Michaels noch heut!
Hier gibt's keine Drachen-Akzeptanz!
gegen seinen Willen das jesuitisch Chamäleon erscheint im nackten Glanz!
Zwischen Luzifer und Ahriman
unbequemer gesunder Menschenverstand ist dran!
Zwischen Maschinen und den Drogen
gibt's noch Wahrheit unverbogen!
Stattsich vollzustopfen mit Synthetik-Vitaminen:
Licht der Wahrheit wird mit Metanoia uns erscheinen!
Und ich schick' 'nen Gruss nach Bagdad:
Mancher Münchner in dem Marionettentheater seinen Kalif Storchgehabt hat!
Strategeme? Merke: ‚Hamas’ verbergen sich bei GOOGLE, Jesuiten nicht, zumindest wenn von Engeln
 die Rede ist? Also, bitte mehr Interesse an unverkitschten Engellehren!
Leider finde ich meine Index-Seite mit dem Hinweis auf Hamas-Jesuitismus und seine
Strukturen zur Zeit nicht!
Politik nur noch mit Kopftuch?www.paraneua.de/kopftuchvondoruntinaohnekadiundkuckuckdiskutiert.htm
www.paraneua.de/polarisierungsparaneua.htm

Die "Nicht-ohne-mein-Kopftuch"-Kriegsparole
bietet wie heute in FAZ eine markante Polit-Diskussions-Konsole!?
Sie sehen wie heute in FAZ
auf S.8 Herr Mihri Özdogan gern den Kampf gegen das Kopftuch hätt!
Ich denke an gewisse neumanichäische Bestrebungen,
die eine Vermaterialisierung spiritueller Realitäten samt feurig wirkender heiliger Lanzen gern hätten!
So hätten wir unter der Maske von Religion
einen Krebsgang nekrophiler Art für jede Art von Ritual und Tradition!?
So lautet ja auch in "Anatevka" der Refrain:
Tradition, Tradition, auch wo uns der allmächtige Gott wird zum Hohn!
Die "Caine" uns so zum Schicksal wird,
das neue Grals-Imperium (Rudolf Meyer usw.) nich nur die Anthroposophs sehr verwirrt!
Paulinisch mir die Auferstehung gilt:
Die Luft bleibt weg, wo nicht der Geist mehr gilt!
So haben wir im echten "Templer"-Wesen
etwas, das uns von Rom uns lässt genesen!
Wir "Templer" samt den Brüdern-Schwestern im Islam

Die Weisheit nur in Wahrheit lebt,
so lang man ihr Gerechtigkeit auch gibt!
Die falsche Gnosis längst mit angeblichen "Grals"-Suchen (ISBN 3-7274-7560-9 samt ISBN 3-7274-1490-1) Steiners Gnosis fälscht,
die neue Goldsuche von vorgeblichen "Walen" "welscht"!
Ich rufe mit Jorinde nach der roten Blume:
sie schütz uns vor der Neu-Mystik samt ihrer bösen Mumie!
Ein weitrer Baustein zur Erkenntnis war von Golgotha
mit Rudolf Steiners Vortrag in Berlin (27. März 1917 und weiteren) wohl da!
Das zeigt uns auch die wichtge Überrealität,
die statt der Vielzahl von Symbolen zur Friedensfindung Imaginationen hätt'!
Drum lass ich Sufi-Schafschurwolle samt Synthetik-Kopftuch meinetwegen gelten
und wende mich an patchworkfreie Überwelten!
Es wird "zum Raum hier nicht die Zeit",
Auch Ingeborgs Lieder-Arsenal und neue Kyrioleis' mich nicht erfreut!
"Es wandert Christus durch die Zeit
in seiner Erde Pilgerkleid!"

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Hier könnte man versuchen, die Dateigröße zu verkleinern. Bei Bildern sollte man auf die verwendete Farbtiefe achten und evtl. andere Bildformate durchtesten (.gif, .jpg, .png), oder bei HTML-Dateien führende Leerzeichen entfernen.
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Paraneua-Bioeule schrieb dies am 23.05.2003 um 9.59
Kommentar:
36) die gute nachricht seite faz. s.3 oben? aus Kein 23.05.03 - 9:31
eMail: Keine URL:
http://www.bioeule.de/


Nachricht:
Zynismen sind längst nicht mehr beschränkt auf Satiriker und ihre Werke!
Zynismus ist die Antwort der jesuitisch-islamisch-amerikanischen Zeitungs-Crew in "dünner Luft" politisch-okkult inszeniert aufgrund schwarzmagisch entlehnter Stärke?
Es gibt (journalistische Meldung unlängst!) dagegen fragwürdige Medizinen von "Lehmännern",
die ihre "Theologien" bald bis in unsrer Universitäten verlängern!?
Die "theosophisch"-jesuitisch (Methode vollrath-Heindel?)versuchsweise angeleierten Fälschungen der Steiner-Werke
dient dazu, unserem kaputten Land weiter zu nehmen seine spirituelle Stärke!
Dafür reicht man uns weiter Linsengericht:
Falun-Dafa oder Materialismen West?
Iss, mein Kind und brenn' dich nicht! (vgl. GA 123, Rudolf Steiner: Logenpolitik Ost-West!)
Der Islamismus dient als Katalysator wie Wetter-Politik:
"Regen-" und ‚Wassermacher’ auch ‚Erdbebenmacher’ lenken unser Geschick?
Mein Spam-Vorsatz um Fünf Uhr früh noch schläft:
Bestellter "Petrus" hindert nicht den Hahn, der kräht!
Die Bioeul' den Nostradamus schätzt:
Doch inszenierte Fälschung leider wird auch hier längst vorgesetzt! Die Halsbräun', heisst's hätt' seine kleine Familie dahingerafft?
Der Fernseher auf Nostradamus-Lügen gafft?
Schwarzmagisch heisst's, sei er im Dienste Salomons gewesen?
Es reiten Andre auf den Hexenbesen!
Die Kälte heisst's, uns den Verstand beschneidet?
Das Bienenvolk in Kälte an Desorientierung leidet?
Drum schürt den Ofen, liebe Leut!
Das Herz sich über Wärme freut!
Die Bioeul', sie nützt den Odermenning:
Heil aller Welt und Auch Verstrahlungsschutz heisst hier die Kennung!
Die Kräuter längst politisch sind:
Die Bioeul' sah in dem Kräuterregal im Limburg-Graben 66 idell ein grosses Zugewinnst!
Verdient hab' ich an DM wenig:
Doch fühlt' ich mich vorm Kräuter-Regal grad wie ein König!
Ein Ort der Kraft, wo homöopathisch
die Kräutleins Gottes Kraft gespeichert hatten's!
Brauch nicht mal Gläsleins unbedingt!
Isländisch Flechte Halsbräun' nimmt?
Es heisst, seit Tschernobyl sei sie verstrahlt?
Die Bioeul' mehr andres quält!
Als Tschernobyl uns ward verhängt:
Da hat mich freudige Erwartung doch bedrängt!
Ich nehm' die Kräuter wie sie wachsen - auch in "verstrahlter" Natur!
Sie zeigen auch misshandelt! - Gottes Spur!

Gruß Bioeule-www.paraneua.de/jupiter.htm!

Gründlich gehackt: Es passt, scheint's nicht, was hier gesagt?
 

"- All das Nachdenken über allerlei Atomgestaltungen, über Atomkonstruktionen, wird aufhören, die Sinne werden rein gerichtet sein auf die Phänomene und sie nur so zusammenstellen, diese Phänomene, daß sie sich selbst erklären. Das steht allerdings heute erst im Anfange, aberes wird immer weiter und weiter sich entwickeln. Heute steht es im Anfange, und diejenigen, welche zum Beispiel in den letzten Jahrzehnten Chemie studiert haben, die wissen ja, was da für Atomkonstruktionen, rein hypothethisch, aufgebaut worden sind. Solche Dinge werden oftmals durch allerlei monistische und sonstige Laienvereine den Menschen aufgebunden noch lange, nachdem sie von der Wissenschaft sogar längst überwunden sind. Gerade mit Bezug auf die Hypothese über Atomkonstruktionen gibt es ja eine weitgehende Diskussion, und es ist nicht uninteressant, gerade sich das einmal sozusagen vor die Seele zu führen, was da diskutiert worden ist. Denn es bekommen die meisten Menschen doch noch ein Gruseln vor dem Erfolge derWissenschaft auf diesem Gebiete, wenn gesprochen wird davon: das Atom dieses Stoffes sieht so aus, das Atom jenes Stoffes sieht so aus und so weiter. Die Menschen denken dann nicht daran, daß das reine Hypothesen sind, reine Gedankendinge, die da aufgetischt werden. Insbesondere war ja in der letzten Zeit van't Hoff einer derjenigen Chemiker, welche kühne stereometrische Formen aufgebaut haben, um das Atom zu begreifen. Und wir wissen ja - wenigstens die meisten von uns werden das wissen -, daß auch Theosophen einer gewissen Richtung diesen Unfug des Aufbaues des Atomes reichlich mitgemacht haben. Eine tolle Wissenschaft, die keine Wissenschaft jemals sein kann, die sogenannte okkulte Chemie, ist aufgebaut worden und hat unter denjenigen, die sich von der vermeintlichen Wissenschaft aus der Theosophie oder dergleichen nähern wollen, ja gerade ganz besondere Anerkennung gefunden. Aber van't Hoff ist nicht unangefochten geblieben. Gerade einsichtige Chemiker wie zum Beispiel Kolbe haben sich gegen diese, wie Kolbe sagt, Halluzinationen van't Hoffs gewendet.
Sie sehen daraus übrigens, daß nicht nur das Geistige mit dem Ausdruck von Halluzinationen belegt wird, sondern daß schon auch die Naturforscher untereinander diesen Ausdruck aif ihre wechselseitigen Ergebnisse zuweilen anwenden. Ja, Kolbe, der bei den reinen Erscheinungen stehenbleiben will in der Chemie, der hat sogar den schönen Ausdruck gebraucht und gesagt: Der van't Hoff, der reitet den chemischen Pegasus, den er wohl als Naturforscher entlehnt haben wird von der seinem Laboratorium befreundeten Tierarzneischule, und findet da bbei seinem Reiten des chemischen Pegasus alle möglichen kühnen stereometrischen Formen. -"

Rudolf Steiner: Innere Entwickelungsimpulse der Menschheit - Goethe und die Krise des neunzehnten Jahrhunderts, GA 171, 1984, S.242-243, Elfter Vortrag, Dornach, 14. Oktober 1916

Gruß Paraneua-Bioeule,
zurückdenkend an den Chemieunterricht bei Herrn Dr.Dr.Benl, München, Luisengymnasium, Jahre 1964f. (Seufz! bis zum Schiffbruch auf diesem Gymnasium!) nach durchaus freundlichem Beginn in den unteren Klassen und den wiederholten Zeugnis-Bemerkungen "bei mehr Fleiss hätte die Schülerin ein ihren Fähigkeiten entsprechendes besseres Ergebnis erzielen können. Beim Abschied aus dieser Schule hiess es dann allerdings: Trotz eingesetztem Fleiss ...! Ja, da war's halt fürs Lernen der "Halluzinationen" schon etwas spät!
 
69) Es schrieb Import von Jokerbioeule1.de.vu no e-mail / http://www.bioeule2002.de/25.12.jpg

Verwirr-Verkündigung über 4 verschiedene Evangelien? aus Kein 27.12.02 - 19:13
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Nachricht:
Die 1967 noch geforderten Kenntnisse der Abiturienten im Fach Religionslehre fürs Abitur verschob Bioeule in jungen Jahren bis auf den letzten Tag und entschloss sich dann, die Kopfweh bereitende offizielle Synopse zu meiden!
Um fröhlich unvorbelastet wie in diesem Fache die Kinder der "Heiden"
sich mit "Ich-weiss-dass-ich-nichts-Weiss" zu bescheiden!
Und es half mir ein unjesuitischer? "Deus-ex-Machina":
"'Gott Abrahams und Isaaks', nicht der Philosophen und Gelehrten!" Zu diesem frei zu wählenden Thema Pascals sagte ich "Ja!"!
Und aus dem dunklen Abgrund ungelöster pascalscher Fragen
konnte ich frei und doch nicht ganz ungequält einiges zur theologischen Befindlichkeit nicht nur moderner junger Menschen mit Gnaden später Geburt etwas sagen!
Hätte man uns nicht schon damals die Schriften der Anthroposophie so schwer erreichbar gemacht,
hätte mir der aus wehem, noch jungen Herzen formulierbare pascalsche Abgrund nicht nur wütend und traurig gemacht,
sondern Brücken über Abgründe geschafft!

Ich lese ohne Kopfschmerzen in Steiner-Schriften,
dass wir uns mit gläubigem Herzen widerspruchsfrei in alle vier Evangelien wie auch ins alte Testament vertiefen dürfen!
www.elija.de aus Feilnbach, zwanzig Minuten entfernt von hier
-
lassen wir aussen vor!
Und ich lese in preisgünstigerer Taschenbuch-Ausgabe zum Lukas-Evangelium, das aktuell um die Weihnachtszeit vor allem für Bewunderer unverfälschter Hirtenspiele:
Etwas, was vielleicht auch Ihnen zu lesen gefiele:
"Wenn wir noch tiefer in diese Zusammenhänge hineinleuchten könnte, so würden wir finden, daß alle Widersprüche fortfallen, welche die materialistische Forschung etwa finden könnte, wie die Widersprüche in der Vorgeschichte des Jesus von Nazareth dadurch weggefallen sind, daß wirgesehen haben, wie es sich mit dieser Jugendgeschichte verhält. Jeder dieser Evangelienschreiber schildert das, was nach seinem Gesichtspunkte besonders nahelag; daher schildert Lukas das, was seine Berichtserstatter, ... 'Diener des Wortes'...haben wahrnehmen können. Die anderen Evangelien nehmen anderes wahr, der Schreiber des Lukas-Evangeliums nimmt das wahr, was die ausströmende Liebe ist, die auch da verzeiht, wo ihr das für die physische Welt Furchtbarste angetan ist, so daß noch vollständig zu Recht von dem Kreuze zu Golgotha die Worte heruntertönen, die der Ausdruckdieses Liebesideals sind - Verzeihung auch dann, wenn einem das Ärgste angetan ist: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tzun' (Lukas 23,24. ...Und wir wenden es an, um die Schätze ... der Menschheit zu heben, ..., um einmal die Bhagavad Gita, ein anderes Mal das Lukas-Evangelium zu erklären. Das ist das Große ...,..., aber wir würden ... falsch verstehen, wenn wir uns verschließen wollten gegen irgendeine der Verkündigungen, die der Menschheit gegeben worden sind.
...
Nehmen Sie gerade in dieser Gesinnung die Verkündigung des Lukas-Evangeliums auf und verstehen Sie, wie es ganz durchströmt ist von der Inspiration der Liebe. ...
'Und Frieden in den Seelen der Menschen, in denen ein guter Wille lebt.' Denn mehr als irgendeine Urkunde ist gerade das Lukas-Evangelium geeignet, wenn wir es ganz verstehen, jene warme lIebe in die Menschenseele hineinzugießen, durch welche der Friede auf Erde lebt, das schönste der Spiegelbilder, das erscheinen kann, wenn sich die göttlichen Geheimnisseauf der Erde offenbaren können. Was sich offenbaren kann, das mußsich aufder Erde spiegeln und im Spiegelbilde wieder hinaufdringen in die geistigen Höhen.
...
DieOffenbarung der geistigen Welten aus den Höhen und ihr Spiegelbild aus den menschenherzen heraus bringt den Menschen Frieden, die auf der Erde aus sich heraus den wahrhaft guten Willen im Laufe der Erdenentwickelung entfalten wollen." Rudolf Steiner, Das Lukas-Evangelium, Basel, 26. September 1909, TB 655, S.212ff und Schluss!

Gruß Paraneua-Bioeule, ohne "Synopsis"-Kopfschmerz!



360) "Was kann die Politik dafür?" aus Kein 27.12.02 - 18:21
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Nachricht:
"Was kann die 'Politik' dafür?" Wenn Sie Mut haben, können Sie ja wie Earl Bulwer Lytton in seinem letzten Roman ins Reich der "Schwarzmagier" eintauchen! Das kostet seinen Preis! Oder sollten wir uns nicht eher an den vor 2000 Jahren erschienenen "Obermagier" wenden und uns an ihm orientieren?
Für uns ist er ins Reich der Finsternis hinabgestiegen!
Sozial ist, wer Erkenntnisse schafft!
Das hat die "jesuitisch" besetzte "Theologie" und "Politik" bis jetzt aus gewissen absichtsvollen Gründen nicht geschafft!
Da wir jetzt den Politiker-, Papst- und anderen Menschen-Missbrauch haben,
sollten Sie nicht die diabolische Prämisse des Herrn Friedrich Wilhelm Graf nachsagen!
Was ist der Mensch?
Einer, der nach dem Sinn fragt!
Das hat der Wolfs-Politik noch nie behagt!

Gruß Paraneua, www.shockfreshwave.de.ms!

28.12.2002 / 00:21 Uhr
 
 Gruß Buntnessel-Bioeule-Bioeule23!   Reprise aus dem Internet!   Miesbach, 10. Mai 2010
 
 
 
 
 
 
 
 

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